Mittwoch, März 08, 2006

Ferngesteuerte Haie

Von abgerichteten Delphinen (bzw. Delfinen) hat sicherlich jeder schon einmal gehört. Das Militär, genauer die US-Navy und Marine-Einheiten anderer Länder dressieren Delphine, die dann Bomben transportieren, Taucher töten sollen (mit einem an die Nase befestigten Messer!) oder einfach nur Spionage betreiben sollen.

Sogar eine alte TV-Serie namens Magnum zeigte einmal, was so ein dressierter Delphin alles können soll.
109. Old Acquaintance       03.10.1985
81. (Der Tag des Delphins) 06.03.1990
108. Die schwimmende Bombe 19.03.1997
Als Magnum seine ehemalige Schulkameradin Goldie Morris wieder trifft, erlebt er eine Überraschung: Aus dem hässlichen Entlein ist ein schöner Schwan geworden. Von einst geblieben ist aber immer noch ihr fanatischer Kampf für eine bessere Welt. Jetzt ist sie nach Hawaii gekommen, weil dort ein Treffen des skrupellosen Politikers Kole mit seinem Gegner geplant ist. Fest entschlossen Koles Netz aus Intrigen und Korruption aufzudecken, scheut Goldie vor keiner Gefahr zurück. Und als sie herausfindet, dass ein dressierter Delfin als lebende Bombe eingesetzt werden soll, hat Magnum alle Hände voll zu tun, die attraktive Frau zu retten.

Jetzt kommt es aber noch besser, das US Department of Defence will Haie trainieren, die diese und andere Aufgaben dann vornehmen können. Anscheinend lassen sich Haie aber nicht so einfach trainieren, also braucht man gleich noch etwas Technik um eine Art von Gedankensteuerung vornehmen zu können.

The DoD engineer-designed implant (developed in lab experiments on rats) will be deployed to harness a squad of shark spies, it was revealed at a meeting in Hawaii last week. Until now, applications for the controversial technology have centred on regaining movement in paralysis sufferers.
Einfach eine verrückte Welt.

Sonntag, März 05, 2006

Druckkammerfahrt

Heute kommt mal etwas Werbung.

Die unabhängigen Hamburger Taucher haben heute eine Druckkammerfahrt gemacht. Veranstaltet wurde das ganze von Planet-Scuba. Für etwas Kleingeld wurde die Druckkammer im

DRUCKKAMMERZENTRUM GMBH
INSTITUT FÜR HYPERBARE SAUERSTOFFTHERAPIE
HOLSTENSTR. 79
22767 HAMBURG

am Samstag morgen reserviert. Ein simulierter Tauchgang auf 50 m Tiefe, mit 5 Minuten Verweildauer.
Wer so etwas schon gemacht hat: Hier die Kurzfassung - Mohrenköpfe fallen wie geplant in sich zusammen, auch der obligatorische Luftballon (bei uns eine leere PET-Flasche und ein Strandball) werden bei zunehmender Tiefe (d. h. steigendem Druck immer kleiner). Je "tiefer" man kommt, desto lustiger werden die Stimmen und desto wärmer wird es auch. Also alles wie gehabt.)

We so etwas noch nicht gemacht hat. Es macht Spaß, auch wenn es im ersten Augenblick etwas furchteinflößend laut sein kann. Es ist evtl. teuerer als ein normaler Tauchgang, aber es lohnt sich. Während des "Abstiegs" sollte man jederzeit seine Ohren klaren können (also Mund und Nase zu und blasen), der "Abstieg" geht wirklich sehr schnell voran.

Naja, man muss es einfach einmal gemacht haben.

Samstag, Februar 25, 2006

U-Who - Tauchen im Fernsehen und im Kino

Nachdem ich vor einem Jahr das Buch Schadow Diver (www.amazon.de) gelesen habe, hat es mich gefreut, jetzt einen Fernsehbericht über das Boot U-869 bzw. U-Who zu sehen. Endlich mal etwas das spannend und gut für die Bildung ist.

Trotz allem guten an dem Film, das Buch ist besser.

