Samstag, April 28, 2007

Ein Blog kann auch Fotos enthalten

Hier eine kleine Lagebesprechnung vor einem Tauchgang im Hohendeicher See (Ortkaaten) bei der Taucherglocke. Wie man sicher weiß ist die Sicht dort oft etwas bescheiden, so dass es sich lohnt vorher genau abzusprechen wo man hin will.

Ich geb's ja zu, nicht immer wird die Tauchgangsplanung so exakt vorgenommen, aber gerade wenn man mit neuen Buddies unterwegs ist oder eine kleine Pause gemacht hat lohnt es sich schon. Und vor allem, etwas Klönschnack hat noch niemandem geschadet.

Die unabhängigen Hamburger Taucher

Montag, April 23, 2007

Eine Unterwasserkamera von ... Bosch

Ja, Bosch. Die mit den Bohrmaschinen oder Waschmaschinen, die bieten jetzt folgendes an:

Bei der Bosch-Sommeraktion gibt es zum Elektrowerkzeug eine Unterwasserkamera dazu

Na ja, leider nur gedacht bis 5 m Wassertiefe. Das lohnt nicht.

Samstag, April 21, 2007

Globeboot und Taucherflohmarkt

Heute gibt es wieder zwei tolle Taucheraktivitäten und man hat leider viel zu wenig Zeit.

Ich werde auf jeden Fall versuchen in den Stadtpark gehen, dort findet die Globeboot statt:
Großes Tauchzentrum, Seekajak und Faltbootsegeln-Demonstration, Boulderspaß, Hochseilgarten und Slack-Line-Station, Kanupolo (zwei Spieltage der Bundesliga zum Mitfiebern), Kanu-Rodeo, Bogenschiessen, Axtwerfen und Timbergames!

Garantiert jede Menge Spaß und Informationen für die ganze Familie bei gesichertem Baumklettern, Floßbau, Bullriding oder satellitengestützter Schatzsuche sowie spannenden Spielen mit dem bekannten Waldkindergarten „Die Waldameisen“! Lassen Sie sich überraschen!

Auch das Taucher-Zentrum scheint da vertreten zu sein und will Digital-Kameras präsentieren.

Ich hoffe, die Zeit reicht aus, dann noch auf den Taucherflohmarkt zu Aqua-Mare zu gehen. Vor allem da Roy heute auch dort ist.

Zum Glück ist das Wetter auch noch nicht so berauschend, so dass man sich wenigstens keine Vorwürfe machen muss, nicht getaucht zu sein. Morgen wird es aber besser und Kiel wartet.

Die richtige Tauchbasis

Ägypten, endlich darf ich wieder einmal ins Tauchparadies. Im Juni geht es los. Der Flug und das Hotel sind gebucht, ich muss nur noch die richtige Tauchbasis finden.

Aber, über einschlägige Seiten habe ich jetzt eine Liste von knapp 110 Tauchbasen in Hurghada gefunden. Nur, welche ist die richtige. Der Preis sollte hier nicht das alleinige, entscheidende Kriterium sein. Was zählt ist Qualität. Ich bin alleine unterwegs und will mich darauf verlassen können, dass ich nicht einfach zu Anfängern gesteckt werde und die schönen Tauchplätze nicht sehe.

Es gibt ja eigentlich die Möglichkeit Basen zu bewerten, aber z. B. bei Taucher.net haben (fast) alle Basen eine Top-Bewertung (6 von 6 Flossen). Einziger Anhaltspunkt, diese Bewertungen stammen fast alle von Anfängern, die gerade erst ihren Kurs gemacht haben und "so suuuper zufrieden" waren. Ist das mein Entscheidungskriterium. Während meiner Anfängerzeit (soll nicht heißen, dass ich jetzt nichts mehr Lerne) fand ich auch jede neue Basis bzw. Tauchshop super. Aber inzwischen kann man ja etwas vergleichen und sieht, wo man kompetent und fachmännisch betreut und beraten wird.

