Freitag, November 05, 2010

Hamburg räumt auf - Urkunde

Na das ist ja mal was, obwohl wir es dieses Jahr nicht geschafft haben mitzumachen, bekommen wir sozusagen eine "Urkunde" und Erinnerung für das nächste Jahr.

Dann versuchen wir es doch nächstes Jahr mal wieder. ;-)
Hamburg räumt auf!

Montag, Januar 18, 2010

So wird 2010

Wir sind im neuen Jahr angekommen. Jetzt wird es Zeit, dass wir ein wenig planen:

  • Hamburg räumt auf - Noch jemand Interesse?
  • Dänemark Tour an Pfingsten - Wer will alles?
  • Hemmoor-Wochenenden - auf zuruf?
  • Herbst-Helene-See-Tour - erstes September-Wochenende fest eingeplant

Samstag, Oktober 17, 2009

Blöder Spam

Eigentlich freue ich mich ja über Kommentare zu meinen Blogs. Aus diversen Gründen schaue ich mir die Kommentare aber vorher an und entscheide, welche veröffentlicht werden und welche nicht.

Jetzt ist mir gerade eben so einer durch die Lappen gegangen, der Text relativ unvervänglich, aber der Link zum Namen war halt nur Werbung.

Kennt jemand ein Tool für Blogger (eigentlich müsste ich wohl eher fragen, ob jemand ein Widget kennt).

Freitag, Juli 10, 2009

GeoCities sagt adieu

Wir haben ja schon seit einiger Zeit (mindestens seit 2003) unsere Homepage bei GeoCities, aber jetzt wird GeoCities abgeschaltet. Also was tun?

Ich denke mal vorerst gar nichts. Wir nutzen einfach weiterhin unseren Blog und das war es.

Andere Ideen?

Mittwoch, April 22, 2009

Tradition: Erstes Septemberwochenende - Helene See

Die Buchung wurde getätigt. Weitere Teilnehmer können sich noch melden.

Siehe auch hier.

Sonntag, März 29, 2009

Hamburg ist sauberer

Vor allem der Badestrand um den Hohendeicher See ist jetzt wieder okay. Ich glaube wir haben etwas weniger als letztes Jahr gefunden. Dank der tatkräftigen Unterstützung von zwei weiteren Personen waren wir auf jeden Fall schneller fertig und konnten noch Grillen.

Von Blog * Die unabhängigen Hamburger Taucher

Sonntag, Februar 15, 2009

Hamburg räumt auf - Jahr 2

Auch dieses Jahr werden die unabhängigen Hamburger Taucher sich an der Aktion Hamburg räumt auf beteiligen.

Sonntag, 29. März
ab ca. 10:00 Uhr
Hohendeicher See (Badestrand/Südstrand)

Letztes Jahr, war es kalt, ich vermute dieses Jahr wird es kälter. ;-)

Freiwillige - auch nicht Taucher - sind immer gerne willkommen.

Samstag, Dezember 13, 2008

5tes Weihnachtsessen

Heute abend findet das 5. Weihnachtsessen der unabhängigen Hamburger Taucher statt. Hätte das nicht geglaubt, als wir uns 2004 zum ersten mal im Portugiesenviertel trafen.


2008 - Parlament, Nähe Rathaus
2007 - Plaza, Wandsbek
2006 - Trader Vic
2005 - Balutschistan
2004 - Portugiesisches Restaurant (Name ist mir gerade entfallen)

Mittwoch, November 12, 2008

Kampf-Delphine

Wieder ein Hinweis auf Kampf-Delphine (Delfine) gefunden, nachdem ich im März 2006 schon einmal darüber berichtet habe:

(Online-Artikel.de) - Die US-Navy setzte im zweiten Irakkrieg auch sogenannte Kampf-Delfine ein.
Seit 1959 trainiert die US-Navy wild gefangene Delfine für militärische Zwecke und setzte sie erstmals in der Bucht von Cam Ranh im Vietnamkrieg ein. Die mit speziellen Nasenwaffen ausgerüsteten Meeressäuger sollten dort feindliche Taucher töten. Kampf-Delfine gehörten zu Zeiten des Kalten Krieges zu einem der bestgehüteten militärischen Geheimnisse, um das ein regelrechtes Wettrüsten zwischen der USA und der UdSSR ausbrach. Während die etwa 120 russischen Kampf-Delfine nach dem Zusammenbruch des Sowjetreichs grösstenteils verkauft wurden, setzte die USA die Tiere unter anderem im Golfkrieg 1991 und im Jahr 2000 bei einem NATO-Manöver in der Ostsee ein. Auch die Marine von Indien soll Kampf-Delfine besitzen, die gezielt Minen an feindlichen Schiffen anbringen können. Die Militärs machen sich dabei die Neugierde und das ausgeprägte Ortungsvermögen der Tiere zunutze. Hat der Kleinwal ein verdächtiges Unterwasserobjekt entdeckt, kann er es mittels einer Sonde markieren oder er schwimmt an die Oberfläche und gibt durch Zeichen zu verstehen, was er entdeckt hat. Als Belohnung gibt es etwas zu fressen.

Für den Delfin „Takoma" war der Irakeinsatz nach nur zwei Tagen allerdings schon wieder zu Ende. Der 22 Jahre alte Große Tümmler verschwand angeblich gleich bei seiner ersten Mission. Vielleicht war „Takoma" auch zu neugierig und wurde von einer Mine zerrissen. Ob entkommen oder getötet, das Ergebnis bleibt gleich. In der freien Wildbahn hat „Takoma" so gut wie keine Überlebenschance.

Aber irgendwie hört sich das für mich trotzdem als Science Fiction an: "Nasenwaffen"

Freitag, November 07, 2008

Kompressoren und saubere Luft

Gestern abend, fand mal wieder eine kleine "Fortbildung" statt. 7Oceans, Tauchen haben einen kleinen Vortragsabend zum Thema Kompressoren und saubere Luft veranstaltet.

Leider war ich etwas spät dran und hatte vergessen meinen -Poseidon-Automaten mitzunehmen, so konnte ich den kostenlosen Check meines Automaten nicht mitmachen.

Der Vortrag (Welche Bauer-Kompressoren gibt es und was können die so) war mittel interessant, obwohl ich jetzt noch genauer weis, warum ich keinen Kompressor haben will und vielleicht mal etwas genauer prüfen kann, ob ich meine Luft an einem fremden Kompressor nehmen kann oder es vielleicht doch sein lassen sollte.

Das angebotene Buffet habe ich ignoriert, dafür konnte ich mich mal wieder mit zwei Tauchen-Zeitschriften eindecken. Die erste habe ich aber in knapp 10 Minuten "durchgelesen" und mir ist wieder klar, warum ich solche Zeitschriften eigentlich nicht kaufe. Einen Artikel werde ich mir ggf. nochmal anschauen.

Irgendwie war ich an diesem Abend etwas erledigt und habe mich dann während des Buffet verabschiedet ohne auf das offizielle Ende zu warten. Werde mal den Buddy Th. fragen was es sonst noch so gab.

Dienstag, Oktober 28, 2008

Haie - wieder einmal

Ich habe hier ja schon ein paar mal über Haie berichtet (z. B. Die armen Haie) , jetzt gibt es wieder etwas sharkwater. Der Titel lässt ja grauenhaftes vermuten, aber dem Trailer nach scheint es ja interessant zu sein. Eine Dokumentation über den Haifang - besser gesagt, gegen den Haifang.

Den Link habe ich übrigens von scubafish-Blog.

Montag, Oktober 27, 2008

Eine Seefahrt die ist lustig

zeigt uns ein interessanter Artikel bei Spiegel Online

Wenn sich das Fünf-Sterne-Schiff als Seelenverkäufer entpuppt

Zum Glück bin ich nicht seefest, so dass mich eine Tauchkreuzfahrt eigentlich nicht interessiert. Spannender finde ich schon diese Statistik:

Ägyptische Behörden sprechen offiziell von immerhin schon rund 70 tödlichen Tauchunfällen im Jahr 2007; die Dunkelziffer aber dürfte noch weitaus höher liegen.
Aber 70 Unfälle, dass sind annähernd 1,5 Tote pro Woche.

Sonntag, Oktober 19, 2008

Indoor Tauchen in Darmstadt

Leider können wir den original Arktikel aus dem Darmstädter Echo nicht lesen, aber hier wird etwas über ein neues Indoor-Tauchcenter in Darmstadt berichtet.

Tiefe 40m
mit einem kleinen U-Boot


Was will man mehr ;-)
Allerdings erst in Planung



Auf Tauchgang in Arheilgen
In Arheilgen soll ein Tauchcenter entstehen

UNTERWASSERWELT: In dem bis zu 40 Meter tiefen Tauchbecken sollen unter anderem U-Boote versenkt werden. Sie sind nicht nur als Attraktion für Taucher gedacht. Auch Besucher von Hotel und Restaurant können durch Fenster in das Bassin blicken.

Das Projekt hört sich verwegen an: Der Darmstädter Hans Kutschera will in Arheilgen ein Tauchcenter errichten. Ein riesiges Becken mit Hotel, Restaurant und Unterwassermuseum. Südlich der Weiterstädter Landstraße soll ein Zentrum für Taucher entstehen. Das millionenschwere Vorhaben hat bereits die erste planungsrechtliche Stufe geschafft: Die Stadt bereitet derzeit den Bebauungsplan vor.

Auf einer Fläche von vier Hektar will Investor Kutschera seinen Plan verwirklichen. Im Zentrum das Center mit Tauchbecken: 100 Meter lang, 100 Meter breit, zwölf Meter hoch. Das Bassin ist bis zu 28 Meter im Erdboden eingelassen und bietet damit eine Gesamttiefe von 40 Meter. Es fasst 100  000 Kubikmeter Wasser. „Das ist so viel wie im Woog“, hat Kutschera ausgerechnet.

Um das Bassin herum liegt ein Gebäudering. Darin sollen oben das Hotel mit rund 100 Doppelzimmern und das Museum Platz finden, darunter ist eine Tiefgarage geplant. Von den Hotelzimmern und von den Tischen im Restaurant aus haben die Besucher freien Blick in das Becken. Das gesamte Gelände ist von einem zwei Meter hohen Wall umgeben – aus Sicherheitsgründen: Sollte das Becken auslaufen, dient die Fläche als Polder.

„Mancher mag das für eine spinnerte Idee halten. Doch das ist es nicht“, sagt der Investor. Vielmehr sieht er gute Vermarktungschancen. Der Grund für seinen Optimismus: Landauf, landab fehlten Trainingsmöglichkeiten für Taucher. Hier sieht Kutschera, selbst Taucher, Potenzial. Auch Taucher von Rettungsorganisationen könnten die Anlage nutzen.

Dass in den meisten Seen in der Region Tauchen verboten ist, bestätigt der Vorsitzender des Deutschen Unterwasserclubs Darmstadt (DUC), Wolfgang Kraft. „Für Taucher in der Region ist das Projekt ideal“, sagt er. Wegen fehlender Trainingsmöglichkeiten schickt der Geschäftsführer der Tauchschule Submariner in Eberstadt, Alexander Böhm, seine Schüler bis in den Raum Karlsruhe.

Doch dort kann meist nicht so tief getaucht werden. Um 40 Meter zu erreichen – dort liegt die Grenze für Sporttaucher –, müsste man zum Edersee oder zum Bodensee fahren. Ob ein Tauchcenter in Arheilgen interessant sei könnte, hänge von den Preisen ab. Skeptisch ist Siegfried Berth von der Tauchschule Aquanaut in Darmstadt.

Mehr zu diesem Thema im Lokalteil Darmstadt der Freitagsausgabe des "Darmstädter Echo" (10. Oktober).

Wolfgang Görg
9.10.2008

Samstag, Oktober 11, 2008

Mathematik für Taucher

Seit knapp 4 Jahren haben wir auf unsere Homepage einige kleine Skripte für die Tauchgangsplanung, die Tauchermathematik. Interessanterweise findet jetzt nach solanger Zeit jemand einen kleinen Fehler in der Beschreibung. Spannend, es wurde statt maximaler Aufstiegsgeschwindigkeit in Minuten fehlerhafterweise in Sekunden angegeben. Damit hätte man echte Probleme bekommen können.
Früher ist man teilweise noch mit max. 18 m pro Minute aufgestiegen, heute jedoch nur noch max. 12 m pro Minute.