DIE LETZTE FEINDFAHRT

Das rätselhafte Schicksal von U-869

SPECIAL: Samstag, 11. Februar, 22.35 - 00.35 Uhr, VOX

Als vor acht Jahren Fischer mit ihrem Netz vor der Küste von New York auf ein unbekanntes Objekt stießen, glaubten sie zunächst an eines der üblichen Schiffswracks, die zu Hunderten in den Tiefen des atlantischen Ozeans liegen.
Erst nachdem einige Profi-Taucher sich in 70 Metern Tiefe auf die Suche machten, wurde klar, dass es sich um ein deutsches U-Boot aus dem Zweiten Weltkrieg handelte. Doch das Boot war auf keiner Liste verzeichnet. Niemand konnte den Tauchern erklären, wie es dorthin gekommen war. Sie entschlossen sich, das Rätsel zu lösen - wie lange es auch dauern möge. Ein Abenteuer, das drei Menschen das Leben kosten würde. Jahrelang suchten die Taucher in dem Wrack nach Hinweisen auf die Identität des U-Bootes und seiner Besatzung. Waren der Kapitän und seine Mannschaft auf geheimer Mission gewesen? Wann und wie wurde ihr Schiff zum Seemannsgrab?
Zwei Jahre lang hat der amerikanische Filmemacher Rush DeNooyer mit seinem Kamerateam die Taucher bei ihren Vorbereitungen und Recherchen begleitet, vor allem aber die Expeditionen in das Wrack selbst. Erst nach vielen, oft lebensgefährlichen Versuchen gelang es, das entscheidende Beweisstück sicherzustellen. SPIEGEL-TV-Autor Michael Kloft hat parallel dazu die historischen Hintergründe in Deutschland recherchiert. Er sprach u.a. mit ehemaligen U-Boot-Kapitänen wie dem Ritterkreuzträger Erich Topp, und fand schließlich sogar einige der Angehörigen der Toten aus dem U-Boot.

"Gesunken vor New York" ist ein spannendes und bewegendes Dokument deutscher Geschichte, die abenteuerliche Suche nach den Hintergründen einer Reise, die 56 deutsche Seeleute vor über 50 Jahren in den Tod führte - in den Tiefen des atlantischen Ozeans.

http://www.spiegel.de/sptv/themenabend/0,1518,135054,00.html


Und jetzt die spannende Nachricht. Evtl wird das "Abenteuer" sogar im Kino zu sehen sein. Näheres hierzu bei Kino.de.

Dienstag, Februar 07, 2006

Like-A-Fish - Künstliche Kiemen - Nie mehr Tauchflasche tragen?

Da liest man ja wieder spannendes im Internet. Einem Erfinder ist es gelungen, künstliche Kiemen zu erschaffen. Mittels Batterie, wird aus die Luft aus dem Wasser gefiltert.

http://www.likeafish.biz/

Hierbei soll die im Meer enthaltene Luft (ca. 1,5 - 2,5%) aufgelöste Luft durch leichten Druck vom Wasser getrennt werden. Hört sich toll an. Das Aber, kann man hier nachlesen:

http://www.paranews.net/beitrag.php?cid=2915&CFID=583735&CFTOKEN=99136673

Lassen wir uns mal überraschen, vielleicht werden zukünftige TecDiver nicht nur mit einem Rebreather Unterwasser gehen, sondern auch mit solch einem Luftfilter.

Freitag, Januar 27, 2006

Ein bischen Spaß muß sein

+10°C
Die Bewohner von Mietwohnungen in Helsinki drehen die Heizung ab. Die Lappen (Bewohner Lapplands) pflanzen Blumen.

+5°C
Die Lappen nehmen ein Sonnenbad, falls die Sonne noch über den Horizont steigt.

+2°C
Italienische Autos springen nicht mehr an.

0°C
Destilliertes Wasser gefriert.

-1°C
Der Atem wird sichtbar. Zeit, einen Mittelmeerurlaub zu planen. Die Lappen essen Eis und trinken kaltes Bier.

-4°C
Die Katze will mit ins Bett.

-10°C
Zeit, einen Afrikaurlaub zu planen. Die Lappen gehen zum Schwimmen.

-12°C
Zu kalt zum Schneien.

-15°C
Amerikanische Autos springen nicht mehr an.

-18°C
Die Helsinkier Hausbesitzer drehen die Heizung auf.

-20°C
Der Atem wird hörbar.

