Mittwoch, März 21, 2007
Werbung - Geld verdienen
Sonntag, März 04, 2007
Tauchen in der Alster?!
Es klingt wie eine Mischung aus Detektivstory und Weihnachtsmärchen: Da formt ein bekannter und inzwischen verstorbener Bildhauer vor vielen Jahren das Porträt seines zweijährigen Enkels. Er schenkt die Büste den Eltern. Bei einem Einbruch wird der Bronzekopf dann gestohlen - und ist jetzt nach 13 Jahren wieder aufgetaucht. Und das wörtlich: Ein Hobbytaucher hatte die Büste im Schlamm der Alster entdeckt und nach langer Recherche der Familie zurückgegeben. "Es ist beinahe unglaubwürdig, aber die Sache hat uns sehr berührt", sagt Thekla Müller-Fleer (51). Sie ist die Tochter des Bildhauers Fritz Fleer (1921 - 1997) und Mutter von Jonathan (16), den Fleer porträtiert hatte.
Rückblende, September 2006 nahe der Alsterbrücke Deelböge: Peter Frey kann im trüben Wasser der Alster durch seine Tauchermaske kaum zehn Zentimeter weit sehen. Mit den Händen tastet er den weichen Grund ab. Plötzlich fühlt er Metall. Rund ist es und hohl. "Eine Hitler-Büste", denkt er zuerst und taucht wieder hoch. In der Hand hält der Taucher den Bronzekopf.
Das Fundstück passt aber nicht zu seiner üblichen Beute. "Bunte Fische interessieren mich nicht", sagt Frey, der seinen richtigen Namen nicht veröffentlicht haben möchte. "Ich hab zu Hause eine große Sammlung meiner Funde, nachher bricht da jemand ein!" Der Mann aus Schleswig-Holstein gehört eben zu einer sehr speziellen Taucherszene. Die Malediven reizt sie nicht. "Wir gehen hier in die kleinen Flüsse und Teiche", sagt er. Dort suchen sie im Grund nach alten Dolchen oder Orden. Sammler zahlen viel für solche Sachen. Früher war Frey schon häufiger in der Alster tauchen. "Nach der Wende haben wir dann den Osten abgeklappert, jetzt sind wir wieder hier."
Mit der Büste konnte Frey zunächst nichts anfangen, wurde aber neugierig, als er einen kleinen Stempel-Eindruck sah. Wer ist der Künstler, wer der Junge? Diese Frage weckte seine Neugier, er recherchierte und stieß schließlich auf die Gießerei, wo der Kopf gegossen worden war. "Zu Weihnachten haben wir die Büste zurückbekommen", erzählt Thekla Müller-Fleer, die mit ihrer Familie nicht weit weg von der Alster in Groß Borstel wohnt. Die Einbrecher hatten die Büste offensichtlich seinerzeit gleich in den Fluss geworfen: Jetzt bekommt sie wieder einen Ehrenplatz. Und für Säbeltaucher Frey - brachte ihm der Tauchgang nur eine interessante Geschichte? "Nein, da war noch mehr", sagt er. Denn ein paar alte Bierflaschen habe er noch im Schlamm entdeckt. "Die sind fast 100 Jahre alt - und auch dafür zahlen Sammler gut."
Samstag, Februar 24, 2007
Finimeter - zeigt an wann die Luft "fini" ist
Sonntag, Februar 04, 2007
Dekoprobleme mit Vitamin C bekämpfen
so würde die Blöd-Zeitungsüberschrift lauten, aber was man unter http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/gutzuwissen/274498.html zu lesen bekommt ist schon recht interessant: Wer vor einem Tauchgang die Vitamine C und E einnimmt, vermindert die Belastung für sein Herz-Kreislauf-System.
Wer Interesse hat kann natürlich auch hier http://www.blackwell-synergy.com/doi/abs/10.1113/jphysiol.2006.122218 im Original lesen. Interessant ist dabei noch, dass die Auswirkungen des Tauchens bis zu drei Tage betragen würden: Cardiovascular changes after diving are not fully reversed up to 3 days after a dive, suggesting longer lasting negative effects.