Hab den Fehler natürlich sofort verbessert. Vielen Dank an Michael von www.tauchschule-online.de

Sonntag, September 21, 2008

Planungen 2009

Frühjahr 2009 --> Evtl. Ägypten, evtl. Marsa Alam

Zwischendurch einmal ein verlängertes Wochenende in Hemmoor und in Dänemark

Herbst 2009 --> Selbstverständlich Helene See

Montag, September 15, 2008

Cousteau auf DVD

Ich hoffe die Taucher unter uns können Sich noch an Jaques Cousteau erinnern. Einen Teil seiner Filme gibt es jetzt auf DVD.

Dienstag, September 09, 2008

Helenesee bei Frankfurt (Oder), 2008

Tauchwochenende Helenesee gut überstanden.
Kurzzusammenfassung: Gemütliche Hinfahrt, saubere Bungalows. Wetter nicht zu schlecht, aber auch nicht zu heiß.

Schöne, gemütliche Tauchgänge. Gute Stimmung.

Stau auf der Rückfahrt.

Fotos im laufe der Woche

Freitag, August 29, 2008

Tauchen im Baikalsee ...

der tiefste Süsswasser-See der Erde, wäre sicherlich etwas sehr Interessantes und Spannendes, wenn nur nicht die etwas längere Anreise wäre.

Aber zum Glück habe ich jetzt einen Reiseveranstalter gefunden, der mir meinen Traum ermöglicht: Interpoint Moskau.
Die bieten einem knapp 11 Tage Urlaub, um dann:

8. Tag: Frühstück. Überfahrt zum Tauchpunkt. Instruktion. Der erste Tauchgang (15 Minuten). Erholung. Der zweite Tauchgang (15 Minuyen). Mittagessen. Rückkehr mit Kutter nach Listwyanka.
Zwei Tauchgänge, noch vor dem Mittagessen! Taucher was willst du mehr ;-)

Samstag, August 09, 2008

Neue online Taucherzeitschrift

aus Österreich, gehört zum http://www.taucherforum.at

Einfach mal schauen, ganz interessant.

Video vom Tauchspot Ostsee

Ein Grund mehr mal das Ozeaneum Stralsund zu besuchen:

http://www.mvregio.de/mvr/148811.html

--> Zwölf Mitglieder des Rostocker Vereins archaeomare wollen in Küstengewässern vor Rügen mehrere Biotope fotografieren und filmen. Geplant sind beispielsweise Aufnahmen von Seegraswiesen, Muschelkolonien, driftenden Quallen und Seenadeln sowie wandernden Hornhechten. Ziel sei die Erstellung populärwissenschaftlicher Filme, die zum Beispiel im neuen Ozeaneum Stralsund gezeigt werden sollen.

Tauchverbot in Berlin

In einem Artikel der Berliner Morgenpost fand ich den Hinweis, dass Tauchen in Berlin generell verboten sei.

Also aufpassen im Schlachtensee.

Verbot für Schlachtensee ärgert Taucher
Dienstag, 5. August 2008 02:04 - Von Brigitte Schmiemann

Das Umweltamt des Bezirks Steglitz-Zehlendorf hat für den Schlachtensee und die Krumme Lanke ein Tauchverbot erlassen. Zum Ärger von Tauchsportlern, die das relativ klare Wasser und die rund zehn Meter Wassertiefe im Schlachtensee regelmäßig für Tauchgänge nutzten. Hintergrund des Verbots ist der Tauchtourismus, der entstand, nachdem ein 1,70 Meter großer Wels aus dem Schlachtensee in den Medien für Furore sorgte.


gefunden unter: http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article759312/Verbot_fuer_Schlachtensee_aergert_Taucher.html

Donnerstag, Juli 31, 2008

Kann man in Deutschland tauchen ?

In der dunklen, kalten Brühe? Ja, tauchen in Deutschland, im Baggersee oder in der kalten Ostsee ist erklärungsbedürftig. Vor allem, wenn man so billig nach Ägypten fliegen kann, wo es doch so schöne viele, bute Fische zu sehen gibt.
Wir bekommen häufig solche Fragen gestellt. Ein anderer bloggender Taucher hat die Frage, warum Tauchen hier in Deutschland Spaß macht, jetzt erklärt: Sternenklarer Himmel ... .

Nach mehrmaligem Lesen fällt mir noch ein, dass er die besonderen Nachttauchgänge in Deutschland noch erwähnen sollte.

Donnerstag, Juli 24, 2008

Helenesee bei Frankfurt (Oder), 2008

Helenesee wir kommen. Letztes Jahr hatten wir dort ein schönes Wochenende verbracht und jetzt wollen wir am ersten September Wochenende wieder hin.

Unser Buddy hat bereits zwei Bungalows gebucht und nun sollten wir in die nähere Planung einsteigen. Wer fährt wann und mit wem? Und wer bringt was zu essen mit?

Komisch, machen wir es zu kompliziert? Vor drei Wochen rief mich ein anderer Buddy an und meinte in 14 Tagen geht es zu einer Wochenend-Tauchausfahrt nach Leipzig. Nur leider konnte ich mir da den Freitag nicht freinehmen und es wäre mit zu stressig gewesen, Freitag nach dort anzukommen.

Sonntag, Juli 13, 2008

Rankings erstellen leicht gemacht

Scheint ganz nett zu sein, der Dienst von rankaholics.de. Ich habe dort mal ein Ranking über den schönsten deutschen Tauchplatz eingestellt: http://www.rankaholics.de/s/schoenster+tauchplatz+deutschlands_1405

Das dient natürlich nur der Werbung für http://wiki.seemannsreise.de/index.php/Hauptseite, bzw. der dortigen Abstimmung: http://wiki.seemannsreise.de/index.php/Sch%C3%B6nster_Tauchplatz_Deutschlands

Samstag, Juli 12, 2008

Gehe mit meinem Körper tauchen

Mein "Buddy" hat heute keine Zeit, nehme also lieber meinen "Body" mit.

... muss man immer in Zweierteams tauchen, so dass man sich im Notfall mit der Luft seines Bodys helfen kann.“
„Bodys“ (englisch: Körper) nennen sich Taucher untereinander. Vor jedem Tauchgang steht der „Body-Check“: ...
Der Text kommt nicht von mir sondern vom Kölner Stadtanzeiger (http://www.ksta.de/html/artikel/1214566264784.shtml)

Noch mal ein interessantes Zitat aus diesem gut recherchierten Artikel:
„Tauchen im Schwimmbad ist wie Bergsteigen im Mittelgebirge, Tauchen in der Strömung am Roten Meer lässt sich mit dem Himalaya vergleichen“
Wenn das Rote Meer der Himalaya ist, was ist dann ein Strömungstauchgang in der kalten, dunklen Ostsee? Ein Weltraumabenteuer? Mir wurde gerade wieder das Rote Meer als anfängergeeignet verkauft und jetzt so was.

Mittwoch, Juli 02, 2008

Hamburger Tauchmarkt

Der Hamburger Tauchmarkt der letzten 6-7 Jahre.

Habe jetzt erfahren, dass schon der mindestens der dritte Tauchshop geschlossen hat:

1. Nautilus in der Spaldingstraße
2. Dive-Center in der Bramfelder Chausee
3. OkiDoki in Barsbüttel

Ganz am Anfang der Wandsbeker Chaussee gab es vor 5 oder 6 Jahren auch noch einen Tauchshop, bin mir aber nicht sicher, ob es da nur Ausbildung gab, oder auch Ausrüstung. Wäre dann Nummer 4.

Bei Oortkaten gab es noch einen Laden, der letztes Jahr durch einen tödlichen Unfall der beiden Besitzer geschlossen wurde. Nummer 5.

Mehrere Besitzer-/Namenswechsel:
Dive-Team von der Wandsbeker Chausee in die Brauhausstr.
Big Blue (wie heißen die jetzt?)

Neugründungen in diesem Zeitraum? Meines Wissens keine großen, wenn man von den Tauchshops Penny und Lidl absieht.
Sicherlich gibt es einige Internetshops mehr, habe aber auch schon das Sterben eines Ahrensburger Tauchshops mitbekommen.

Und was passiert? Ich lasse meine Ausrüstung im Frühjahr bei einem der alten Tauchshops in Hamburg warten. Wie immer in Eile hole ich meine Ausrüstung ab und checke sie nicht, beim Tauchplatz angekommen stelle ich fest, dass der Sinterfilter des einen Automaten noch immer grün ist. Also bestimmt nicht gewechselt wurde. Der zweite Automat bläst plötzlich nach dem zweiten Tauchgang ab, aber immer nur ein wenig in kürzeren Abständen. Der Buddy meint der Mitteldruck sei zu hoch eingestellt oder irgend ein Ventil bzw. Dichtungsring hätte jetzt eine Macke.

Hat das eine mit dem anderen was zu tun? Keine Zeit jetzt darüber nachzudenken. Vielleicht später mal.

Samstag, Juni 28, 2008

Kieler Woche 2008

heute nachmittag locker auf der Kieler Woche verabredet und was ist jetzt? Es regnet, und es sieht nach einem ganzen Tag voll Regen aus.

Hoffentlich geht es unserem Buddy Th in Duisburg beim Tauchen besser.

Freitag, Juni 27, 2008

Keine kostenlose Tauchgepäckbeförderung mehr

Habe ich unter http://www.airline-bewertungen.eu/airlinenews/airlinenews-278.html gefunden:
Taucher werden zur Kasse gebeten: Erhebliche Zuschläge für das Gerödel
Die Gepäck-Sonderregelungen für Taucher gehen ihrem Ende entgegen. In immer kürzeren Abständen erhöhen alle Airlines ihre Zuschläge. Um Tauchsportlern einige Anhaltspunkte zu geben, sind hier die Gebühren einiger Airlines aufgelistet. Doch Vorsicht: Obwohl dies die aktuellsten Zahlen (Stand 15. Juni 2008) sind, können die Airlines von heute auf morgen neue Zuschläge erfinden, deshalb ist es ratsam sich vor der Buchung umfassend zu informieren.

Ab 1. Juli müssen die Freunde des Tauchsports auch bei Emirates tiefer in die Tasche greifen. Die bisherige Freigrenze von 10 Kilogramm für das Tauchgerödel wird ersatzlos gestrichen und als Übergepäck berechnet. Andere Airlines zeigen sich hier noch zögernd, zum Beispiel hat Air Berlin ab dem 1. November 2008 heftige Zuschläge angekündigt. Air Berlin bietet zur Zeit neben dem Fünf-Kilogramm-Handgepäck, dem 20- Kilogramm-Freigepäck auch noch 30 Kilogramm Tauchgepäck kostenlos an. Ab 1. November muss man das Tauchgerödel nicht nur vorher anmelden, sondern auch noch 20 Euro pro Strecke bezahlen. Und selbst Handlampen im Handgepäck müssen angemeldet werden. Dies gilt auch für FlyNiki und die LTU.

...

Condor langt ebenfalls ab 1. November kräftig zu. 30 Kilogramm Tauchgepäck werden dann 25 Euro pro Strecke kosten, bisher waren dieses kostenlos. Ansonsten kann man weiterhin 20 Kilogramm Freigepäck und sechs Kilogramm Handgepäck kostenlos befördern lassen.

Die Lufthansa befördert immer noch 20 Kilogramm frei und erlaubt Handgepäck von sechs Kilogramm. Für 30 Kilogramm Tauchgepäck wird für kontinentale Flüge 40 Euro und Voranmeldung verlangt, für interkontinentale Flüge 80 Euro.

Mittwoch, Juni 18, 2008

Hohendeicher See - Oortkaten bei Nacht

Eigentlich ist der Hohendeicher See nichts besonderes, man kann halt schnell mal einen Tauchgang machen, wenn man nicht soviel Zeit hat (nur eine halbe Stunde Anfahrt - Ostsee Minimum 60 Min).