-22°C
Französische Autos springen nicht mehr an. Zu kalt zum Schlittschuhlaufen.

-23°C
Politiker beginnen, die Obdachlosen zu bemitleiden.

-24°C
Deutsche Autos springen nicht mehr an.

-26°C
Aus dem Atem kann Baumaterial für Iglus geschnitten werden.

-29°C
Die Katze will unter den Schlafanzug.

-30°C
Kein richtiges Auto springt mehr an. Der Lappe flucht, tritt gegen den Reifen und startet seinen Lada.

-31°C
Zu kalt zum Küssen, die Lippen frieren zusammen. Lapplands Fußballmannschaft beginnt mit dem Training für den Frühling.

-35°C
Zeit, ein zweiwöchiges heißes Bad zu planen. Die Lappen schaufeln den Schnee vom Dach.

-39°C
Quecksilber gefriert. Zu kalt zum Denken. Die Lappen schließen den obersten Hemdknopf.

-40°C
Das Auto will mit ins Bett. Die Lappen ziehen einen Pullover an.

-44°C
Mein finnischer Kollege überlegt, evtl. das Bürofenster zu schließen.

-45°C
Die Lappen schließen das Klofenster.

-50°C
Die Seelöwen verlassen Grönland. Die Lappen tauschen die Fingerhandschuhe gegen Fäustlinge.

-70°C
Die Eisbären verlassen den Nordpol. An der Universität Rovaniemi (Lappland) wird ein Langlaufausflug organisiert.

-75°C
Der Weihnachtsmann verlässt den Polarkreis. Die Lappen klappen die Ohrenklappen der Mütze runter.

-120°C
Alkohol gefriert. Folge davon: Der Lappe ist sauer.

-268°C
Helium wird flüssig.

-270°C
Die Hölle friert.

-273,15°C
Absoluter Nullpunkt. Keine Bewegung der Elementarteilchen. Die Lappen geben zu: 'Ja, es ist etwas kühl, gib' mir noch einen Schnaps zum Lutschen'

Und jetzt kennt Ihr den Unterschied zwischen Lappen und Waschlappen. Also stellt euch nicht so an!

Montag, Dezember 12, 2005

Weihnachten - Bauchtänzerinnen und auch mal ein wenig Wasser

Die unabhängigen Hamburger Taucher haben auch dieses Jahr ihr "traditionelles" Weihnachtsessen veranstaltet. (Naja, kann man beim zweitenmal schon von Tradition sprechen?)

An diesem Wochenende konnten wir im schönen Restaurant Balutschistan unser schönes Weihnachtsessen veranstalten. Nachdem die Irrungen und Wirrungen zwischen Balutschistan und Balutschi ausgestanden waren ging es auch gleich los. Kaum hatte man das Essen bestellt (hat glaube ich nur eine Stunde gedauert) wurden auch schon die Vorspeisen gebracht. Irgendwann kamen auch die Getränke, aber die Nachschubbestellung gelang nicht. Alle Taucher saßen auf dem Trockenen und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die bestellte, große Flasche Wasser kam nicht, statt dessen nur die Kleine. (Spät nachts, stellte man jedoch fest, dass die drei gelieferten kleinen Flaschen als große Flaschen abgerechnet wurden. Naja!)

Irgendwann kam dann auch die Hauptspeise und dann ging es los. Schon bis dahin kamen die taucherischen Fachgespräche kaum auf, da die Musik sehr, sehr laut war - aber jetzt, der Bauchtanz, einstellen aller Gespräche und Staunen.

Das Weihnachtsessen war auch dieses Jahr wieder sehr schön, was aber nicht am Restaurant und auch gar nicht an den Tänzerinnen lag, sondern an den trotz allem netten Gesprächen (komischerweise kaum über's Tauchen).

Nächstes Jahr wieder? Na klar, dann aber im Balutschi.

Sonntag, November 27, 2005

Mit 100 TG schon ein erfahrener Taucher?

Ich will hier keinen Streit, zwischen Bezahl-Tauchorganisationen (z. B. PADI) und den eher ehrenamtlich, organisierten Tauchorganisationen (z. B. CMAS) anstoßen.