Ein Kriterium, das für mich wichtig ist. Es soll keine der "großen" Basen sein. Englisch als Hauptsprache würde mich nicht stören. Nitrox muss nicht - for free - sein. Hauptsache die Luft ist sauber, das Boot fährt und bietet Schatten. Animation auf dem Schiff sollte nicht sein, da will ich das Meer genießen und übers Tauchen reden.

Also wer hat einen Tipp?

Mittwoch, März 21, 2007

Werbung - Geld verdienen

Immer wieder nutze ich beim Schreiben der Einträge Firmennamen. Nur zur Info, das soll keine Schleichwerbung sein, ich kenne bestimmt nicht die "besten" oder "billigsten" Angebote, es soll euch nur eine Möglichkeit bieten, nachzuschauen woher ich die Infos habe.

Sonntag, März 04, 2007

Tauchen in der Alster?!

Man wird ja als Taucher in Deutschland immer etwas komisch angeschaut. Wo kann man den hier tauchen? Kann man in der Alster tauchen? Erst kürzlich verneinte ich diese Frage, aber beim Lesen dieses Artikels komme ich mir wie ein Lügner vor:

Es klingt wie eine Mischung aus Detektivstory und Weihnachtsmärchen: Da formt ein bekannter und inzwischen verstorbener Bildhauer vor vielen Jahren das Porträt seines zweijährigen Enkels. Er schenkt die Büste den Eltern. Bei einem Einbruch wird der Bronzekopf dann gestohlen - und ist jetzt nach 13 Jahren wieder aufgetaucht. Und das wörtlich: Ein Hobbytaucher hatte die Büste im Schlamm der Alster entdeckt und nach langer Recherche der Familie zurückgegeben. "Es ist beinahe unglaubwürdig, aber die Sache hat uns sehr berührt", sagt Thekla Müller-Fleer (51). Sie ist die Tochter des Bildhauers Fritz Fleer (1921 - 1997) und Mutter von Jonathan (16), den Fleer porträtiert hatte.

Rückblende, September 2006 nahe der Alsterbrücke Deelböge: Peter Frey kann im trüben Wasser der Alster durch seine Tauchermaske kaum zehn Zentimeter weit sehen. Mit den Händen tastet er den weichen Grund ab. Plötzlich fühlt er Metall. Rund ist es und hohl. "Eine Hitler-Büste", denkt er zuerst und taucht wieder hoch. In der Hand hält der Taucher den Bronzekopf.

Das Fundstück passt aber nicht zu seiner üblichen Beute. "Bunte Fische interessieren mich nicht", sagt Frey, der seinen richtigen Namen nicht veröffentlicht haben möchte. "Ich hab zu Hause eine große Sammlung meiner Funde, nachher bricht da jemand ein!" Der Mann aus Schleswig-Holstein gehört eben zu einer sehr speziellen Taucherszene. Die Malediven reizt sie nicht. "Wir gehen hier in die kleinen Flüsse und Teiche", sagt er. Dort suchen sie im Grund nach alten Dolchen oder Orden. Sammler zahlen viel für solche Sachen. Früher war Frey schon häufiger in der Alster tauchen. "Nach der Wende haben wir dann den Osten abgeklappert, jetzt sind wir wieder hier."

Mit der Büste konnte Frey zunächst nichts anfangen, wurde aber neugierig, als er einen kleinen Stempel-Eindruck sah. Wer ist der Künstler, wer der Junge? Diese Frage weckte seine Neugier, er recherchierte und stieß schließlich auf die Gießerei, wo der Kopf gegossen worden war. "Zu Weihnachten haben wir die Büste zurückbekommen", erzählt Thekla Müller-Fleer, die mit ihrer Familie nicht weit weg von der Alster in Groß Borstel wohnt. Die Einbrecher hatten die Büste offensichtlich seinerzeit gleich in den Fluss geworfen: Jetzt bekommt sie wieder einen Ehrenplatz. Und für Säbeltaucher Frey - brachte ihm der Tauchgang nur eine interessante Geschichte? "Nein, da war noch mehr", sagt er. Denn ein paar alte Bierflaschen habe er noch im Schlamm entdeckt. "Die sind fast 100 Jahre alt - und auch dafür zahlen Sammler gut."