Aber ein Nachttauchgang, das ist immer wieder etwas besonderes. Letzten Freitag, gegen 21:30 Uhr bei der Glocke verabredet. Wir waren die einzigen Taucher und konnten uns gemütlich umziehen und zum Tauchgang fertigmachen. Fast mit der einbrechenden Dunkelheit um 22:00 Uhr ins Wasser gegangen, einige schöne Fische und Krebse gesehen. Hat sich wirklich gelohnt.

Auch eine Gedenktafel, rechts neben dem DUC-Einstieg gefunden.

Der Tauchgang hat sich mal wieder gelohnt, freue mich schon auf den nächsten Tauchgang im Hohendeicher See.

Samstag, Juni 07, 2008

{Kieler Woche 2004}

Eine "wahre" Begebenheit aus 2004, verschoben von der Homepage der unabhängigen Hamburger Taucher in den Blog.

Letztens auf der Kieler Woche. Unendlich viele Zuschauer, ein buntes Treiben um die Weltelite im Segelsport und ein Taucher. Der Taucher war ich und ich muss gestehen, ich stand wirklich im Mittelpunkt. Interessierte Fragen beantwortete ich gern, während ich fachmännisch mein Equipment zusammen baute. Ich berechnete demonstrativ meine erforderliche Bleimenge für die salzhaltige Ostsee und behängte unter staunenden Blicken mein Jacket mit allem was wichtig aussah. Gut gelaunt machte ich meine Späße, wurde aber Bier ernst, sobald ich meinen Zuhörern von diesem brutal gefährlichen Sport erzählte und unterstrich, dass nur sehr geübte und mutige Taucher alleine tauchen.
Ich ging nicht weniger demonstrativ zum Wasser und plante meinen Tauchgang. Ich hob den Kompass, schüttelte ihn als sei etwas damit nicht in Ordnung und nahm dann die Peilung.
Während die aus Beton geschüttete Grenze zum Wasser voller Segelboote war, fand ich eine ca. 30 Meter breite Stelle ohne Boote, optimal für einen spektakulären Einstieg. Der Grund war nicht zu sehen und so schätzte ich die Wassertiefe auf 3 Meter.
Ich wuchtete mir mein Jacket auf den Rücken und mimte als wäre es noch 20 kg schwerer. Zog mir die Gurte zurecht wie ein geübter Fallschirmspringer und ging mit Flossen und Maske in der Hand zu meiner Einstiegsstelle. Voller Erwartung das es nun etwas zu sehen gibt folgten mir die Leute. An meiner auserkorenen Einstiegsstelle stand ich nun, Flossen an, Maske auf und mitten auf der Showbühne. Ein schnelles Abtauchen würde Eindruck machen und eine lustige Einlage würde die Menge zum Jubeln bringen. Den Schalk im Nacken ging ich in die Hocke, legte meine Handflächen aneinander und hielt sie so über die Stirn, als würde ich zum Köpfer starten. Ich winkte meinem Publikum noch einmal zu und ließ mich dann, in dieser Position verharrend, langsam nach vorn kippen. Ich tauchte sofort ab und erreichte den Grund "erheblich" schneller als erwartet. Bei brutal schlechter Sicht kontrollierte ich meine Tiefe.
40 cm ... Scheiße !!!
Schnell machte ich meine Beine lang, damit wenigstens nur die Flasche aus dem Wasser ragt. Meine Boje, die für solche Tauchgänge wie ich sie vor habe sehr wichtig ist, so erklärte ich meinen Zuhörern, lag noch immer auf dem Pier.
Ich hörte ein leichtes Rauschen unter Wasser!? Das musste die mir zujubelnde Menge sein.
In diesem Moment verfluchte ich meinen Zwang immer im Mittelpunkt stehen zu müssen. Ich konnte die Situation nur noch retten, indem ich so tat als sei alles normal. Ich pulte die Muschel aus meinem Lungenautomaten und wühlte mir den Kompass unterm Bauch hervor. Ich nahm die Peilung auf und paddelte los.
Es war mühsam!
Der Tauchgang schien kein Ende zu nehmen. Als ich endlich eine Wassertiefe von 1,2 Meter erreichte, fiel mir das Tauchen etwas leichter. Allerdings hatte ich meine Luft zur Hälfte verbraucht und ich musste umkehren. Meine Laune war im Keller als mir auf dem Rückweg ein Mitarbeiter vom DLRG entgegen watete und mich fragte ob alles in Ordnung sei. Ich hob den Kopf und sagte ohne den Lungenautomaten aus dem Mund zu nehmen "iff fuch wafs". Ich tauchte weiter. Er fragte noch mehr, aber ich ignorierten ihn. Wahrscheinlich wollte er beim Suchen helfen, doch ich hoffte das er nun endlich mal weiter geht. Ich schaute auf die Uhr. Tauchzeit eine Stunde und fünfzig Minuten. Zeit zum auftauchen. Ich stellte mich hin, nahm Flossen und Maske ab, packte meine Boje zusammen. Interessierten Fragen meiner mittlerweile schwer angewachsenen Fangemeinde wich ich aus. Später stellte ich fest, dass ich ca. sechzig Meter über eine Sandbank gerobbt bin, die allerdings nur acht Meter breit war. Den Fernsehbericht auf Welle-Nord über meinen Tauchgang ignorierte ich.

Logbucheintrag:
Kiel, Ostsee
Temperatur 17 Grad
Tauchzeit 1:50h
Tauchgang unter extrem schwierigen Bedingungen!

Wracktauchen in der Elbe

... sowas soll gehen? Naja, Wrackschwimmen sollte man es nennen. Mein erstes Bad hatte ich gestern in der Elbe. Mit meinem alten Nasstauchanzug, etwas Blei, Maske und Flossen verabredeten wir uns am Falkensteiner Ufer um ein Wrack zu betauchen.

Kurz nach 19:00 h ging es rein, kaum Strömung zu diesem Zeitpunkt und an das Wrack rangeschwommen. Interessanterweise steht HAMBURG auf dem Heck des Schiffes, weiter unten kann man sehen, dass es aber UWE heißt.

Am Heck ist es noch relativ flach, ca. 2-3 m, aber wenn man zur Untiefentonne schwimmt wird es schon tiefer. Die Elbe ist dunkel, sehr dunkel, man kann wenig sehen, muss mehr fühlen. Abwechselnd tauchen wir ab und "schauen" uns unter Wasser um. Zwischendurch kommt ein etwas größeres Schiff vorbei und wir werden durch die Bug-Wellen etwas durcheinander geschüttelt. Zum Glück hatte ich noch nichts gegessen. Nach einiger Zeit bemerke ich auch die Strömung, die Ebbe setzt also wieder ein. Mein Buddy hatte unter www.bsh.de die beste Zeit nachgeschaut.

Zurück am Strand will man gleich den Schmutz der Elbe abwaschen und kann gar nicht glauben, dass die Elbe im Gegensatz zu früher richtig sauber sein soll.

Wir hatten uns gestern gefragt, wie kam das Wrack da hin und seit wann liegt es da?

Hier ist die beste Erklärung die ich fand. Mehr Infos, siehe im Forum lostplaces.de:
Am 19. Dezember 1975 um 17:03 Uhr kollidierte das 1954 gebaute Küstenmotorschiff "Wiedau" mit der "Mieczslaw Kalinowski" und daraufhin mit dem Binnenschiff "Uwe" vor dem damaligen Anleger Wittenbergen. Die "Wiedau" und die "Uwe" sanken.

Die "Wiedau" wurde am 14. März 1976 gehoben und in Hamburg abgewrackt.

Die zerbrochene "Uwe" wurde von einem Hebeponton der Bergunsfirma/Reederei Taucher Ottar Harmstorf gehoben. Die Reste des Bugs wurden an den Strand gebracht und vor Ort zerlegt und abtransportiert. Das Heck war aber zu schwer dafür und wurde vor das Firmengelände am Falkensteiner Ufer geschleppt. Dort wurden die handigeren Teile entfernt. Kurz darauf sank der Hebeponton "Taucher Ottar harmstorf IX" während einer Überführung und da Hamburg keine Bergebetribe an der Elbe haben wollte (die da vertäut liegenden Bergungsschiffe waren empfindlich für die von Seeschiffen verursachten Wellen, daher mußten vorbeilaufende Schiffe die Fahrt drosseln - und das passte nicht zum Image des "Schnellen Hafens Hamburg"), kaufte die Stadt das Firmengelände. Da die Stadt danach aber kein wirkliches Interesse mehr an dem Gelände hatte, bleibt das Wrack einfach da liegen.

Sonntag, Juni 01, 2008

Helmtauchen ... endlich mal dazu aufgerafft

Schon seit einiger Zeit wollte ich mal Helmtauchen ausprobieren. Spätestens seit mir mein Buddy Andreas davon erzählt hat. Gestern hat es endlich geklappt. In Kiel-Holtenau, beim alten Seebad - übrigens auch ein interessanter Tauchplatz (allerdings flach, wie fast immer in der Ostsee) - bin ich gestern bei fast 30° in einen Vollgummi-Tauchanzug gestiegen.


Das Foto zeigt allerdings nicht mich, sondern einen nachfolgenden Taucher und die "Crew" Volker Lekies und einen Kollegen.

Auf der Homepage von Volker kann man sich einlesen und vielleicht ungefähr vorstellen wie es ist, sich in den Anzug quetschen zu lassen. Mir ist letztens bei meinem Trocki die Halsmanschette gerissen, genauer gesagt ich habe sie mit einer Hand abgerissen. Bei diesem Tauchanzug, kommt der ganze Körper durch den Kopf. Vier(! 4!) Leute müssen einiges an Kraft aufwenden, um die Halskrause so in die Breite zu ziehen, damit der Taucher in den Anzug kommt.

Verwundert war ich über die kurze Dauer "meines" Tauchgangs, aber um ehrlich zu sein, ich war auch froh, dass ich nicht länger drinnen blieb. (Übrigens keiner wurde gedrängt, jeder konnte sein Tempo selbst bestimmen.)

Meine 15 kg schweren Füßlinge hatten es in sich, an Land bewegt man sich wie Frankenstein's Monster und im Wasser kann man sich eigentlich ganz gut bewegen. Etwas ungewohnt war das ständige Entlüften durch ein leichtes rechts nicken. Zwei der Taucher hatten übrigens einen dieser Schuhe im Wasser verloren. Ausgerechnet der erste kurz bevor ich dran kam, so ging es erst einmal auf die Suche und ich stand in meinem neuen Unterzieher in der prallen Sonne. Naja, es war ein gemütlicher Tag und ich habe erst mal eine Bratwurst und einen Fleischkäse gegessen und bin dann später ins Wasser.

Faszinierend ist auch, dass "klaren" der Ohren, es geht - lt. Volker - alles ganz automatisch, aber trotzdem hat man ein leichtes Druckgefühl. Soetwas würde ich gerne noch mal etwas tiefer ausprobieren.

Helmtauchen wird sicher nicht meine Leidenschaft, der Aufwand um das ganze Gerödel anzuschleppen ist doch nicht ohne. Werde erst einmal mit meinem Buddy Thomas einen Apnoe-Ausflug zu einem Wrack in der Elbe machen.

Samstag, Mai 24, 2008

Bombe in der Kieler Förde

In den Kieler Nachrichten vom 21.05.2008 wird beschrieben, wie eine Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg gesprengt wurde.

Montag, Mai 05, 2008

Tauchspots in Google Ocean?

In diesem Blog- Eintrag (Google Earth, Placemarks, KMZ und Tauchen) wurde daran gedacht, Google zur Speicherung von Tauchspots zu nehmen, interessant wird es dann auch, wenn man diese Spots direkt unter Wasser betrachten kann. Google Ocean, bin mal gespannt wie die Auflösung sein wird. Wracks wird man nicht finden können und das Steinfeld oder die Seegraßwiesen vorm Timmendorfer Strand auch nicht.

Samstag, April 19, 2008

Giftgas in der Lübecker Bucht

Einige haben es ja vielleicht mitbekommen, da wurden einige Giftgasflaschen in der Lübecker Bucht gefunden.