Das es unterschiedliche Ausbildungsstandards gibt, ist jedem klar, das diese unter einander aber vergleichbar sind, das dürfte auch klar sein, nicht umsonst bieten alle Tauchorganisationen dem Taucher an, ein entsprechendes "Brevet" einer anderen Organisation beim weiterführenden Ausbilden anzuerkennen.

Mir geht es eigentlich nur um die Aussage, dass mir letztes Jahr gesagt wurde, mit meinen 20 TG in Ostsee und anderswo, wäre ich ja schon ein erfahrener Taucher, und dann liest man: " ... müssten die Anwärter mindestens 25 Tauchgänge innerhalb eines Jahres nachweisen, in denen sie die unterschiedlichsten Aufgaben zu lösen hätten.

Nach jeder Organisation könnte ich jetzt aufgrund der Menge meiner Tauchgänge (knapp 100) eine Ausbildung zum Ausbilder anfangen und bei der Feuerwehr heisst es: "Um überhaupt Lehrtaucher werden zu können, müssen wir neben dem Wissen auch über eine große Erfahrung von mehr als 250 Tauchgängen verfügen."

Das sind also die Unterschiede zwischen Sporttauchern und Berufstauchern. Ich hab noch eine Menge zu lernen.

Neue Seen, aber nicht zum Tauchen empfohlen

Es ist schon schön, da wird einem unter donau.de ein neuer See vorgestellt, der einen entfernt an Hemmoor erinnert und gleichzeitig wird aber vorm Tauchen gewarnt.

Wenn man die vielen "toten" Seen sieht, dann kann man verstehen, dass die nicht möchten, dass darin getaucht wird, aber es wäre schon schön, wenn man dann auch die Bade-Gäste bittet, fernzubleiben. Man kann nur hoffen, dass das Wasser zu kalt ist, so dass die sowieso nicht hin gehen.

Würde mich nur interessieren, wie sich ein ph-Wert von 3 auf die Haut und die Tauch-Ausrüstung auswirkt. Ein ph-Wert von 3 entspricht Speise-Essig bzw. Zitronenlimonade.

Sonntag, November 13, 2005

Taucher bleiben 7 Tage im Wasser und sollen unter Wasser schlafen

Dies ist sicher eines der Projekte über das man mehr erfahren möchte. Mal sehen, ob irgendetwas veröffentlicht wird.

Leben im Meer - Projekt untersucht Reaktion des menschlichen Organismus bei Daueraufenthalt unter Wasser

Medizin. - Vor der italienischen Insel Ponza findet derzeit ein ungewöhnliches Experiment statt. Zwei Versuchspersonen sollen zehn Tage lang unter Wasser leben, um die Auswirkungen der ungewöhnlichen Verhältnisse auf den menschlichen Organismus zu erkunden.

Mehr unter : http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/433674/

Samstag, November 12, 2005

Hirnfunktion beim Tauchen beeinträchtigt?

Tauchen beeinträchtigt Hirnfunktionen bei Einhaltung
der Sicherheitsregeln nicht


Prof. Deuschl stellt in der gemeinsamen wissenschaftlichen Arbeit fest: "Wir schließen aus dieser Untersuchung, dass Tauchen ein sicherer Sport ist! Voraussetzung ist aber, dass die Sicherheitsregeln, die bei der deutschen Marine gelten, beachtet werden. Insbesondere müssen niedrige Tauchtiefen angestrebt werden, und für jede gewählte Tiefe müssen die Regeln für sicheres Tauchen beachtet werden. Das Auftauchen muss entsprechend den Sicherheitsregeln sehr langsam erfolgen. Nur so kann den eventuell im Blut gebildeten Luftbläschen Gelegenheit zur Auflösung gegeben werden. Zwischen zwei Tauchgängen müssen lange Pausen eingehalten werden."
Kennt jemand die Sicherheitsregeln der deutschen Marine? Vor allem was versteht die Marine unter niedrigen Tauchtiefen? Kampftaucher mit reinem Sauerstoff sind sicherlich nicht tiefer als 6 m? Was gilt da für eine Hemmoor-Tauchtiefe von 35-40 m?