Samstag, Februar 24, 2007

Finimeter - zeigt an wann die Luft "fini" ist

Ich habe mich ja nie getraut meine "dumme" Frage zu stellen woher das Wort Finimeter kommt. Ich dachte es hätte etwas mit Finne oder "fini" (= Ende) zu tun. Aber sicher war ich nie und zu fragen traute ich mich nicht, aber hier steht es: http://www.seveke.de/tauchen/altes/1fini.htm

Sonntag, Februar 04, 2007

Dekoprobleme mit Vitamin C bekämpfen

Naja,
so würde die Blöd-Zeitungsüberschrift lauten, aber was man unter http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/gutzuwissen/274498.html zu lesen bekommt ist schon recht interessant: Wer vor einem Tauchgang die Vitamine C und E einnimmt, vermindert die Belastung für sein Herz-Kreislauf-System.

Wer Interesse hat kann natürlich auch hier http://www.blackwell-synergy.com/doi/abs/10.1113/jphysiol.2006.122218 im Original lesen. Interessant ist dabei noch, dass die Auswirkungen des Tauchens bis zu drei Tage betragen würden: Cardiovascular changes after diving are not fully reversed up to 3 days after a dive, suggesting longer lasting negative effects.

Samstag, Januar 27, 2007

Werbung muss sein: Haie - Gejagte Jäger

Haie - Gejagte Jäger

noch bis 20.05.2007 Biozentrum Grindel, Martin-Luther-King-Platz 3, 20146 Hamburg

Diese viel beachtete Ausstellung der Schweizer Hai-Stiftung wird erstmalig in Deutschland gezeigt. Sie bietet anhand zahlreicher lebensechter Haimodelle, einer Haihaut zum Anfassen, Videos und einer Dia-Show einen Einblick in die verborgene Welt der Haie. Schautafeln informieren anschaulich über Körperbau, Sinnesleistungen, Fortpflanzung und Sozialverhalten dieser faszinierenden Meeresbewohner sowie über die besondere Beziehung des Menschen zum Hai. Die in Zusammenarbeit mit der DEG (Deutsche Elasmobranchier Gesellschaft) gezeigte Ausstellung räumt gängige Vorurteile gegen den Hai aus und zeigt diese schon seit Jahrmillionen die Ozeane bewohnenden Tiere als hochkomplexe, an ihre Umwelt perfekt angepasste Jäger, die eine unverzichtbare Regulationsfunktion im Lebensraum Meer ausüben.
Tägl. 10-17 Uhr, mo und feiertags geschlossen, Eintritt frei

Dr. Ralf Thiel, Tel.: 42838 5637, weitere Informationen: DEG Hai-Society.pdf

Sonntag, Januar 14, 2007

Im Mai geht es nach Dänemark

Dank unserem Buddy Thomas, werden wir es dieses Jahr vielleicht einmal nach Dänemark schaffen. Mal sehen wer da alles dabei ist.

Donnerstag, Dezember 21, 2006

Tradition: Weihnachtsessen

Endlich wieder Weihnachten, endlich wieder ein Weihnachtsessen. Viel gibt es nicht zu sagen, ein wunderbares Essen im "Trader Vic´s Restaurant".
Wirklich sehr gutes Essen, nicht ganz billig, aber die Atmosphäre verzaubert. Ich denke, es hat allen Tauchern gefallen.

Anschließend noch ein kleiner Spaziergang zur Milchbar und einen Cocktail

Einhellige Meinung: Nächstes Jahr wieder.

Sonntag, September 10, 2006

Zander, Schildkröte und Blesshühner

Heute tauchte ich zum 22. und 23 mal in Oortkaaten im Hohendeicher See. Ende letzten Jahres und Anfang dieses Jahr fand ich es langweilig, immer wieder im gleichen See, an der gleichen Stelle ins niemals klare, oft etwas trübe Wasser zu springen, aber heute hat es mal wieder Spaß gemacht.

Ich befand mich auf der Jagd nach der Schildkröte. Mehrere Buddies erzählten mit, dass im Schilf eine oder mehrere Schildkröten zu finden seien. Soetwas kann ich zwar auch zuhause im Aquarium sehen, aber im See macht das natürlich mehr Freude.