Der Verdacht: "1961 auf Anordnung der Stadt Lübeck in der Ostsee versenkten 13 Flaschen Chlorgas und je eine Flasche Stickoxydul (Lachgas) und Phosgen".

Man fragt sich immer wieder waren die Menschen wirklich so dumm zu glauben da passiert nichts? Oder das wenige was passiert ist immer noch billiger als es sauber zu entsorgen? Aber naja, Atommüll wird ja auch zwischengelagert und irgendwann werden unsere Nachkommen schon einen Weg zur Entsorgung finden.

Samstag, April 05, 2008

Hamburg räumt auf - Teil 2

Wie bereits angekündigt, haben wir dieses Jahr zum ersten mal an einer größeren Aufräumaktion teilgenommen. Gunnar berichtet auch schon darüber. Trotz des Regens hatten wir knapp 3 Stunden gesammelt, ich war danach so verfroren, dass ich nicht mehr ins Wasser wollte.

Ausbeute:
  • Ein alter Motorblock
  • Vier(!) Surfbretter
  • Einen Billig-Grill
  • Unzählige Flaschen (teilweise leer, aber auch mit undefinierbaren Inhalten)
  • Noch mehr Dosen, in allen Zuständen

Dank Thomas hatten wir auch mehr Mülltüten. Anbei zwei Fotos unserer Ausbeute:




Die unabhängigen Hamburger Taucher


Die unabhängigen Hamburger Taucher


Samstag, März 29, 2008

Leuchtturm Bülk ...

da wollte ich schon seit drei Jahren dort mal tauchen, jetzt finde ich diesen interessanten Zeitungsartikel, da sollte ich mich doch wirklich mal aufraffen.
Selbstverständlich gilt: Nur anschauen, nicht anfassen.
Wenn da aber wirklich "Kulturgüter" liegen sollten, dann sollte man auch aufpassen, dass man nicht zuviel am Boden herumtrampelt und mit seinem Gerödel alles kapput macht.

Lagebeschreibung im Wiki.

Montag, März 24, 2008

Künstliches Riff oder Skulpturen

Nachdem ich letztes Jahr das künstliche Riff vor Mönkeberg besichtigt habe, würde mich jetzt mal dieses in Grenada interessieren (besserer Link: http://www.underwatersculpture.com/). Es besteht aus interessanten Skulpturen; vor einiger Zeit hatte ich mal sowas ähnliches von Griechenland gehört. Wäre auch mal ein Grund dort zu tauchen.

Dienstag, März 18, 2008

Triglidae in Madeira gefunden

Interessanterweise mein erster Triglidae (Knurrhahn), obwohl es sie auch in der Ostsee gibt. Sah sehr schön aus, wie er plötzlich seine "Flügel" ausbreitete und davon flog/schwebte.

Ein Tauchgang im 18°C kalten Atlantik lohnt sich wirklich.

Grüße auch an die Mitglieder des TSC Knurrhähne in Barsbüttel.

Freitag, Februar 29, 2008

Sonntag, Februar 10, 2008

Tauchunfälle aus polizeilicher Sicht

Mal was interessantes zu lesen: http://www.diveinside.de/download.php?f=9d96
  • Verhältnis: technisches zu menschlichem Versagen 1:9, d. h. 90 % der Unfälle könnte ich als Taucher ggf. vermeiden
  • Jährlich ca. 500 Tauchunfälle, davon ca. 50 tödlich (deutschlandweit)
  • Fahrlässig handelt wer die Sicherheitsregeln seines Verbandes nicht beachtet
    • • Tauche nie allein!
      • 40m Tauchtiefe sind genug!
      • „Vier Sterne Prinzip“
  • Garantenstellung beachten, d. h. der besser ausgebildete sollte den "Neuling" im Auge behalten
  • freiwillig eingegangene Gefahrengemeinschaft
  • Haftung des Leiter einer Tauchgruppe, unabhängig davon, welchen Ausbildungsstand er besitzt. Wird ein Taucher aufgrund eines gesundheitlichen Gebrechens, das durch eine ärztliche Vorsorgeuntersuchung nachweisbar gewesen wäre und zum Ausschluss der Tauchtätigkeit geführt hätte, verletzt oder getötet, so wird der Leiter im Sinne von § 222 bzw. § 229 StGB zur Verantwortung gezogen, wenn der Leiter sich vom Vorhandensein einer gültigen Tauchtauglichkeitsbescheinigung nicht überzeugte.

Wesentliche Grundsätze bei der Tauchunfallaufnahme Die Ausrüstung und die persönlichen Daten aller an einem Tauchgang beteiligten Personen werden festgestellt. Die Sicherstellung der allgemeinen Ausrüstung beschränkt sich meist auf die am
Unfall direkt beteiligten Gruppenmitglieder. Tauchcomputer, Logbücher und
Tauchpässe müssen von allen Beteiligten sichergestellt werden.
Der Tauchcomputer einer verletzten Person wird in jedem Fall mit in das
Druckkammerzentrum gegeben werden. Die gespeicherten Daten dienen der
effizienten Behandlung durch das Druckkammerärzteteam. Die Sicherstellung
des Tauchcomputers erfolgt nachträglich. Alle in Frage kommenden Zeugen
werden festgestellt. Dazu gehören nicht nur die Personen, die unmittelbar am
Tauchgang beteiligt waren, sondern auch anwesende Personen, die Aussagen
über Art und Durchführung der Tauchgangsvorbereitung machen könnten.
Gruppenmitglieder, die unmittelbar an einem Schadensereignis beteiligt waren,
beurteilen Verhaltensweisen der anderen Gruppenmitglieder gänzlich anders als
Außenstehende.

Dienstag, Februar 05, 2008

Dekounfall - Blutunterlaufene Augen

Wer kann mal zur Aussage der Blutunterlaufenen Augen Stellung nehmen? Ich hatte immer gedacht, dass liegt daran, dass man die Maske zu fest angezogen hatte und auf Tiefe nicht ab und zu mal durch die Nase in die Maske ausgeatmet hat. Hat doch nichts mit dem langsamen, kontrollierten Aufstieg zu tun, oder?

Eine der wichtigsten Regeln betrifft den kontrollierten Druckausgleich. So darf das Aufsteigen maximal zehn Meter pro Minute erfolgen. „Sonst passiert das Gleiche wie in der Sektflasche, die Sie schütteln und den Korken wegschnipsen.“ Der Lehrer sieht auf den ersten Blick, ob jemand fahrlässig war: „Der hat garantiert blutunterlaufene Augen“.

Gefunden unter: http://www.stz-online.de/nachrichten/thueringen/seite3thueringenstz/art2448,752678

Sonntag, Februar 03, 2008

Hamburg räumt auf ...

und die Unabhängigen Hamburger Taucher helfen.

Am 5. April, ab 10:30 Uhr wollen wir am Hohendeicher See (auch Oortkaten genannt) aufräumen.

Wir würden uns hierzu am Südstrand an der Imbissbude treffen.

Weitere Teilnehmer gesucht.

Anmeldung über: www.hamburg-raeumt-auf.de

Tauchmonitoring

Tauch-Monitoring gefunden bei Gunnar.

Samstag, Januar 19, 2008

Eistauchen? - nein Danke,

Meldung vom Buddy: Lass uns am Wochenende tauchen, evtl. sogar eine dünne Eisschicht.
Antwort: Nein, danke.

Wahrscheinlich rede ich in 4 Wochen was anderes (und bereue es sogar), aber im Moment liege ich mit Bronchitis zuhause, da habe ich alles Recht der Welt, nein zu sagen.

Verbotene Tauchgänge im stillgelegten Steinbruch

siehe hier

Aufgrund eines Tauchunfalls (mit Todesfolge) in 1999 wurde ein Tauchverbot ausgesprochen. Kennt man ja auch von anderen Orten. Jetzt werden noch ein paar Illegale entdeckt, das würde es für potentielle Pächter wahrscheinlich auch nicht leichter machen.
Es wird sicher auch nichts helfen zu argumentieren -schon gar nicht hier - auf der Autobahn sterben auch Menschen und trotzdem wird sie nicht verboten.
Aber was hilft dann?

Montag, Dezember 24, 2007

Spondylolyse - das neuste Fremdwort

Spondylolyse

Im Wirbelbogen hat sich ein Spalt gebildet. Das verursacht eine Instabilität des Wirbelkörpers, so dass ein Wirbelgleiten (Spondylolisthese) resultieren kann. Am häufigsten kommt die Spondylolyse an den unteren Lumbalwirbeln vor. Sie kann bei Kindern und Jugendlichen zu chronischen Rückenschmerzen führen. Ursachen einer Spondylolyse sind meist angeborene Defekte, Traumen oder Ermüdungsbrüche, zum Beispiel durch sportliche Überlastung.

Näheres hier: Was tun, wenn ein Taucher Rückenschmerzen hat?
Ärzte Zeitung, 17.12.2007

Erst am 15. Februar 2008 anschauen

Bin auch mal gespannt, ob da am 15. Februar 2008 etwas passieren wird.

Unser See soll schöner werden ...

Der Link: Taucher fanden 3870 Patronen und 71 Handgranaten

Da fällt mir ein, dass ich in 2007 eigentlich auch mal einen See säubern wollte, naja aufgeschoben ist nicht aufgehoben, mal sehen ob es 2008 klappt.

Freitag, Dezember 21, 2007

Ein anderer Tauchender-Blogger aus dem norddeutschen Raum

Einfach mal ein Link zu einem ihrer spannenden Berichte:
http://chaosalive.blogspot.com/2006/10/panik-in-30-meter-tiefe-aowd-34.html

und eine kleine Diskussion Link gelöscht
man sieht auf jeden Fall, man kann auch in einem Blog diskutieren.

Samstag, Dezember 15, 2007

Beruf: Golfballtaucher

http://www.shz.de/schleswig-holstein/artikeldetail/article/111/mein-beruf-i.html

Nachttauchgang in Herne

Diesmal ist es nicht mein Nachttauchgang, aber der ist besser beschrieben:

Um uns herum herrscht tiefe Dunkelheit. Wir sind 12 Mitglieder-/innen des „Herner Sport-Taucher-Vereins“ und bereiten uns auf den Einstieg in das tief schwarz schimmernde Wasser vor. Nachdem im Vorhinein die notwendige theoretische Einweisung und das Kursziel „Nachttauchen“ durch unseren Vereinskamerad, Tauchlehrer und Kursleiter Detlef Struensee erfolgte, beginnen wir mit den Vorbereitungen zum Tauchen.

Die Stille ringsum uns wird nur von den Geräuschen, die beim Anlegen unserer Ausrüstung entstehen, unterbrochen. Fertig, meldete sich mein Tauchpartner. Danach folgte eine letzte Kontrolle unserer Ausrüstung. Hiernach begeben wir uns zum See. Schwer lag und drückte die Ausrüstung auf meinem Rücken, als wir im flachen Wasser des Ufer-Bereichs unsere Flossen und Tauchmasken anlegten. Es war irgendwie anders als sonst. Es war nicht nur dunkel, sondern es herrschte auch eine gespenstige Atmosphäre um uns herum.

Die erste Gruppe lässt sich ins Wasser fallen. Dort wo sie abgetaucht ist, wird die tiefschwarze Wasseroberfläche für eine kurze Zeit durch den Schein ihrer Unterwasserlampen in ein bläulich schimmerndes Licht gehüllt. Langsam wird der Lichtschein schwächer und schwächer und verschwindet mit der abtauchenden Gruppe in der Tiefe.

Wir sind die Nächsten. Mein erster Nachttauchgang steht an. Ich fühle für einen kurzen Augenblick ein leicht mulmiges Gefühl in mir aufsteigen. Ein letzter Partner-und Kontrollcheck im Schein unserer Unterwasserlampen, dann lassen wir uns langsam absinken. Ich bin überrascht. Das Wasser ist angenehm warm und ich fühle mich gleich wohler. Eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass die Dunkelheit um und im See auf mich nicht nur fremdartig, sondern auch beängstigend wirken wird. Doch ich fühle mich gleich geborgen in dieser Welt der Stille und Friedlichkeit.