Samstag, Januar 27, 2007
Werbung muss sein: Haie - Gejagte Jäger
noch bis 20.05.2007 Biozentrum Grindel, Martin-Luther-King-Platz 3, 20146 Hamburg
Diese viel beachtete Ausstellung der Schweizer Hai-Stiftung wird erstmalig in Deutschland gezeigt. Sie bietet anhand zahlreicher lebensechter Haimodelle, einer Haihaut zum Anfassen, Videos und einer Dia-Show einen Einblick in die verborgene Welt der Haie. Schautafeln informieren anschaulich über Körperbau, Sinnesleistungen, Fortpflanzung und Sozialverhalten dieser faszinierenden Meeresbewohner sowie über die besondere Beziehung des Menschen zum Hai. Die in Zusammenarbeit mit der DEG (Deutsche Elasmobranchier Gesellschaft) gezeigte Ausstellung räumt gängige Vorurteile gegen den Hai aus und zeigt diese schon seit Jahrmillionen die Ozeane bewohnenden Tiere als hochkomplexe, an ihre Umwelt perfekt angepasste Jäger, die eine unverzichtbare Regulationsfunktion im Lebensraum Meer ausüben.
Tägl. 10-17 Uhr, mo und feiertags geschlossen, Eintritt frei
Dr. Ralf Thiel, Tel.: 42838 5637, weitere Informationen: DEG Hai-Society.pdf
Sonntag, Januar 14, 2007
Im Mai geht es nach Dänemark
Donnerstag, Dezember 21, 2006
Tradition: Weihnachtsessen
Wirklich sehr gutes Essen, nicht ganz billig, aber die Atmosphäre verzaubert. Ich denke, es hat allen Tauchern gefallen.
Anschließend noch ein kleiner Spaziergang zur Milchbar und einen Cocktail
Einhellige Meinung: Nächstes Jahr wieder.
Sonntag, September 10, 2006
Zander, Schildkröte und Blesshühner
Ich befand mich auf der Jagd nach der Schildkröte. Mehrere Buddies erzählten mit, dass im Schilf eine oder mehrere Schildkröten zu finden seien. Soetwas kann ich zwar auch zuhause im Aquarium sehen, aber im See macht das natürlich mehr Freude.
Endergebnis: Keine Schildkröte gesehen, aber dafür ist der Buddy beim Abstieg fast in den Zander "gefallen", der die Taucherglocke sein Zuhause nennt. Der - ganz cool - geht jedoch maximal einen halben Meter zurück und bleibt auf der Glocke liegen. Selbst meinen Annäherungsversuchen weicht er nur ganz wenig aus. Auf dem Rückweg vom Schilfgürtel, gibt es kurz ein kleinen Schreckensmoment, als unter uns zwei silbern-gänzende "Raketen" in die Höhe schossen. Vermutlich zwei Blesshühner, die am Boden - in 4 m Tiefe gründelten.
Die Tauchgänge mit einem Einweg-Grill und etwas Sonnenbaden abschliessen. Was braucht man mehr um seine Tauchgänge in heimischen Gefilden begründen zu können?
Donnerstag, Juli 27, 2006
Alle Jahre wieder - Algen, Saugwürmer und Badeverbote
Nicht schlimm, bei dem See hat man sowieso kaum was verpasst, aber jetzt, kommt es noch schlimmer: Oortkaten (Hohendeicher See) ist auch gesperrt. Zum Glück (?) nicht der ganze See, sondern nur der Süd-Teil.
Im März hatten wir noch Schnee, im April hatte ich noch überlegt, ob ich bessere Handschuhe brauche, um besser und länger tauchen zu können und jetzt haben wir über Wochen, solche Temperaturen.
Hier ein Link bei der Stadt Hamburg, man kann genau sehen, welche Seen gesperrt sind und welche nicht.
Donnerstag, Juli 06, 2006
Barotrauma der Augen
Bei mir hatte ich da immer automatisch ein wenig über die Nase ausgeatmet, so dass das Auge keinem Unterdruck ausgesetzt war.
Sieht man sich aber die Fotos auf Blue Eye Divers Luzern an, dann wundert man sich schon ein wenig. (Hier noch eine zweite Seite.)