Endergebnis: Keine Schildkröte gesehen, aber dafür ist der Buddy beim Abstieg fast in den Zander "gefallen", der die Taucherglocke sein Zuhause nennt. Der - ganz cool - geht jedoch maximal einen halben Meter zurück und bleibt auf der Glocke liegen. Selbst meinen Annäherungsversuchen weicht er nur ganz wenig aus. Auf dem Rückweg vom Schilfgürtel, gibt es kurz ein kleinen Schreckensmoment, als unter uns zwei silbern-gänzende "Raketen" in die Höhe schossen. Vermutlich zwei Blesshühner, die am Boden - in 4 m Tiefe gründelten.

Die Tauchgänge mit einem Einweg-Grill und etwas Sonnenbaden abschliessen. Was braucht man mehr um seine Tauchgänge in heimischen Gefilden begründen zu können?

Donnerstag, Juli 27, 2006

Alle Jahre wieder - Algen, Saugwürmer und Badeverbote

Ja, es ist wieder soweit. Im Eichbaumsee herrscht Badeverbot. War erst letzte Woche dort und habe mich einmal, kurz in der Entengrütze gesuhlt und jetzt erfahre ich, dass der See wieder gesperrt ist.
Nicht schlimm, bei dem See hat man sowieso kaum was verpasst, aber jetzt, kommt es noch schlimmer: Oortkaten (Hohendeicher See) ist auch gesperrt. Zum Glück (?) nicht der ganze See, sondern nur der Süd-Teil.

Im März hatten wir noch Schnee, im April hatte ich noch überlegt, ob ich bessere Handschuhe brauche, um besser und länger tauchen zu können und jetzt haben wir über Wochen, solche Temperaturen.

Hier ein Link bei der Stadt Hamburg, man kann genau sehen, welche Seen gesperrt sind und welche nicht.

Donnerstag, Juli 06, 2006

Barotrauma der Augen

Schon in der ersten Stunde seiner Tauchausbildung lernt man etwas über den Druckausgleich. Natürlich vor allem im Ohr, den Druckausgleich über die Maske habe zumindest ich nie so ganz ernst genommen.
Bei mir hatte ich da immer automatisch ein wenig über die Nase ausgeatmet, so dass das Auge keinem Unterdruck ausgesetzt war.

Sieht man sich aber die Fotos auf Blue Eye Divers Luzern an, dann wundert man sich schon ein wenig. (Hier noch eine zweite Seite.)

Wenn man das gesehen hat, kann man natürlich auch verstehen, warum man mit einer Schwimmbrille nicht tauchen gehen darf. Und auf dieser DLRG-Seite kann man auch nachlesen, dass bereits ab 60 cm Tauchtiefe eine Schwimmbrille gefählich werden kann.

Also, immer genügend Luft in der Flasche und in der Maske.

Montag, Juli 03, 2006

schwieriger Druckausgleich nach Flug

Die
Ärzte Zeitung hat einen interessanten Hinweis auf Probleme beim Druckausgleich nach dem Fliegen gegeben:
Wer einen Tauch-Urlaub in der Ferne plant, sollte darauf hingewiesen werden, zwischen Flug und Tauchgängen Schonfristen einzuhalten.

Denn nach einem Flug ist man wegen der sehr trockenen Luft im Flugzeug etwas dehydriert, und die Schleimhäute in Nase und Bronchien sind trocken.

Das kann zu einer vorübergehenden Schleimhautreizung mit Schwellungen und so zu einer (partiellen) Verlegung der Ostien der Nasen-Nebenhöhlen und/oder der Eustach’schen Röhren führen, so daß der Druckausgleich beim Tauchen behindert wird.

Zudem erhöht der Flüssigkeitsverlust das Risiko für einen Dekompressionsunfall. Je nach Flugzeit sollte man sich bis zu zwei Tagen Ruhe gönnen.