Fehler in Tauchcomputern und Tauchtabellen

Da bereitet man sich innerlich wieder auf seinen nächsten Hemmoor Tauchgang vor um mal wieder die Sprungschicht von unten zu sehen, ärgert sich darüber, dass man immer noch keinen guten Tauchcomputer hat und dann erfährt man, dass die Dinger auch noch Fehler haben können (eigentlich ist es ja logisch, alles was Menschen machen, kann Fehler enthalten, aber naja).

Uwatec Tauchcomputer mit lebensgefährlichem Bug?

Naja, lassen wir uns das Tauchen nicht verderben, wir können ja mit der guten alten Tauchtabelle von PADI, dem RDP (Recreational Dive Planer) ins Wasser. Aber, oh Schreck: In einer "Urgent Safety Recall Notice" von PADI heißt es: "Bestimmte Recreational Diveplaner (RDP) enthalten keine oder falsche Werte"

Dienstag, Oktober 25, 2005

Tieftauchen für Fortgeschrittene

Es ist immer wieder toll, wenn man Sporttaucher über Ihre größten Tiefen, berichten hört. Aber beim Lesen des Artikels der Morgenpost fragt man sich schon, wie Tief können Sporttaucher tauchen? 120 m scheint mir doch etwas übertrieben. Wenn man bedenkt, welcher Aufwand dafür getrieben werden muss (oder war er Apnoe unterwegs? - aber selbst dann!), glaube ich kaum, dass man das noch als Sporttauchen bezeichnen kann.

Taucher entdeckt deutsches U-Boot vor Genua

Genua - Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg im Mittelmeer: Ein italienischer Sporttaucher hat ein 1944 gesunkenes deutsches U-Boot vor der Küste Genuas entdeckt. In dem Boot seien vermutlich mehr als 50 Leichen, berichtete die Mailänder Zeitung "Corriere della Sera" am Wochenende. Das Boot liege in 120 Meter Tiefe rund zwei Seemeilen vom Badeort Portofino entfernt. Das Boot U 455 der Klasse VII C sei vermutlich vor der italienischen Küste auf eine Mine gelaufen und am 6. April 1944 gesunken. Zum Unglückszeitpunkt seien 51 bis 54 Mann Besatzung an Bord des U-Bootes gewesen, hieß es weiter. Das Boot sei am 22. Februar 1944 aus dem französischen Hafen Toulon ausgelaufen.


http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/10/24/aus_aller_welt/787654.html

Mittwoch, Oktober 19, 2005

Taucher versteckt sich im Gebüsch

Sind Taucher wirklich so seltsam? Der Bericht aus der Sindelfinger Zeitung lässt schon übles vermuten:

13.10.2005

Taucher versteckt sich im Gebüsch

Böblingen-Dagersheim: Am Bach



Spaziergänger machten am Dienstagvormittag bei Dagersheim eine seltsame Beobachtung. Ein mit einem schwarzen Taucheranzug bekleideter Mann, der zudem noch eine schwarze Gasmaske trug, versteckte sich in einem Gebüsch in der Nähe des Baches Diezenbrunnen. Gelegenheit zum Tauchen gibt es in diesem Bereich nicht. Der Bach hat dort eine Tiefe von nur wenigen Zentimetern. Nachdem mehrere Personen auf den Unbekannten aufmerksam geworden waren, ergriff dieser die Flucht und verschwand im Wald. Minuten später verließ ein nunmehr normal gekleideter Mann das Wäldchen und lief über Felder und Äcker in Richtung Dagersheim davon. Der Mann war zwischen 35 und 40 Jahre alt, mindestens 1,8 Meter groß und muskulös. Er hatte dunkle Haare und war mit einer Jeans, einem beigefarbenen T-Shirt sowie hellen Turnschuhen bekleidet. Hinweise erbittet der Polizeiposten Ehningen unter der Telefon-Nummer 0 70 34 / 53 88. - pb -




http://www.szbz.de/lokales/nachrichten/Artikel174475.cfm

Sonntag, September 25, 2005

Sind Haiangriffe wirklich eine so große Belästigung?

Auf der Internet-Seiten von wissenschaft.de habe ich einen interessanten Artikel gelesen. Haiangriffe sollen durch einen elektrisch geladenen Tauchanzug verhindert werden. Interessante Sache. Man kann nur hoffen, dass die Ladung auch wirklich nur nach außen wirkt und der Taucher innen unbelästigt bleibt.
Vor einiger Zeit berichtete ich über Hochzeiten im Haifischbecken, brauchen die auch so einen Anzug?