Wenn man das gesehen hat, kann man natürlich auch verstehen, warum man mit einer Schwimmbrille nicht tauchen gehen darf. Und auf dieser DLRG-Seite kann man auch nachlesen, dass bereits ab 60 cm Tauchtiefe eine Schwimmbrille gefählich werden kann.
Also, immer genügend Luft in der Flasche und in der Maske.
Montag, Juli 03, 2006
schwieriger Druckausgleich nach Flug
Ärzte Zeitung hat einen interessanten Hinweis auf Probleme beim Druckausgleich nach dem Fliegen gegeben:
Wer einen Tauch-Urlaub in der Ferne plant, sollte darauf hingewiesen werden, zwischen Flug und Tauchgängen Schonfristen einzuhalten.
Denn nach einem Flug ist man wegen der sehr trockenen Luft im Flugzeug etwas dehydriert, und die Schleimhäute in Nase und Bronchien sind trocken.
Das kann zu einer vorübergehenden Schleimhautreizung mit Schwellungen und so zu einer (partiellen) Verlegung der Ostien der Nasen-Nebenhöhlen und/oder der Eustach’schen Röhren führen, so daß der Druckausgleich beim Tauchen behindert wird.
Zudem erhöht der Flüssigkeitsverlust das Risiko für einen Dekompressionsunfall. Je nach Flugzeit sollte man sich bis zu zwei Tagen Ruhe gönnen.
Auch wenn mein Tauchcomputer etwas anderes sagt, aber vor einem Flug gehe ich mindestens 24 h vorher nicht tauchen. Gleich nach dem Flug tauchen zu gehen, sah ich bisher nicht als Risiko, sondern nur als Streß an. Das werde ich mir jetzt für den nächsten Urlaub einmal genauer überlegen.
Donnerstag, Juni 22, 2006
Tauchen in Berlin?!
Die unterirdischen Tunnelanlagen der Hauptstadt. Knapp 40 % der Bauwerke Berlins befinden sich unter der Wasseroberfläche, einige dieser Bauwerke sind mit Wasser gefüllt.
1997 wurde der Verein Berliner Unterwelten e.V. gegründet. Seitdem wird im Rahmen dieser Organisation versucht, die verborgene Welt des Untergrundes zu erforschen und diese zu dokumentieren. Der Verein hat bereits zahlreiche unterirdische Bauten entdeckt, in einigen werden auch regelmäßig Führungen angeboten. Aber so manches Geheimnis wartet noch darauf, gelüftet zu werden. Die Arbeitsgruppe Tauchen erschließt hierbei Untergründe, die normalerweise nicht zugänglich sind. Eine beispielhafte Aktion war der Tauchgang im zweiten Untergeschoss des Kunsthauses "Tacheles" im Frühjahr 2000.
Auf der Seite von 200bar.de befindet sich ein kleiner Bericht, über diesen Tauchgang:
http://www.200bar.de/tauchspots/tauchen_unterwelt_berlin.php
Samstag, Mai 27, 2006
Roy K. unser 2** Tauchlehrer
Da hat unser lieber Buddy Roy, seinen TL** gemacht und wir haben ihm so spät dazu gratuliert.
Wer Lust hat, kann ja mal auf der Homepage seines Verbandes nachschauen. Der ITV - Internationaler Tauchlehrer Verband.
Brevets sind natürlich nicht alles, aber ein wenig Fortbildung sollte sein. Letzt sollte ich zwei Fragen eines CMAS**-Kurses beantworten; das lief mir gar nicht leicht von den Lippen. Muss echt wieder etwas Theorie lesen.
Sonntag, Mai 21, 2006
Vereistes Ventil/Automat selber absperren
Hier hat ein Typ, eine Art von Ventilverlängerung entwickelt um sich das Absperren zu erleichtern. Einfach mal die Fotos anschauen, die sagen ja bekanntlich mehr als 1000 Worte:
http://www.arcor.de/b33teFAy4sUUnmjuwL9UDAp/palb/thumbs_public.jsp?catID=102&albumID=3594012
Sobald jeder mal geschaut hat, kann er mir ja seine Meinung sagen.