Auch wenn mein Tauchcomputer etwas anderes sagt, aber vor einem Flug gehe ich mindestens 24 h vorher nicht tauchen. Gleich nach dem Flug tauchen zu gehen, sah ich bisher nicht als Risiko, sondern nur als Streß an. Das werde ich mir jetzt für den nächsten Urlaub einmal genauer überlegen.

Donnerstag, Juni 22, 2006

Tauchen in Berlin?!

Unsere Hauptstadt, ein Treffpunkt der Tieftaucher? Naja, wenn man den Helenesee kennt und dann würde man das nicht vermuten. Aber es gibt da einen kleinen, versteckten Tauchspot oder genauer gesagt mehrere.

Die unterirdischen Tunnelanlagen der Hauptstadt. Knapp 40 % der Bauwerke Berlins befinden sich unter der Wasseroberfläche, einige dieser Bauwerke sind mit Wasser gefüllt.

1997 wurde der Verein Berliner Unterwelten e.V. gegründet. Seitdem wird im Rahmen dieser Organisation versucht, die verborgene Welt des Untergrundes zu erforschen und diese zu dokumentieren. Der Verein hat bereits zahlreiche unterirdische Bauten entdeckt, in einigen werden auch regelmäßig Führungen angeboten. Aber so manches Geheimnis wartet noch darauf, gelüftet zu werden. Die Arbeitsgruppe Tauchen erschließt hierbei Untergründe, die normalerweise nicht zugänglich sind. Eine beispielhafte Aktion war der Tauchgang im zweiten Untergeschoss des Kunsthauses "Tacheles" im Frühjahr 2000.


Auf der Seite von 200bar.de befindet sich ein kleiner Bericht, über diesen Tauchgang:

http://www.200bar.de/tauchspots/tauchen_unterwelt_berlin.php

Samstag, Mai 27, 2006

Roy K. unser 2** Tauchlehrer

Herzlichen Glückwunsch nachträglich.

Da hat unser lieber Buddy Roy, seinen TL** gemacht und wir haben ihm so spät dazu gratuliert.

Wer Lust hat, kann ja mal auf der Homepage seines Verbandes nachschauen. Der ITV - Internationaler Tauchlehrer Verband.

Brevets sind natürlich nicht alles, aber ein wenig Fortbildung sollte sein. Letzt sollte ich zwei Fragen eines CMAS**-Kurses beantworten; das lief mir gar nicht leicht von den Lippen. Muss echt wieder etwas Theorie lesen.

Sonntag, Mai 21, 2006

Vereistes Ventil/Automat selber absperren

Man hört es immer wieder, im Falle eines vereisten Ventils bzw. Automaten, soll man nach hinten greifen, um das primäre Ventil absperren zu können. Wenn man nicht gelenkig genug sei, solle man seinen Buddy darum bitten.

Hier hat ein Typ, eine Art von Ventilverlängerung entwickelt um sich das Absperren zu erleichtern. Einfach mal die Fotos anschauen, die sagen ja bekanntlich mehr als 1000 Worte:

http://www.arcor.de/b33teFAy4sUUnmjuwL9UDAp/palb/thumbs_public.jsp?catID=102&albumID=3594012

Sobald jeder mal geschaut hat, kann er mir ja seine Meinung sagen.

Samstag, Mai 20, 2006

Dietmar Wischmeyer - Eine Reise durch das Land der Bekloppten und Bescheuerten

Meine Name ist Dietmar Wischmeyer und dies ist das Logbuch einer Reise durch das Land der Bekloppten und Bescheuerten. Hier ist mein Bericht.