Langsam tauchen wir zum Grund des Sees ab. Unsere Tiefenmesser zeigen acht Meter an. Dicht über dem Grund fangen wir uns ab. Im Schein unserer Unterwasserlampen erkennen wir an dem Pflanzenbewuchs, der Grund ist mit dunkel grünem Laichkraut überwuchert und dem leicht ansteigenden Gelände, dass wir uns im Uferzonenbereich befinden. Im Staudenbereich der hochaufgewachsenen Armleuchteralgen entdecken wir gleich zu Anfang einen kapitalen Hecht. Gut getarnt und unbeweglich lässt er uns ganz nahe an sich heran kommen. Selbst unser Licht lässt ihn völlig bewegungslos stehen.

Nachdem wir uns eine Zeitlang mit ihm beschäftigt haben, entdecken wir noch Schwärme von Jungbarschen, Rotfedern und einen Aal, der sich als nachtaktiver Räuber im Scheinwerferlicht unserer Lampen auf der Suche nach Futter über den Seegrund schlängelt. Eine Zeitlang können wir ihn beobachten, dann verlieren wir ihn im dichtbewachsenen, mit Laichkraut über-wucherten Seegrund.

Unser Luftvorrat geht zu Ende. Es wird Zeit, den Tauchgang zu beenden. Als wir wieder an der Oberfläche auftauchen, werden wir bereits von der ersten Gruppe erwartet. Schon beim Umziehen und Verstauen unserer Ausrüstung wird das Erlebte ausgetauscht. Wir alle sind begeistert. ...



Herner Feuilleton, den 13. November 2007

Samstag, November 10, 2007

Tauchen im Köngissee

Da habe ich doch schöne Fotos von einem Tauchgang im Königssee und eine spannende Geschichte dazu. Man wundert sich immer, was noch so alles gefunden wird und das auf 16 m Tiefe

Mittwoch, Oktober 31, 2007

Tauchen in Berlin - Moabit

Wenn ich den Veranstaltungstext zur Langen Nacht des Tauchens in Berlin betrachte, dann würde ich gerne am Wochenende in Berlin sein.

Besonders interessant soll es diesmal für Fotografen sein.

Samstag, Oktober 27, 2007

Limnologie

Jeden Tag mal ein neues Fremdwort lernen, hier eines für uns Taucher: Limnologie

Tauchen in der Kieler Bucht - Langweilig?

Letztes Wochenende waren zwei Buddies wieder einmal in der Kieler Bucht unterwegs, in Korügen.

Sie waren fasziniert, anscheinend gibt es jetzt wieder viele Sprotten zu sehen. Dieses Wochenende wollen Sie wieder raus und ich sitze hier mit meinem kaputten Trocki und ärgere mich. Naja, vielleicht schaffe ich es noch auf die Hanse Boot.

Samstag, Oktober 20, 2007

Brunnentaucher - München bietet den BESONDEREN Tauchplatz

Im Netz suche ich immer wieder nach neuen Tauchplätzen und stieß dabei auf einen Artikel, bei dem es um Tauchen beim Münchner Stachus ging. Nach einer kleinen Recherche fand ich hierbei die IG-Tauchen in Bayern, mit folgendem Aufruf:

Ihr seid Taucher, egal ob hier oder auch nur "Urlaubstaucher"? Ihr kennt noch andere Taucher oder solche, die es mal werden wollen? Ihr liebt die Natur über aber besonders auch unter Wasser?
Dann kommt und zeigt, daß wir Taucher auch gerne unser Hobby in den bayrischen Gewässern ausüben wollen - wir möchten bei dieser Gelegenheit den offiziellen Vertretern der Stadt und des Landtages die Forderung übergeben, Tauchen in Bayern zum Allgemeingebrauch zu erklären! Damit hätten wir deutlich bessere Chancen auch in hiesigen Gewässer zu tauchen!

Sonntag, 21.10.2007 - 11:00 Uhr
Stachus Brunnen, Karlsplatz München
"Taucher-Montur" also gebt Euch ruhig als Taucher zu erkennen

Sonntag, Oktober 14, 2007

Vorbereitung auf den Rescue Diver

Anfang des Jahres hatte ich mir das obligatorische Buch - als Vorbereitung - zum Rescue-Diver-Kurs besorgt und mir auch schon die Termine für einen Erste Hilfe-Kurs ausgewählt. Immerhin habe ich dieses tolle und qualitativ hervorragende Buch schon durchgearbeitet, aber ... Arbeit, richtiges Tauchen, Krankheit und Familie haben meine praktische Prüfungsabnahme bisher verhindert.

So probiere ich mich wenigstens theoretisch auf dem Laufenden zu halten. Ich lese Nachrichten über Taucher. Es gibt ja im Internet einige Anbieter, die einem automatisch alle Nachrichten zu einem bestimmten Thema liefern. Alleine in den letzten 4 Tagen sind mindestens 4 Nachrichten angekommen, bei denen es Tote gab und Taucher die Verunglückten suchen und dann bergen mussten. (Retten= Lebend; Bergend=tot)

Erster Toter bei Dreharbeiten. Es wundert mich, dass völlig unbeteiligte die Rettung begonnen haben. Die "Indianer" im Kanu waren sogenannte Doubles, die bei "gefährlichen" oder "unangenehmen" Einsätzen den Schauspieler doubeln sollen.

Die zweite Tote starb in Österreich im Wolfgangsee, sie stürzte auch aus einem Boot und ertrank.

Der dritte Tote war ein Soldat, der beim Sturz eines Panzers in die Elbe vermutlich ertrank.

Die vierte Tote, eine ältere Dame, die schon sehr lange Zeit täglich im Ammersee schwamm hat vermutlich in einer Nebelbank den Weg zurück nicht mehr gefunden.

Warum fallen mir da immer wieder die Geschichten ein, die mir mein Tauchlehrer während des AOWD-Tauchgangs Suchen & Bergen erzählte? Er selbst Feuerwehrtaucher, der öfter mal im Dunkeln und kalten Wasser Bergen muss.

Samstag, Oktober 06, 2007

Eine Übersicht über Tauchspots

Hier gibt es einen neuen, interessanten Wiki der es sich zur Aufgabe gemacht hat möglichst viele Tauchspots zu sammeln und zu beschreiben. Das ganze befindet sich natürlich noch in der Aufbauphase und es werden Freiwillige gesucht.

Tauchplätze-Wiki: http://wiki.seemannsreise.de/index.php/Hauptseite

Update 2010-02-28: neue Links gesetzt

Freitag, September 21, 2007

Risikosport Tauchen ?!

In Deutschland müssten etwa 500 bis 1000 Tauchunfälle im Jahr behandelt werden.
Auf 10000 Tauchgänge würden ein bis zwei tödliche Unfälle kommen. Damit sehen die Taucher im Verhältnis zu anderen Sportlern ihre Sportart allerdings nicht unbedingt als gefährlich an. Gleichwohl stufen die Krankenkassen das Tauchen als Risikosportart ein.
Interessantes aus einem Artikel des Gießener Anzeiger vom 19.09.2007.

Samstag, September 15, 2007

Normumg über alles

Einige werden es ja schon wissen, das Tauchen wurde jetzt normiert, ich bin z. B. ein „Autonomous Diver” nach EN 14153-2 / ISO 24801-2.

Einen interessanten Artikel hierzu gibt es auf Nullzeit.at (Es überrascht mich immer mehr, dass ich wenn ich etwas tiefer in die Materie einsteigen will nicht auf dem überall gelobten tauchernet unterwegs bin):
Europa hat einige hundert Tauch-Organisationen. Für die Zertifizierung haben sich bisher 17 entschlossen. „Auch wenn das wenig klingt, diese Unternehmen decken etwa 80 Prozent des Markts ab“, gibt Jonas zu bedenken.
Nähers hier.

Zwei Jahre Berlin unter Wasser

Bei dem Titel dachte ich erst an einen Berliner Tauchlehrer, aber die Frankenpost erzählt eine andere Geschichte, die eines Beruftauchers.

Hier mal ein kurzer Ausschnitt:

Hatten Sie schon einmal Angst?

Steffen Müller: Natürlich, und das ist gut so. Ich habe einen Heidenrespekt vor den 5500 Grad Temperatur an der Lanzenspitze beim Schweißen und dem damit verbundenen „Funkenflug“. Hierbei kommt es vor, dass sich oberhalb des Arbeitsplatzes eine Sauerstoffblase bilden kann, wenn sich dann durch die bis zu fünf Meter fliegenden Funken eine Explosion ereignen würde, nicht auszudenken. Kollegen können davon berichten. Vorsicht ist auch unter Wasser die Mutter der Porzellankiste“.

Hatten Ihre Eltern Angst?

Steffen Müller: Glaube ich nicht.

Vater Lothar Müller (mischt sich ein): Natürlich wird er uns nicht alles erzählen, aber wir wissen, dass er bei einer Rohrreinigung einmal auf der Baustelle in Berlin stecken geblieben ist, da ist uns beiden schon himmelangst geworden. Aber Steffen ist offensichtlich einer, der keine Angst kennt. Einmal, in Südafrika, sagte er zu uns, ich zeige euch jetzt mal eine Brücke. Die überspannte in 350 Metern Höhe einen Talgrund. Und dann stellt er sich hin und macht einen Bungee-Sprung.

Den Rest gibt es hier.

Montag, September 10, 2007

Nachttauchgang - Helenesee

"Ein Tauchgang von dem man noch lange zehren wird." Originalaussage meines Buddies, nach dem Nachttauchgang im Helenesee. Andere würden "phantastisch" oder "super" sagen.

Mir hat es wunderbar gefallen, obwohl es mein 4. Tauchgang an diesem Tag war und ich einen schlecht sitzenden, Leih-Nassanzug an hatte. Selbstverständlich war das Wetter an dem Tag auch nicht so super, aber insgesamt war das Wetter zufriedenstellend und ich habe das Wochenende genossen.

Taucher und Angler - Messer oder Schere

Angler und Taucher treffen sich oft am gleichen Gewässer. Das das Tauchermesser zur Standardausrüstung gehört ist jedem eigentlich klar, aber gerne verzichtet man darauf um nicht zuviel "Gepäck" dabei zu haben.
Besser als ein Messer, ist es eine Schere zu benutzen.

Aber - um ehrlich zu sein - bisher glaubte ich es wäre ein Mythos, das ein Taucher mit einem Haken in der Lippe auftauchen würde, aber anscheinend doch kein Mythos. Siehe z. B. hier oder hier.

Donnerstag, August 30, 2007

Helenesee bei Frankfurt (Oder)

Endlich, annähernd neun Monate habe ich mich darauf gefreut und jetzt fahren wir zum Helenesee. Wenn alles gut klappt, kann man bereits Freitag nachmittag den ersten Tauchgang unternehmen.

Wenn wir noch ein wenig Zeit haben würden wir sogar einen Abstecher an einen schönen See in Polen machen.

Sogar das spät sommerliche Wetter hat ein Einsehen ;-)
Es soll nicht schneien und evtl. sogar nicht regnen, dabei wird es abends empfindlich kalt.

Mittwoch, August 29, 2007

Eichbaumsee - Blaualgen gesperrt für ...

Normalerweise freut man sich, wenn man etwas über Tauchplätze schreiben kann, aber beim Eichbaumsee ist das was anderes.
Er bleibt jetzt für mindestens zwei Jahre aufgrund der Blaualgen gesperrt.

Mittwoch, August 08, 2007

Samstag, Juli 14, 2007

Die besondere Flosse für die Frau



Einfach mal hier oder dort schauen.

Ich fahr jetzt nach Kiel-Strande. Heute soll es 28°C werden.

Mittwoch, Juni 27, 2007

15 Minuten Apnoe ist nicht genug

wenn man ein Seelöwe ist und den "Ausgang" nicht mehr findet:
Es war ein Schreckenstag für die Fischfarm Creative Salmon nahe Tofino an der Westküste von Vancouver Island. In einem der Netze, die Zuchtlachse vor Meerestieren schützen, entdeckten Taucher 51 tote Seelöwen - sie waren qualvoll ertrunken.

Die Seelöwen hatten die drei Schichten Schutznetze um die im Pazifik verankerte Fischfarm durchgebissen, um an die Zuchtlachse zu gelangen. Sie fanden aber nicht mehr den Weg hinaus durch die Öffnungen.