Samstag, Mai 20, 2006
Dietmar Wischmeyer - Eine Reise durch das Land der Bekloppten und Bescheuerten
Wo sind Tante Ilse und Onkel Alfons denn dies' Jahr im Urlaub?" - "Tauchen in Sharm-el-Sheik!" Kaum eine deutsche Hämorrhoide, die noch nicht an einem Korallenriff geschlitzt wurde. Papa und Mama orgeln wie die besoffenen Seekühe durch die Weltmeere, um sich das Nachtprogramm des ORB im Original anzuglotzen. Was treibt den schlichten Normo dazu, aus seiner natürlichen Urlaubsumgebung Bad Lauterberg auszubrechen und wie weiland der lederne Jacques Cousteau in tropischen Gewässern zu gründeln? Niemandem scheint es mehr einzuleuchten, daß für ihn der Schöpfer nichts weiter im Lebensplan vorgesehen hat als den Job der Außendienstwanze im Oberbergischen. "Das kann doch nicht alles gewesen sein, Mutti. Schau mal dort im magischen TV-Gerät: die tausendjährige Runzelqueen Adolphine Riefenstahl, sogar die geht noch Tiefseetauchen. Los Mama, wir buchen vierzehn Tage Dominikanische und gucken uns mal die bunten Fische an." Und so hängt zu Tausenden das teutonische Senkblei zwanzig Faden tief in der karibischen See. Im Gefolge der alles wieder richtenden Apparatemedizin ist keine Extremsportart mehr davor gefeit, vom durchschnittlichen Kartoffelchipsfresser überrannt zu werden. Die feisten Klöße purzeln aus Flugzeugen, kraxeln durch die tibetische Klamm oder lassen sich von Negern durch die Wüste tragen. Alles ist für jeden da auf dieser schönen Welt. Warum nicht auch die submarine Pracht. Zumal der Deutsche seit Admiral Dönitz Tagen ohnehin geprägt ist auf alles Unterseeische. Wo einst die stolze U-Bootwaffe der Schrecken aller Meere war, da blubbern jetzt Tante Ilse und Onkel Alfons an fremder Länder Gestade. Und wenn ein Rudel deutscher Seewölfe einen Geleitzug Papageienfische sprengt, dann ist es wieder fast so romantisch wie damals. Die Marinekameradschaft U-216 heißt heute neudeutsch Scuba-Diving-Club Sennestadt, ist mehr oder weniger harmlos, aber genauso auf allen Weltmeeren zu Hause. Jedes Jahr wird ein neues Fähnchen aufgepflanzt, alles abgegrast, wo's irgendwie nach bunten Fischen riecht: Malediven, Seychellen, Komoren, Great Barrier Reef und was es sonst noch so an zertrampelbarer Meeresfauna gibt. Dabei geht's nur dem Neuling um die bunten Fischelein. Der Scuba-Profi schlenzt am Nylontampen in die Tiefe und ermittelt bei 50 Metern unter der Meeresoberfläche die genaue Ortszeit in Singapur. Im ThemoprenSaitling eingezwängt glotzt das Taucherrudel wie gebannt auf die wasserdichten Casios. Wie in allen hippen Freizeitbeschäftigungen dreht sich sowieso alles nur um die Ausrüstung. Welche Brille, welche Flossen, welche Flaschen? Scheiß was auf die Fische. "Und wo waren Sie im letzten Jahr? St. Lucia! Ach du Scheiße, ist doch alles schon kaputt. Boa Boa müssense hinfahn, das hält noch zwei Jahre. Onkel Alfons und Tante Ilse waren vor fünf Jahren da, da war natürlich alles noch unberührter."
Manchmal könnte man fast meinen es sei wirklich so.
Sonntag, Mai 07, 2006
Tauchen im Container
Naja, das dürfte bei jedem unterschiedlich sein, aber einen neuen 'Tauchspot' zu finden oder gar einen geheimen, das macht sicherlich jedem Taucher Spaß.