Wo sind Tante Ilse und Onkel Alfons denn dies' Jahr im Urlaub?" - "Tauchen in Sharm-el-Sheik!" Kaum eine deutsche Hämorrhoide, die noch nicht an einem Korallenriff geschlitzt wurde. Papa und Mama orgeln wie die besoffenen Seekühe durch die Weltmeere, um sich das Nachtprogramm des ORB im Original anzuglotzen. Was treibt den schlichten Normo dazu, aus seiner natürlichen Urlaubsumgebung Bad Lauterberg auszubrechen und wie weiland der lederne Jacques Cousteau in tropischen Gewässern zu gründeln? Niemandem scheint es mehr einzuleuchten, daß für ihn der Schöpfer nichts weiter im Lebensplan vorgesehen hat als den Job der Außendienstwanze im Oberbergischen. "Das kann doch nicht alles gewesen sein, Mutti. Schau mal dort im magischen TV-Gerät: die tausendjährige Runzelqueen Adolphine Riefenstahl, sogar die geht noch Tiefseetauchen. Los Mama, wir buchen vierzehn Tage Dominikanische und gucken uns mal die bunten Fische an." Und so hängt zu Tausenden das teutonische Senkblei zwanzig Faden tief in der karibischen See. Im Gefolge der alles wieder richtenden Apparatemedizin ist keine Extremsportart mehr davor gefeit, vom durchschnittlichen Kartoffelchipsfresser überrannt zu werden. Die feisten Klöße purzeln aus Flugzeugen, kraxeln durch die tibetische Klamm oder lassen sich von Negern durch die Wüste tragen. Alles ist für jeden da auf dieser schönen Welt. Warum nicht auch die submarine Pracht. Zumal der Deutsche seit Admiral Dönitz Tagen ohnehin geprägt ist auf alles Unterseeische. Wo einst die stolze U-Bootwaffe der Schrecken aller Meere war, da blubbern jetzt Tante Ilse und Onkel Alfons an fremder Länder Gestade. Und wenn ein Rudel deutscher Seewölfe einen Geleitzug Papageienfische sprengt, dann ist es wieder fast so romantisch wie damals. Die Marinekameradschaft U-216 heißt heute neudeutsch Scuba-Diving-Club Sennestadt, ist mehr oder weniger harmlos, aber genauso auf allen Weltmeeren zu Hause. Jedes Jahr wird ein neues Fähnchen aufgepflanzt, alles abgegrast, wo's irgendwie nach bunten Fischen riecht: Malediven, Seychellen, Komoren, Great Barrier Reef und was es sonst noch so an zertrampelbarer Meeresfauna gibt. Dabei geht's nur dem Neuling um die bunten Fischelein. Der Scuba-Profi schlenzt am Nylontampen in die Tiefe und ermittelt bei 50 Metern unter der Meeresoberfläche die genaue Ortszeit in Singapur. Im ThemoprenSaitling eingezwängt glotzt das Taucherrudel wie gebannt auf die wasserdichten Casios. Wie in allen hippen Freizeitbeschäftigungen dreht sich sowieso alles nur um die Ausrüstung. Welche Brille, welche Flossen, welche Flaschen? Scheiß was auf die Fische. "Und wo waren Sie im letzten Jahr? St. Lucia! Ach du Scheiße, ist doch alles schon kaputt. Boa Boa müssense hinfahn, das hält noch zwei Jahre. Onkel Alfons und Tante Ilse waren vor fünf Jahren da, da war natürlich alles noch unberührter."

Manchmal könnte man fast meinen es sei wirklich so.

Sonntag, Mai 07, 2006

Tauchen im Container

Von was träumt ein Taucher nachts?

Naja, das dürfte bei jedem unterschiedlich sein, aber einen neuen 'Tauchspot' zu finden oder gar einen geheimen, das macht sicherlich jedem Taucher Spaß.

Da ärgert man sich jahrelang, dass es in Hamburg nur den Hohendeicher See in Ortkaten und dann findet man heraus, es gibt noch einen kleinen, geheimen See:

See hinterm Horn

Aber dieses Jahr fing ja kalt an und die Kälte hielt sich auch ziemlich lange, verständlich das wir nach anderen Tauchmöglichkeiten Ausschau gehalten haben. Der Tauchurlaub in Ägypten kam jedoch nicht in Frage. Also was tun? Die Druckkammerfahrt hatten wir organisiert, jetzt noch eine Fahrt in einen umgebauten Gasometer (z. B. http://www.gasometer.de/) wagen? Die Kosten und Zeitdauer überstiegen jedoch unser Budget. Und vorallem, was kann man in so einem Container schon sehen?
Da kommt doch schon eher so ein offener Container in Frage, wie z. B. der Unterwasserpark Ibbenbüren