Hier der Artikel:

Abgeblitzt am Tauchanzug

Elektrische Spannung in neuartigem Material hält angriffslustige Haie auf Abstand


Ein neuartiger Tauchanzug wehrt Haie ab, indem er durch die Bewegung des Tauchers eine elektrische Spannung aufbaut. Dieses elektrische Feld können die Haie über Sensoren in ihrer Schnauze wahrnehmen, die ihnen sonst bei der Beutesuche behilflich sind. Ist ein elektrisches Feld aber zu stark, machen die Haie in der Regel einen Rückzieher. So kann der elektrisch aufgeladene Taucheranzug die Tiere wirkungsvoll vertreiben.

Das elektrische Feld im Tauchanzug erzeugt der Taucher durch seine Bewegungen. In den Anzug sind dünne keramische Fasern eingearbeitet, in denen eine elektrische Spannung aufgebaut wird, wenn der Taucher sich bewegt und dabei den Taucheranzug verformt. Diese Ladungen werden von Elektroden aus Metall aufgenommen. Zwischen den Elektroden entsteht ein elektrisches Feld von einigen Volt, das die Haie auf Abstand halten soll. Besonders, wenn ein Taucher einen Hai gesichtet hat und daraufhin das Weite sucht, verstärken die schnellen Schwimmbewegungen das elektrische Feld weiter und schrecken den Hai ab. Wenn der Hai die Warnung missversteht und trotzdem zukneifen will, bekommt er einen Elektroschock, der ihn in die Flucht schlagen soll.

Durch ein wenig Internet-Recherche konnte ich sogar schon das Original-US-Patent für diesen Electric field shark repellent wet suit finden.


Donnerstag, Juli 21, 2005

Tote Taucherin klemmte zwischen Bäumen fest - Leiche nach zwei Jahren gefunden

Tote Taucherin klemmte zwischen Bäumen fest
Leiche nach zwei Jahren gefunden


VON DIRK WALTER Nürnberg/Attersee - Mehr als zwei Jahre lang war die erfahrene Taucherin Angelika H. aus Nürnberg spurlos verschwunden. Jetzt wurde ihre Leiche durch einen schrecklichen Zufall im Attersee östlich von Salzburg entdeckt - festgeklemmt zwischen Baumstämmen in 130 Metern Tiefe. Rettungskräfte fanden die Taucherin per Unterwasserkamera - sie hatten eigentlich nach der Leiche eines kürzlich verunglückten 30 Jahre alten Wieners gesucht.

Der Attersee im Salzkammergut ist ein Taucherparadies. Nicht weniger als 16 beliebte Tauchplätze sind in der einschlägigen Experten-Internetseite "taucher.net" registriert. Immer wieder kommt es zu Unfällen - in diesem Jahr bereits fünf, von denen drei tödlich endeten.

Angelika H. war erfahren. Als Rettungskräfte im Frühjahr 2003 das am Attersee abgestellte Auto der Nürnbergerin durchsuchten, fanden sie auch das Taucherlogbuch, das über 1000 Tauchgänge aufwies. Von H. fehlte seit dem 19. April jede Spur. Selbst eine groß angelegte Rettungsaktion an der "Schwarzen Brücke" - einer imposanten Unterwasser-Felswand - brachte kein Ergebnis. Damals wurde eine Uferzone 40 Meter tief abgesucht. In dieser Wassertiefe endet laut "taucher.net" aus Sicherheitsgründen der Einsatzbereich von Feuerwehrtauchern. Schon damals wurde für größere Tiefen eine Unterwasserkamera eingesetzt, doch erfolglos.

Erst ein neuerlicher Unglücksfall brachte jetzt Aufklärung: Am vergangenen Samstag verunglückten zwei 30 und 34 Jahre alte Taucher aus Wien - aus ungeklärter Ursache waren sie zu tief getaucht. Dem 34-Jährigen gelang aus mehr als 80 Metern Tiefe noch der Notaufstieg, er überlebte. Sein jüngerer Tauchkollege versank jedoch in der Tiefe. Eine Suchaktion mit über 40 Tauchern blieb zunächst erfolglos.