Da ärgert man sich jahrelang, dass es in Hamburg nur den Hohendeicher See in Ortkaten und dann findet man heraus, es gibt noch einen kleinen, geheimen See:
See hinterm Horn
Aber dieses Jahr fing ja kalt an und die Kälte hielt sich auch ziemlich lange, verständlich das wir nach anderen Tauchmöglichkeiten Ausschau gehalten haben. Der Tauchurlaub in Ägypten kam jedoch nicht in Frage. Also was tun? Die Druckkammerfahrt hatten wir organisiert, jetzt noch eine Fahrt in einen umgebauten Gasometer (z. B. http://www.gasometer.de/) wagen? Die Kosten und Zeitdauer überstiegen jedoch unser Budget. Und vorallem, was kann man in so einem Container schon sehen?
Da kommt doch schon eher so ein offener Container in Frage, wie z. B. der Unterwasserpark Ibbenbüren
Freitag, April 07, 2006
Tauche niemals im Hafen - oder hab ne Vollgesichtsmaske
Hier nur ein paar Auszüge:
A 34-year-old mortgage loan officer is near death with a flesh-eating disease after falling into the polluted waters of the Ala Wai Boat Harbor last week, according to his friends.Auf deutsch, anscheinend war das Wasser dort im Hafen so schmutzig, dass es bestimmte "fleischfessende" Bakterien/Viren gab, die ihn jetzt langsam "auffressen" sowohl innerlich als auch äußerlich. Zuerst dachte ich, ein verspäteter Aprilscherz, aber nein, vielleicht doch nicht:Friends of Oliver Johnson said his doctors at the Queen's Medical Center diagnosed him with necrotizing fasciitis, a Group A streptococcal infection that "destroys muscles, fat and skin tissue," according to the Centers for Disease Control and Prevention.
The disease forced the amputation of his left leg above the knee Monday, his friends said. His body also went into Streptococcal Toxic Shock Syndrome, which causes blood pressure to drop rapidly and all major organs to fail, they said.
Der Streptokokkus der Gruppe A verursacht allgemein Infektionen, die sich zu lebensbedrohlichen Krankheiten auswachsen können, wie etwa invasive Faziitis ("flesh eating disease"), rheumatisches Fieber und das toxische Schocksyndrom. Man schätzt, dass allein in den Vereinigten Staaten jährlich 25 - 35 Millionen Arztbesuche auf durch Streptokokken der Gruppe A verursachte Infektionen zurückzuführen sind, womit diese Infektionsart zur häufigsten bei Kindern auftretenden Erkrankung zählt, für dies es keinen Präventivimpfstoff gibt.Gefunden unter: http://www.innovations-report.de/html/berichte/medizin_gesundheit/bericht-5126.html
Naja, ich hoffe das ich das morgen vergessen habe und dann Frage ich auch mal, ob ich mit Vollgesichtsmaske im Hamburger Hafen tauchen darf.
Mittwoch, März 08, 2006
Ferngesteuerte Haie
Sogar eine alte TV-Serie namens Magnum zeigte einmal, was so ein dressierter Delphin alles können soll.
109. Old Acquaintance 03.10.1985Als Magnum seine ehemalige Schulkameradin Goldie Morris wieder trifft, erlebt er eine Überraschung: Aus dem hässlichen Entlein ist ein schöner Schwan geworden. Von einst geblieben ist aber immer noch ihr fanatischer Kampf für eine bessere Welt. Jetzt ist sie nach Hawaii gekommen, weil dort ein Treffen des skrupellosen Politikers Kole mit seinem Gegner geplant ist. Fest entschlossen Koles Netz aus Intrigen und Korruption aufzudecken, scheut Goldie vor keiner Gefahr zurück. Und als sie herausfindet, dass ein dressierter Delfin als lebende Bombe eingesetzt werden soll, hat Magnum alle Hände voll zu tun, die attraktive Frau zu retten.
81. (Der Tag des Delphins) 06.03.1990
108. Die schwimmende Bombe 19.03.1997
Jetzt kommt es aber noch besser, das US Department of Defence will Haie trainieren, die diese und andere Aufgaben dann vornehmen können. Anscheinend lassen sich Haie aber nicht so einfach trainieren, also braucht man gleich noch etwas Technik um eine Art von Gedankensteuerung vornehmen zu können.
The DoD engineer-designed implant (developed in lab experiments on rats) will be deployed to harness a squad of shark spies, it was revealed at a meeting in Hawaii last week. Until now, applications for the controversial technology have centred on regaining movement in paralysis sufferers.Einfach eine verrückte Welt.