Spencer Evans, der Manager von Creative Salmon, erstattete dem Fischereiministerium Bericht, das nun die Todesfälle untersucht. Seit Januar sind laut Evans in den Netzgehegen seiner Anlagen in der Provinz British Columbia bereits 110 Seelöwen verendet, weil sie sich nicht mehr befreien konnten, um auf der Meeresoberfläche Luft zu holen.
(SZ vom 25.6.2007)

Montag, Juni 18, 2007

Die lieben Ammenheie

Ein echt "cooler" Taucher hat doch vor einem Ammenhai keine Angst. Einfach mal schauen, was dieser dumme Taucher anstellte: http://www.break.com/index/dont_kiss_sharks.html

Daher gilt für alle Taucher "Don't touch, just look!"

Sonntag, Juni 17, 2007

Künstliches Riff aus Altreifen wird entfernt

Eigentlich sollte es doch ganz einfach sein ein künstliches Riff aus Altreifen zu erzeugen, aber:

Das Altreifen-Riff vor Florida wird beseitigt.

Die Reifen waren in den siebziger Jahren vor der Küste versenkt worden in der Hoffnung, dass sich Korallen auf den Pneus ansiedeln werden. Auf diese Weise hätte das größte künstliche Riff der Welt entstehen sollen. Tatsächlich lösten sich jedoch viele Reifen aus ihrer Verankerung und trieben in natürliche Korallenriffe - wo sie die Tiere zerstörten. Jetzt haben Taucher damit begonnen, die Reifen zu bergen.

http://www.dradio.de/dlf/meldungen/forschak/632673/

Freitag, Juni 01, 2007

Balancierte erste Stufe im Down-Stream ...

... ja, ja es geht ums Tauchen, aber sonst versteht man nur Bahnhof, oder? Ich muss dieses Fach-Vokabular auch immer wieder nachschauen und spätestens wenn man wieder einen Ingenieur als Buddy dabei hat, merkt man: Wieder alles vergessen. Aber zum Glück kann man das ja hier nach lesen.

Sonntag, Mai 27, 2007

Mit dem Glassboden-Boot die Unterwasserwelt erkunden

Nur im Wasser bzw. Unterwasser kann man die Unterwasserwelt erkunden, Ein Gassboden-Boote ist kein echter Ersatz:
All I ask of each reader is this, - Don´t die without having borrowed, stolen, purchased or made a helmet of sorts, to glimpse for yourself this new world. Books, aquaria and glass-bottomed boats are, to such an experience, only what a time-table is to an actual tour, or what a dried, dusty bit of coral in the what-not of the best parlor is to this unsupected realm of gorgeous life and color existing with us today on the self-same planet Earth.
Das Zitat stammt von Charles William Beebe einem amerikansichen Forscher, der Mitentwickler der Bathysphere einer Taucher-Kugel, also einer Druckkammer für den Einsatz im Meer. Das Zitat ist aus 1928, also mehr als 30 Jahre bevor Hans Hass seine "Apnoe"-Tauchgänge begann.
Gefunden hatte ich das Zitat über diese Seite.

Samstag, Mai 19, 2007

Nemo und die knarzende Tür

Endlich, die Wissenschaft hat herausgefunden, wie der "niedliche" Clownfisch "Nemo" seine Geräusche erzeugt.

Eric Parmentier von der Université de Liège (Belgien) und seine Mitarbeiter kombinierten Tonaufnahmen der Clownfische (Amphiprion clarkii) mit Video- und Röntgenaufnahmen der Tiere. Ergebnis: Die Laute entstehen, wenn sich das Zungenbein senkt und gleichzeitig der Kiefer schließt. Die Zähne prallen aufeinander und übertragen dabei Energie auf die Kiefer, die dann die Geräusche ausstrahlen.


Auch zahlreiche andere Fische sind alles andere als stumm, sondern nutzen Geräusche zur Kommunikation. Sie reiben Knochen aufeinander oder erzeugen mit Hilfe ihrer Schwimmblase Schwingungen. Heringe lassen Luft aus ihrem After perlen – sie kommunizieren quasi durch Pupsen miteinander.


Hier also die Begründung warum man im Ägypten-Urlaub versucht, möglichst weit weg von anderen Tauchern zu tauchen und mal Unterwasser seine Atmung reduziert - still da liegt und lauscht - man hört den Fischen zu. Vor allem bei einem Nachttauchgang, mit ausgeschalteter Lampe ist dies ein unvergessliches Hör-Erlebnis.
Selbst als Schnorchler kommt man da auf seine Kosten.

Donnerstag, Mai 17, 2007

WASSER! - Eine Informationsdatenbank für Sporttaucher

Vielen Dank an unseren Buddy Thomas. Er hat mal wieder an seiner Informationsdatenbank weitergearbeitet. Wirklich eine Menge Tipps und Tricks, sowie Informationen über diverse Tauchplätze in aller Welt.

Jetzt lohnt es sich darin mal wieder etwas zu Lesen und sich auf einen Schwerin-Ausflug am Wochenende vorzubereiten.

Wer die Datenbank gerne haben möchte, aber näheres wissen möchte findet auf unserer Homepage einige Infos. Download im Moment nicht möglich, aber einfach melden und wir finden einen Weg die CD (fast 417 MB an Daten) zukommen zu lassen.

Die armen Haie

Das Haie nicht die blutrünstigen Jäger der Meere sind, habe ich ja hier schon geschrieben, aber dass die armen, armen Haie auch andere Feinder als de Menschen haben hätte ich nicht gedacht.

Schaut euch mal dieses Video an: Octopus Eats Shark.


Montag, Mai 14, 2007

Neues aus Ortkaten

Hab mal gerade wieder Luft füllen lassen und höre, dass in Ortkaten bis zu 7m Sicht sein soll. Das wird ja super, am Mittwoch Abend wollen wir uns zu einem Nachttauchgang verabreden. Bin mal gespannt, was der Hohendeicher See, dann so alles zu bieten hat.
Fast zwei Jahre her mein letzter Nachttauchgang in Ortkaten.

Samstag, Mai 12, 2007

Wie heisst noch mal der Fisch?

Da hat man zum Geburtstag von einem Buddy eine wunderbare Bestimmungstafel für Fische bekommen, aber man ist sich nicht absolut sicher, "is er es jetzt oder is er es nicht?"

Was tun?

www.wikipedia.de hilft mir da leider noch nicht immer weiter, mal sehen, ob mir EOL (nicht mit einem A!) weiterhilft. In dieser online Enzyklopädie sollen irgendwann mal alle Tiere und Pflanzen der Welt versammelt sein.

Ich werde es prüfen, hoffentlich haben die dann aber auch ein gutes, intelligentes Suchsystem und viele Fotos, sonst klappt es nicht mit der Bestimmung.

Mittwoch, Mai 02, 2007

Tauchen - dort wo noch nicht jeder taucht?

Willste mal wo tauchen, wo noch nicht jeder taucht? So eine Frage beantworte ich normalerweise mit "JA", aber nachdem ich diesen Artikel gelesen habe, werde ich beim nächsten mal zumindest genauer nachfragen, wo den dieser ORT ist.
Hier der Artikel vom 29. April über "Klärschlammtaucher" :

Melsungen. Zwei Dinge verbinden den Klärschlammtaucher mit der Außenwelt: der Luftschlauch und der Sprechfunk. Ansonsten ist der Taucher, der dieser Tage im Faulturm der Melsunger Kläranlage mit einer Hochdrucklanze die festen Ablagerungen aufbricht, ganz auf seinen Tastsinn angewiesen.

Diese Ablagerungen bestehen aus viel Sand und verfestigtem Schlamm. In 20 Jahren hatte sich so viel angesammelt, dass die Pumpe nicht mehr arbeiten konnte. Ein Drittel des Turms war inzwischen mit diesen Ablagerungen angefüllt (siehe Hintergrund).

Seit Dienstag sind Siegfried Richter, Chef des gleichnamigen Tauchbetriebs aus Hamburg, und seine Taucher Michael Lorenz, Arne Thien und Till Schweikert sowie Signalmann Lothar Richter in Melsungen im Einsatz. Neun bis zwölf Tage, schätzt der Profitaucher, werden sie für ihre Arbeit benötigen. Gearbeitet wird von 8 bis 18 Uhr, auch an Wochenenden.

Weil die Arbeit in der gut 37 Grad warmen, dunkelgrauen und zähen Masse körperlich sehr anstregend ist, bleibt jeder Taucher zwei Stunden im Turm. Dann wird er heraufgezogen und übernimmt eine der anderen Aufgaben im Team.

Jedes Jahr zum Arzt

Die Dauer des Tauchgangs sei abhängig von der Schwere der Arbeit und auch von der Temperatur, sagt Richter. Mindestens einmal im Jahr muss jeder Taucher zum Arzt. "Wenn der sagt: Es ist Schluss, dann ist Schluss", meint der 48-Jährige, der seine Tauchausbildung bei der Bundeswehr erhielt. Später arbeitete er als Taucher im Meer an Ölplattformen - unter anderem in Südafrika. Seit 18 Jahren nun taucht er in Kläranlagen.

Wer nach zwei Stunden wieder nach oben gezogen wird, ist klatschnass durchgewitzt. Auch die 50 Kilogramm zusätzliches Gewicht durch den gasdichten Tauchanzug, durch den schweren Helm, Bleigewichte an Füßen und Weste sowie der Pressluftflasche als Notsicherung wieder loszuwerden, ist eine echte Erleichterung.

HNA - Hessische/Niedersächsische Allgemeine

Dienstag, Mai 01, 2007

Tauchen beeinträchtigt Hirnfunktionen nicht ...

da ist man ja echt erstaunt, zu was es alles Forschungsergebnisse gibt. Wer näheres Wissen will kann in der Pressenotiz der Kieler Christian-Albrechts-Universität nachlesen:

Tauchen beeinträchtigt Hirnfunktionen bei Einhaltung
der Sicherheitsregeln nicht

Einige Auszüge sind aber sehr interessant:

Die Ergebnisse zeigten, dass bei den Tauchern neurologische Ausfälle nicht häufiger auftreten als bei der nicht-tauchenden Kontrollgruppe. Gleiche Ergebnisse gab es bei den gezielten bildgebenden Untersuchungen des Gehirns. Dazu wurden alle 50 Taucher und Nichttaucher zusätzlich mit der hochsensitiven Kernspintomographie auf Schlaganfallfolgen untersucht. Auch hier ergaben sich keine signifikanten Unterschiede zwischen Tauchern und Nicht-Tauchern.

Prof. Deuschl stellt in der gemeinsamen wissenschaftlichen Arbeit fest: "Wir schließen aus dieser Untersuchung, dass Tauchen ein sicherer Sport ist! Voraussetzung ist aber, dass die Sicherheitsregeln, die bei der deutschen Marine gelten, beachtet werden. Insbesondere müssen niedrige Tauchtiefen angestrebt werden, und für jede gewählte Tiefe müssen die Regeln für sicheres Tauchen beachtet werden. Das Auftauchen muss entsprechend den Sicherheitsregeln sehr langsam erfolgen. Nur so kann den eventuell im Blut gebildeten Luftbläschen Gelegenheit zur Auflösung gegeben werden. Zwischen zwei Tauchgängen müssen lange Pausen eingehalten werden."

Die schweren neurologischen Ausfälle, von denen andere Untersuchungen berichten, sind nach Prof. Deuschls Ansicht wahrscheinlich dadurch entstanden, dass die bekannten Tauch-Regeln nicht eingehalten wurden. Eine mögliche Ursache für die schweren, schlaganfallähnlichen Störungen mag auch darin begründet liegen, dass viele Taucher kurz nach den Tauchgängen ins Flugzeug steigen, um nach Hause zu fliegen. Durch den Unterdruck im Flugzeug können die gefürchteten Luftbläschen im Blut sogar erst beim Fliegen in großer Höhe auftreten. "Dieses Risiko muss durch entsprechend lange Wartezeiten nach dem Tauchen (mindestens 24 Stunden) unbedingt vermieden werden", so Prof. Deuschl weiter.