Erst am Mittwoch machten die Rettungskräfte einen grausigen Fund. Die Unterwasserkamera zeigte die Taucherin, die in 130 Metern Tiefe zwischen versunkenen Baumstämmen feststeckte. 100 Meter entfernt erfasste das Licht der Kamera die Leiche des 30-jährigen Wieners. Angelika H. wurde noch am Vormittag geborgen, ihre Leiche wird jetzt obduziert. Der Leichnam des Wieners sollte am Abend an die Oberfläche geholt werden.

Marktplatz Oberbyern, 21.07.2005

Sonntag, Juni 12, 2005

Hemmoor - 16 m Tiefe - Vereister Automat

Ein kleiner Aufwärm-Tauchgang in Hemmoor auf "nur" 16 m Tiefe bei Einstieg 4. Plötzlich vereist der Automat. Spätere Aussage unseres Buddies And.:
nein, meinen Spass an der Taucherei habe ich noch
nicht verloren, es zeigt aber, dass gute Buddies
wichtig sind, ein klarer Kopf wichtig ist,
und man Tauchgänge nicht unterschätzen sollte...
auch wenn sie routiniert erscheinen.

Dem bleibt eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.

Donnerstag, Mai 26, 2005

Haifischbecken - Hochzeiten und Tourismus

Eine Hochzeit in Las Vegas war ja vor ein paar Jahren richtig in, aber ich glaube jetzt will ich - den Tag meiner Trauung auch mit meinen lieben Freunden im gemütlichen Haifischbecken verbringen:

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,357049,00.html

Noch schöner wir der anschließende Honeymoon, wenn ich die üblichen Tauchaktivitäten in einem der wunderschönen deutschen Seen verbringe:

http://www.wams.de/data/2005/05/22/720308.html

Zeitung lesen lohnt sich immer wieder. Gleich an einem Wochenende zwei Taucherberichte gefunden. War echt mein Glückswochenende. Achja, die Frage ob ich tauchen war, erübrigt sich dadurch. ;-(

War aber trotzdem schön.

Samstag, Mai 14, 2005

Dänemark ...

Ein schönes Pfingstwochenende. Ein Taucher sitzt in Dänemark in einer warmen Hütte, ein anderer Taucher, ist sich nicht sicher, ob er zwei Tage zelten will oder doch noch eine Hütte findet. Und die anderen unabhängigen Hamburger Taucher können sich nicht zwischen Ostsee, Hemmoor und Ortkaaten entscheiden.

...

Kurze TelCo: Morgen 15.05 treffen um 10:00 Uhr in Hemmoor, beim Kreidesee.

Montag, April 25, 2005

Kutterausfahrt ... Starker Wellengang und eiskalt

Da freut man sich so auf die Kutterausfahrt, es soll zu einem fast jungfräulichen Flugzeugwrack, etwas außerhalb der Neustädter-Bucht gehen und dann soetwas - zu starker Wellengang. Wir bleiben innerhalb der Bucht und versuchen zuerst ein Wrack in der Nähe von Lotsenkommandant Krause zu betauchen, aber auch hier aufgrund des zu starken Wellengangs, wird dann kurzfristig umentschieden. Es geht mal wieder zum Lotsen...
Naja, inzwischen wurden die Nasen und Gesichter der Taucher (zumindest meines) etwas grüner und man freute sich doch wieder auf festen Grund. Bei 5-6° Wassertemperatur hatte man den Grund zwar schnell erreicht - doch aufgrund des Halbtrockenen - entschied man sich doch wieder für den schnelleren Aufstieg.

Der Autor verzichtete an diesem Tage auf seinen zweiten Tauchgang und entschied bei der nächsten Kutterfahrt auf das Frühstück zu verzichten. ;-(
Meinen Dank an den Buddy And. er hat beim zweiten Tauchgang noch einige Unterwasser-Fotos geschossen, die später noch veröffentlicht werden. Die Landfotos gibt es schon zu sehen.

Freitag, April 15, 2005

Kutterausfahrt

Für den 23. April ist eine Kutterausfahrt geplant. Es geht von Neustadt aus los. Wer Interesse hat, soll sich bis Montag abend melden.

Wer noch eine Reserveflasche braucht soll unbedingt vorher Bescheid sagen.