Sonntag, März 05, 2006
Druckkammerfahrt
Die unabhängigen Hamburger Taucher haben heute eine Druckkammerfahrt gemacht. Veranstaltet wurde das ganze von Planet-Scuba. Für etwas Kleingeld wurde die Druckkammer im
DRUCKKAMMERZENTRUM GMBH
INSTITUT FÜR HYPERBARE SAUERSTOFFTHERAPIE
HOLSTENSTR. 79
22767 HAMBURG
am Samstag morgen reserviert. Ein simulierter Tauchgang auf 50 m Tiefe, mit 5 Minuten Verweildauer.
Wer so etwas schon gemacht hat: Hier die Kurzfassung - Mohrenköpfe fallen wie geplant in sich zusammen, auch der obligatorische Luftballon (bei uns eine leere PET-Flasche und ein Strandball) werden bei zunehmender Tiefe (d. h. steigendem Druck immer kleiner). Je "tiefer" man kommt, desto lustiger werden die Stimmen und desto wärmer wird es auch. Also alles wie gehabt.)
We so etwas noch nicht gemacht hat. Es macht Spaß, auch wenn es im ersten Augenblick etwas furchteinflößend laut sein kann. Es ist evtl. teuerer als ein normaler Tauchgang, aber es lohnt sich. Während des "Abstiegs" sollte man jederzeit seine Ohren klaren können (also Mund und Nase zu und blasen), der "Abstieg" geht wirklich sehr schnell voran.
Naja, man muss es einfach einmal gemacht haben.
Samstag, Februar 25, 2006
U-Who - Tauchen im Fernsehen und im Kino
Trotz allem guten an dem Film, das Buch ist besser.
DIE LETZTE FEINDFAHRT
Das rätselhafte Schicksal von U-869
SPECIAL: Samstag, 11. Februar,
Als vor acht Jahren Fischer mit ihrem Netz vor der Küste von New York auf ein unbekanntes Objekt stießen, glaubten sie zunächst an eines der üblichen Schiffswracks, die zu Hunderten in den Tiefen des atlantischen Ozeans liegen.
Erst nachdem einige Profi-Taucher sich in 70 Metern Tiefe auf die Suche machten, wurde klar, dass es sich um ein deutsches U-Boot aus dem Zweiten Weltkrieg handelte. Doch das Boot war auf keiner Liste verzeichnet. Niemand konnte den Tauchern erklären, wie es dorthin gekommen war. Sie entschlossen sich, das Rätsel zu lösen - wie lange es auch dauern möge. Ein Abenteuer, das drei Menschen das Leben kosten würde. Jahrelang suchten die Taucher in dem Wrack nach Hinweisen auf die Identität des U-Bootes und seiner Besatzung. Waren der Kapitän und seine Mannschaft auf geheimer Mission gewesen? Wann und wie wurde ihr Schiff zum Seemannsgrab?
Zwei Jahre lang hat der amerikanische Filmemacher Rush DeNooyer mit seinem Kamerateam die Taucher bei ihren Vorbereitungen und Recherchen begleitet, vor allem aber die Expeditionen in das Wrack selbst. Erst nach vielen, oft lebensgefährlichen Versuchen gelang es, das entscheidende Beweisstück sicherzustellen. SPIEGEL-TV-Autor Michael Kloft hat parallel dazu die historischen Hintergründe in Deutschland recherchiert. Er sprach u.a. mit ehemaligen U-Boot-Kapitänen wie dem Ritterkreuzträger Erich Topp, und fand schließlich sogar einige der Angehörigen der Toten aus dem U-Boot.
"Gesunken vor New York" ist ein spannendes und bewegendes Dokument deutscher Geschichte, die abenteuerliche Suche nach den Hintergründen einer Reise, die 56 deutsche Seeleute vor über 50 Jahren in den Tod führte - in den Tiefen des atlantischen Ozeans.
http://www.spiegel.de/sptv/themenabend/0,1518,135054,00.html
Und jetzt die spannende Nachricht. Evtl wird das "Abenteuer" sogar im Kino zu sehen sein. Näheres hierzu bei Kino.de.