Weiss jemand, ob die Sicherheitsregeln der deutschen Marine, mit denen von VDsT oder PADI übereinstimmen? Ich gehe mal von ja aus.

Samstag, April 28, 2007

Ein Blog kann auch Fotos enthalten

Hier eine kleine Lagebesprechnung vor einem Tauchgang im Hohendeicher See (Ortkaaten) bei der Taucherglocke. Wie man sicher weiß ist die Sicht dort oft etwas bescheiden, so dass es sich lohnt vorher genau abzusprechen wo man hin will.

Ich geb's ja zu, nicht immer wird die Tauchgangsplanung so exakt vorgenommen, aber gerade wenn man mit neuen Buddies unterwegs ist oder eine kleine Pause gemacht hat lohnt es sich schon. Und vor allem, etwas Klönschnack hat noch niemandem geschadet.

Die unabhängigen Hamburger Taucher

Montag, April 23, 2007

Eine Unterwasserkamera von ... Bosch

Ja, Bosch. Die mit den Bohrmaschinen oder Waschmaschinen, die bieten jetzt folgendes an:

Bei der Bosch-Sommeraktion gibt es zum Elektrowerkzeug eine Unterwasserkamera dazu

Na ja, leider nur gedacht bis 5 m Wassertiefe. Das lohnt nicht.

Samstag, April 21, 2007

Globeboot und Taucherflohmarkt

Heute gibt es wieder zwei tolle Taucheraktivitäten und man hat leider viel zu wenig Zeit.

Ich werde auf jeden Fall versuchen in den Stadtpark gehen, dort findet die Globeboot statt:
Großes Tauchzentrum, Seekajak und Faltbootsegeln-Demonstration, Boulderspaß, Hochseilgarten und Slack-Line-Station, Kanupolo (zwei Spieltage der Bundesliga zum Mitfiebern), Kanu-Rodeo, Bogenschiessen, Axtwerfen und Timbergames!

Garantiert jede Menge Spaß und Informationen für die ganze Familie bei gesichertem Baumklettern, Floßbau, Bullriding oder satellitengestützter Schatzsuche sowie spannenden Spielen mit dem bekannten Waldkindergarten „Die Waldameisen“! Lassen Sie sich überraschen!

Auch das Taucher-Zentrum scheint da vertreten zu sein und will Digital-Kameras präsentieren.

Ich hoffe, die Zeit reicht aus, dann noch auf den Taucherflohmarkt zu Aqua-Mare zu gehen. Vor allem da Roy heute auch dort ist.

Zum Glück ist das Wetter auch noch nicht so berauschend, so dass man sich wenigstens keine Vorwürfe machen muss, nicht getaucht zu sein. Morgen wird es aber besser und Kiel wartet.

Die richtige Tauchbasis

Ägypten, endlich darf ich wieder einmal ins Tauchparadies. Im Juni geht es los. Der Flug und das Hotel sind gebucht, ich muss nur noch die richtige Tauchbasis finden.

Aber, über einschlägige Seiten habe ich jetzt eine Liste von knapp 110 Tauchbasen in Hurghada gefunden. Nur, welche ist die richtige. Der Preis sollte hier nicht das alleinige, entscheidende Kriterium sein. Was zählt ist Qualität. Ich bin alleine unterwegs und will mich darauf verlassen können, dass ich nicht einfach zu Anfängern gesteckt werde und die schönen Tauchplätze nicht sehe.

Es gibt ja eigentlich die Möglichkeit Basen zu bewerten, aber z. B. bei Taucher.net haben (fast) alle Basen eine Top-Bewertung (6 von 6 Flossen). Einziger Anhaltspunkt, diese Bewertungen stammen fast alle von Anfängern, die gerade erst ihren Kurs gemacht haben und "so suuuper zufrieden" waren. Ist das mein Entscheidungskriterium. Während meiner Anfängerzeit (soll nicht heißen, dass ich jetzt nichts mehr Lerne) fand ich auch jede neue Basis bzw. Tauchshop super. Aber inzwischen kann man ja etwas vergleichen und sieht, wo man kompetent und fachmännisch betreut und beraten wird.

Ein Kriterium, das für mich wichtig ist. Es soll keine der "großen" Basen sein. Englisch als Hauptsprache würde mich nicht stören. Nitrox muss nicht - for free - sein. Hauptsache die Luft ist sauber, das Boot fährt und bietet Schatten. Animation auf dem Schiff sollte nicht sein, da will ich das Meer genießen und übers Tauchen reden.

Also wer hat einen Tipp?

Mittwoch, März 21, 2007

Werbung - Geld verdienen

Immer wieder nutze ich beim Schreiben der Einträge Firmennamen. Nur zur Info, das soll keine Schleichwerbung sein, ich kenne bestimmt nicht die "besten" oder "billigsten" Angebote, es soll euch nur eine Möglichkeit bieten, nachzuschauen woher ich die Infos habe.

Sonntag, März 04, 2007

Tauchen in der Alster?!

Man wird ja als Taucher in Deutschland immer etwas komisch angeschaut. Wo kann man den hier tauchen? Kann man in der Alster tauchen? Erst kürzlich verneinte ich diese Frage, aber beim Lesen dieses Artikels komme ich mir wie ein Lügner vor:

Es klingt wie eine Mischung aus Detektivstory und Weihnachtsmärchen: Da formt ein bekannter und inzwischen verstorbener Bildhauer vor vielen Jahren das Porträt seines zweijährigen Enkels. Er schenkt die Büste den Eltern. Bei einem Einbruch wird der Bronzekopf dann gestohlen - und ist jetzt nach 13 Jahren wieder aufgetaucht. Und das wörtlich: Ein Hobbytaucher hatte die Büste im Schlamm der Alster entdeckt und nach langer Recherche der Familie zurückgegeben. "Es ist beinahe unglaubwürdig, aber die Sache hat uns sehr berührt", sagt Thekla Müller-Fleer (51). Sie ist die Tochter des Bildhauers Fritz Fleer (1921 - 1997) und Mutter von Jonathan (16), den Fleer porträtiert hatte.

Rückblende, September 2006 nahe der Alsterbrücke Deelböge: Peter Frey kann im trüben Wasser der Alster durch seine Tauchermaske kaum zehn Zentimeter weit sehen. Mit den Händen tastet er den weichen Grund ab. Plötzlich fühlt er Metall. Rund ist es und hohl. "Eine Hitler-Büste", denkt er zuerst und taucht wieder hoch. In der Hand hält der Taucher den Bronzekopf.

Das Fundstück passt aber nicht zu seiner üblichen Beute. "Bunte Fische interessieren mich nicht", sagt Frey, der seinen richtigen Namen nicht veröffentlicht haben möchte. "Ich hab zu Hause eine große Sammlung meiner Funde, nachher bricht da jemand ein!" Der Mann aus Schleswig-Holstein gehört eben zu einer sehr speziellen Taucherszene. Die Malediven reizt sie nicht. "Wir gehen hier in die kleinen Flüsse und Teiche", sagt er. Dort suchen sie im Grund nach alten Dolchen oder Orden. Sammler zahlen viel für solche Sachen. Früher war Frey schon häufiger in der Alster tauchen. "Nach der Wende haben wir dann den Osten abgeklappert, jetzt sind wir wieder hier."

Mit der Büste konnte Frey zunächst nichts anfangen, wurde aber neugierig, als er einen kleinen Stempel-Eindruck sah. Wer ist der Künstler, wer der Junge? Diese Frage weckte seine Neugier, er recherchierte und stieß schließlich auf die Gießerei, wo der Kopf gegossen worden war. "Zu Weihnachten haben wir die Büste zurückbekommen", erzählt Thekla Müller-Fleer, die mit ihrer Familie nicht weit weg von der Alster in Groß Borstel wohnt. Die Einbrecher hatten die Büste offensichtlich seinerzeit gleich in den Fluss geworfen: Jetzt bekommt sie wieder einen Ehrenplatz. Und für Säbeltaucher Frey - brachte ihm der Tauchgang nur eine interessante Geschichte? "Nein, da war noch mehr", sagt er. Denn ein paar alte Bierflaschen habe er noch im Schlamm entdeckt. "Die sind fast 100 Jahre alt - und auch dafür zahlen Sammler gut."

Samstag, Februar 24, 2007

Finimeter - zeigt an wann die Luft "fini" ist

Ich habe mich ja nie getraut meine "dumme" Frage zu stellen woher das Wort Finimeter kommt. Ich dachte es hätte etwas mit Finne oder "fini" (= Ende) zu tun. Aber sicher war ich nie und zu fragen traute ich mich nicht, aber hier steht es: http://www.seveke.de/tauchen/altes/1fini.htm

Sonntag, Februar 04, 2007

Dekoprobleme mit Vitamin C bekämpfen

Naja,
so würde die Blöd-Zeitungsüberschrift lauten, aber was man unter http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/gutzuwissen/274498.html zu lesen bekommt ist schon recht interessant: Wer vor einem Tauchgang die Vitamine C und E einnimmt, vermindert die Belastung für sein Herz-Kreislauf-System.

Wer Interesse hat kann natürlich auch hier http://www.blackwell-synergy.com/doi/abs/10.1113/jphysiol.2006.122218 im Original lesen. Interessant ist dabei noch, dass die Auswirkungen des Tauchens bis zu drei Tage betragen würden: Cardiovascular changes after diving are not fully reversed up to 3 days after a dive, suggesting longer lasting negative effects.

Samstag, Januar 27, 2007

Werbung muss sein: Haie - Gejagte Jäger

Haie - Gejagte Jäger

noch bis 20.05.2007 Biozentrum Grindel, Martin-Luther-King-Platz 3, 20146 Hamburg

Diese viel beachtete Ausstellung der Schweizer Hai-Stiftung wird erstmalig in Deutschland gezeigt. Sie bietet anhand zahlreicher lebensechter Haimodelle, einer Haihaut zum Anfassen, Videos und einer Dia-Show einen Einblick in die verborgene Welt der Haie. Schautafeln informieren anschaulich über Körperbau, Sinnesleistungen, Fortpflanzung und Sozialverhalten dieser faszinierenden Meeresbewohner sowie über die besondere Beziehung des Menschen zum Hai. Die in Zusammenarbeit mit der DEG (Deutsche Elasmobranchier Gesellschaft) gezeigte Ausstellung räumt gängige Vorurteile gegen den Hai aus und zeigt diese schon seit Jahrmillionen die Ozeane bewohnenden Tiere als hochkomplexe, an ihre Umwelt perfekt angepasste Jäger, die eine unverzichtbare Regulationsfunktion im Lebensraum Meer ausüben.
Tägl. 10-17 Uhr, mo und feiertags geschlossen, Eintritt frei

Dr. Ralf Thiel, Tel.: 42838 5637, weitere Informationen: DEG Hai-Society.pdf

Sonntag, Januar 14, 2007

Im Mai geht es nach Dänemark

Dank unserem Buddy Thomas, werden wir es dieses Jahr vielleicht einmal nach Dänemark schaffen. Mal sehen wer da alles dabei ist.

Donnerstag, Dezember 21, 2006

Tradition: Weihnachtsessen

Endlich wieder Weihnachten, endlich wieder ein Weihnachtsessen. Viel gibt es nicht zu sagen, ein wunderbares Essen im "Trader Vic´s Restaurant".
Wirklich sehr gutes Essen, nicht ganz billig, aber die Atmosphäre verzaubert. Ich denke, es hat allen Tauchern gefallen.

Anschließend noch ein kleiner Spaziergang zur Milchbar und einen Cocktail

Einhellige Meinung: Nächstes Jahr wieder.

Sonntag, September 10, 2006

Zander, Schildkröte und Blesshühner

Heute tauchte ich zum 22. und 23 mal in Oortkaaten im Hohendeicher See. Ende letzten Jahres und Anfang dieses Jahr fand ich es langweilig, immer wieder im gleichen See, an der gleichen Stelle ins niemals klare, oft etwas trübe Wasser zu springen, aber heute hat es mal wieder Spaß gemacht.

Ich befand mich auf der Jagd nach der Schildkröte. Mehrere Buddies erzählten mit, dass im Schilf eine oder mehrere Schildkröten zu finden seien. Soetwas kann ich zwar auch zuhause im Aquarium sehen, aber im See macht das natürlich mehr Freude.

Endergebnis: Keine Schildkröte gesehen, aber dafür ist der Buddy beim Abstieg fast in den Zander "gefallen", der die Taucherglocke sein Zuhause nennt. Der - ganz cool - geht jedoch maximal einen halben Meter zurück und bleibt auf der Glocke liegen. Selbst meinen Annäherungsversuchen weicht er nur ganz wenig aus. Auf dem Rückweg vom Schilfgürtel, gibt es kurz ein kleinen Schreckensmoment, als unter uns zwei silbern-gänzende "Raketen" in die Höhe schossen. Vermutlich zwei Blesshühner, die am Boden - in 4 m Tiefe gründelten.

Die Tauchgänge mit einem Einweg-Grill und etwas Sonnenbaden abschliessen. Was braucht man mehr um seine Tauchgänge in heimischen Gefilden begründen zu können?

Donnerstag, Juli 27, 2006

Alle Jahre wieder - Algen, Saugwürmer und Badeverbote

Ja, es ist wieder soweit. Im Eichbaumsee herrscht Badeverbot. War erst letzte Woche dort und habe mich einmal, kurz in der Entengrütze gesuhlt und jetzt erfahre ich, dass der See wieder gesperrt ist.
Nicht schlimm, bei dem See hat man sowieso kaum was verpasst, aber jetzt, kommt es noch schlimmer: Oortkaten (Hohendeicher See) ist auch gesperrt. Zum Glück (?) nicht der ganze See, sondern nur der Süd-Teil.

Im März hatten wir noch Schnee, im April hatte ich noch überlegt, ob ich bessere Handschuhe brauche, um besser und länger tauchen zu können und jetzt haben wir über Wochen, solche Temperaturen.

Hier ein Link bei der Stadt Hamburg, man kann genau sehen, welche Seen gesperrt sind und welche nicht.

Donnerstag, Juli 06, 2006

Barotrauma der Augen

Schon in der ersten Stunde seiner Tauchausbildung lernt man etwas über den Druckausgleich. Natürlich vor allem im Ohr, den Druckausgleich über die Maske habe zumindest ich nie so ganz ernst genommen.
Bei mir hatte ich da immer automatisch ein wenig über die Nase ausgeatmet, so dass das Auge keinem Unterdruck ausgesetzt war.

Sieht man sich aber die Fotos auf Blue Eye Divers Luzern an, dann wundert man sich schon ein wenig. (Hier noch eine zweite Seite.)

Wenn man das gesehen hat, kann man natürlich auch verstehen, warum man mit einer Schwimmbrille nicht tauchen gehen darf. Und auf dieser DLRG-Seite kann man auch nachlesen, dass bereits ab 60 cm Tauchtiefe eine Schwimmbrille gefählich werden kann.

Also, immer genügend Luft in der Flasche und in der Maske.

Montag, Juli 03, 2006

schwieriger Druckausgleich nach Flug

Die
Ärzte Zeitung hat einen interessanten Hinweis auf Probleme beim Druckausgleich nach dem Fliegen gegeben:
Wer einen Tauch-Urlaub in der Ferne plant, sollte darauf hingewiesen werden, zwischen Flug und Tauchgängen Schonfristen einzuhalten.

Denn nach einem Flug ist man wegen der sehr trockenen Luft im Flugzeug etwas dehydriert, und die Schleimhäute in Nase und Bronchien sind trocken.

Das kann zu einer vorübergehenden Schleimhautreizung mit Schwellungen und so zu einer (partiellen) Verlegung der Ostien der Nasen-Nebenhöhlen und/oder der Eustach’schen Röhren führen, so daß der Druckausgleich beim Tauchen behindert wird.

Zudem erhöht der Flüssigkeitsverlust das Risiko für einen Dekompressionsunfall. Je nach Flugzeit sollte man sich bis zu zwei Tagen Ruhe gönnen.


Auch wenn mein Tauchcomputer etwas anderes sagt, aber vor einem Flug gehe ich mindestens 24 h vorher nicht tauchen. Gleich nach dem Flug tauchen zu gehen, sah ich bisher nicht als Risiko, sondern nur als Streß an. Das werde ich mir jetzt für den nächsten Urlaub einmal genauer überlegen.

Donnerstag, Juni 22, 2006

Tauchen in Berlin?!

Unsere Hauptstadt, ein Treffpunkt der Tieftaucher? Naja, wenn man den Helenesee kennt und dann würde man das nicht vermuten. Aber es gibt da einen kleinen, versteckten Tauchspot oder genauer gesagt mehrere.

Die unterirdischen Tunnelanlagen der Hauptstadt. Knapp 40 % der Bauwerke Berlins befinden sich unter der Wasseroberfläche, einige dieser Bauwerke sind mit Wasser gefüllt.

1997 wurde der Verein Berliner Unterwelten e.V. gegründet. Seitdem wird im Rahmen dieser Organisation versucht, die verborgene Welt des Untergrundes zu erforschen und diese zu dokumentieren. Der Verein hat bereits zahlreiche unterirdische Bauten entdeckt, in einigen werden auch regelmäßig Führungen angeboten. Aber so manches Geheimnis wartet noch darauf, gelüftet zu werden. Die Arbeitsgruppe Tauchen erschließt hierbei Untergründe, die normalerweise nicht zugänglich sind. Eine beispielhafte Aktion war der Tauchgang im zweiten Untergeschoss des Kunsthauses "Tacheles" im Frühjahr 2000.


Auf der Seite von 200bar.de befindet sich ein kleiner Bericht, über diesen Tauchgang:

http://www.200bar.de/tauchspots/tauchen_unterwelt_berlin.php

Samstag, Mai 27, 2006

Roy K. unser 2** Tauchlehrer

Herzlichen Glückwunsch nachträglich.

Da hat unser lieber Buddy Roy, seinen TL** gemacht und wir haben ihm so spät dazu gratuliert.

Wer Lust hat, kann ja mal auf der Homepage seines Verbandes nachschauen. Der ITV - Internationaler Tauchlehrer Verband.

Brevets sind natürlich nicht alles, aber ein wenig Fortbildung sollte sein. Letzt sollte ich zwei Fragen eines CMAS**-Kurses beantworten; das lief mir gar nicht leicht von den Lippen. Muss echt wieder etwas Theorie lesen.

Sonntag, Mai 21, 2006

Vereistes Ventil/Automat selber absperren

Man hört es immer wieder, im Falle eines vereisten Ventils bzw. Automaten, soll man nach hinten greifen, um das primäre Ventil absperren zu können. Wenn man nicht gelenkig genug sei, solle man seinen Buddy darum bitten.

Hier hat ein Typ, eine Art von Ventilverlängerung entwickelt um sich das Absperren zu erleichtern. Einfach mal die Fotos anschauen, die sagen ja bekanntlich mehr als 1000 Worte:

http://www.arcor.de/b33teFAy4sUUnmjuwL9UDAp/palb/thumbs_public.jsp?catID=102&albumID=3594012

Sobald jeder mal geschaut hat, kann er mir ja seine Meinung sagen.

Samstag, Mai 20, 2006

Dietmar Wischmeyer - Eine Reise durch das Land der Bekloppten und Bescheuerten

Meine Name ist Dietmar Wischmeyer und dies ist das Logbuch einer Reise durch das Land der Bekloppten und Bescheuerten. Hier ist mein Bericht.

Wo sind Tante Ilse und Onkel Alfons denn dies' Jahr im Urlaub?" - "Tauchen in Sharm-el-Sheik!" Kaum eine deutsche Hämorrhoide, die noch nicht an einem Korallenriff geschlitzt wurde. Papa und Mama orgeln wie die besoffenen Seekühe durch die Weltmeere, um sich das Nachtprogramm des ORB im Original anzuglotzen. Was treibt den schlichten Normo dazu, aus seiner natürlichen Urlaubsumgebung Bad Lauterberg auszubrechen und wie weiland der lederne Jacques Cousteau in tropischen Gewässern zu gründeln? Niemandem scheint es mehr einzuleuchten, daß für ihn der Schöpfer nichts weiter im Lebensplan vorgesehen hat als den Job der Außendienstwanze im Oberbergischen. "Das kann doch nicht alles gewesen sein, Mutti. Schau mal dort im magischen TV-Gerät: die tausendjährige Runzelqueen Adolphine Riefenstahl, sogar die geht noch Tiefseetauchen. Los Mama, wir buchen vierzehn Tage Dominikanische und gucken uns mal die bunten Fische an." Und so hängt zu Tausenden das teutonische Senkblei zwanzig Faden tief in der karibischen See. Im Gefolge der alles wieder richtenden Apparatemedizin ist keine Extremsportart mehr davor gefeit, vom durchschnittlichen Kartoffelchipsfresser überrannt zu werden. Die feisten Klöße purzeln aus Flugzeugen, kraxeln durch die tibetische Klamm oder lassen sich von Negern durch die Wüste tragen. Alles ist für jeden da auf dieser schönen Welt. Warum nicht auch die submarine Pracht. Zumal der Deutsche seit Admiral Dönitz Tagen ohnehin geprägt ist auf alles Unterseeische. Wo einst die stolze U-Bootwaffe der Schrecken aller Meere war, da blubbern jetzt Tante Ilse und Onkel Alfons an fremder Länder Gestade. Und wenn ein Rudel deutscher Seewölfe einen Geleitzug Papageienfische sprengt, dann ist es wieder fast so romantisch wie damals. Die Marinekameradschaft U-216 heißt heute neudeutsch Scuba-Diving-Club Sennestadt, ist mehr oder weniger harmlos, aber genauso auf allen Weltmeeren zu Hause. Jedes Jahr wird ein neues Fähnchen aufgepflanzt, alles abgegrast, wo's irgendwie nach bunten Fischen riecht: Malediven, Seychellen, Komoren, Great Barrier Reef und was es sonst noch so an zertrampelbarer Meeresfauna gibt. Dabei geht's nur dem Neuling um die bunten Fischelein. Der Scuba-Profi schlenzt am Nylontampen in die Tiefe und ermittelt bei 50 Metern unter der Meeresoberfläche die genaue Ortszeit in Singapur. Im ThemoprenSaitling eingezwängt glotzt das Taucherrudel wie gebannt auf die wasserdichten Casios. Wie in allen hippen Freizeitbeschäftigungen dreht sich sowieso alles nur um die Ausrüstung. Welche Brille, welche Flossen, welche Flaschen? Scheiß was auf die Fische. "Und wo waren Sie im letzten Jahr? St. Lucia! Ach du Scheiße, ist doch alles schon kaputt. Boa Boa müssense hinfahn, das hält noch zwei Jahre. Onkel Alfons und Tante Ilse waren vor fünf Jahren da, da war natürlich alles noch unberührter."

Manchmal könnte man fast meinen es sei wirklich so.

Sonntag, Mai 07, 2006

Tauchen im Container

Von was träumt ein Taucher nachts?

Naja, das dürfte bei jedem unterschiedlich sein, aber einen neuen 'Tauchspot' zu finden oder gar einen geheimen, das macht sicherlich jedem Taucher Spaß.

Da ärgert man sich jahrelang, dass es in Hamburg nur den Hohendeicher See in Ortkaten und dann findet man heraus, es gibt noch einen kleinen, geheimen See:

See hinterm Horn

Aber dieses Jahr fing ja kalt an und die Kälte hielt sich auch ziemlich lange, verständlich das wir nach anderen Tauchmöglichkeiten Ausschau gehalten haben. Der Tauchurlaub in Ägypten kam jedoch nicht in Frage. Also was tun? Die Druckkammerfahrt hatten wir organisiert, jetzt noch eine Fahrt in einen umgebauten Gasometer (z. B. http://www.gasometer.de/) wagen? Die Kosten und Zeitdauer überstiegen jedoch unser Budget. Und vorallem, was kann man in so einem Container schon sehen?
Da kommt doch schon eher so ein offener Container in Frage, wie z. B. der Unterwasserpark Ibbenbüren