Samstag, Juni 07, 2008
{Kieler Woche 2004}
Letztens auf der Kieler Woche. Unendlich viele Zuschauer, ein buntes Treiben um die Weltelite im Segelsport und ein Taucher. Der Taucher war ich und ich muss gestehen, ich stand wirklich im Mittelpunkt. Interessierte Fragen beantwortete ich gern, während ich fachmännisch mein Equipment zusammen baute. Ich berechnete demonstrativ meine erforderliche Bleimenge für die salzhaltige Ostsee und behängte unter staunenden Blicken mein Jacket mit allem was wichtig aussah. Gut gelaunt machte ich meine Späße, wurde aber Bier ernst, sobald ich meinen Zuhörern von diesem brutal gefährlichen Sport erzählte und unterstrich, dass nur sehr geübte und mutige Taucher alleine tauchen.
Ich ging nicht weniger demonstrativ zum Wasser und plante meinen Tauchgang. Ich hob den Kompass, schüttelte ihn als sei etwas damit nicht in Ordnung und nahm dann die Peilung.
Während die aus Beton geschüttete Grenze zum Wasser voller Segelboote war, fand ich eine ca. 30 Meter breite Stelle ohne Boote, optimal für einen spektakulären Einstieg. Der Grund war nicht zu sehen und so schätzte ich die Wassertiefe auf 3 Meter.
Ich wuchtete mir mein Jacket auf den Rücken und mimte als wäre es noch 20 kg schwerer. Zog mir die Gurte zurecht wie ein geübter Fallschirmspringer und ging mit Flossen und Maske in der Hand zu meiner Einstiegsstelle. Voller Erwartung das es nun etwas zu sehen gibt folgten mir die Leute. An meiner auserkorenen Einstiegsstelle stand ich nun, Flossen an, Maske auf und mitten auf der Showbühne. Ein schnelles Abtauchen würde Eindruck machen und eine lustige Einlage würde die Menge zum Jubeln bringen. Den Schalk im Nacken ging ich in die Hocke, legte meine Handflächen aneinander und hielt sie so über die Stirn, als würde ich zum Köpfer starten. Ich winkte meinem Publikum noch einmal zu und ließ mich dann, in dieser Position verharrend, langsam nach vorn kippen. Ich tauchte sofort ab und erreichte den Grund "erheblich" schneller als erwartet. Bei brutal schlechter Sicht kontrollierte ich meine Tiefe.
40 cm ... Scheiße !!!
Schnell machte ich meine Beine lang, damit wenigstens nur die Flasche aus dem Wasser ragt. Meine Boje, die für solche Tauchgänge wie ich sie vor habe sehr wichtig ist, so erklärte ich meinen Zuhörern, lag noch immer auf dem Pier.
Ich hörte ein leichtes Rauschen unter Wasser!? Das musste die mir zujubelnde Menge sein.
In diesem Moment verfluchte ich meinen Zwang immer im Mittelpunkt stehen zu müssen. Ich konnte die Situation nur noch retten, indem ich so tat als sei alles normal. Ich pulte die Muschel aus meinem Lungenautomaten und wühlte mir den Kompass unterm Bauch hervor. Ich nahm die Peilung auf und paddelte los.
Es war mühsam!
Der Tauchgang schien kein Ende zu nehmen. Als ich endlich eine Wassertiefe von 1,2 Meter erreichte, fiel mir das Tauchen etwas leichter. Allerdings hatte ich meine Luft zur Hälfte verbraucht und ich musste umkehren. Meine Laune war im Keller als mir auf dem Rückweg ein Mitarbeiter vom DLRG entgegen watete und mich fragte ob alles in Ordnung sei. Ich hob den Kopf und sagte ohne den Lungenautomaten aus dem Mund zu nehmen "iff fuch wafs". Ich tauchte weiter. Er fragte noch mehr, aber ich ignorierten ihn. Wahrscheinlich wollte er beim Suchen helfen, doch ich hoffte das er nun endlich mal weiter geht. Ich schaute auf die Uhr. Tauchzeit eine Stunde und fünfzig Minuten. Zeit zum auftauchen. Ich stellte mich hin, nahm Flossen und Maske ab, packte meine Boje zusammen. Interessierten Fragen meiner mittlerweile schwer angewachsenen Fangemeinde wich ich aus. Später stellte ich fest, dass ich ca. sechzig Meter über eine Sandbank gerobbt bin, die allerdings nur acht Meter breit war. Den Fernsehbericht auf Welle-Nord über meinen Tauchgang ignorierte ich.
Logbucheintrag:
Kiel, Ostsee
Temperatur 17 Grad
Tauchzeit 1:50h
Tauchgang unter extrem schwierigen Bedingungen!
Wracktauchen in der Elbe
Kurz nach 19:00 h ging es rein, kaum Strömung zu diesem Zeitpunkt und an das Wrack rangeschwommen. Interessanterweise steht HAMBURG auf dem Heck des Schiffes, weiter unten kann man sehen, dass es aber UWE heißt.
Am Heck ist es noch relativ flach, ca. 2-3 m, aber wenn man zur Untiefentonne schwimmt wird es schon tiefer. Die Elbe ist dunkel, sehr dunkel, man kann wenig sehen, muss mehr fühlen. Abwechselnd tauchen wir ab und "schauen" uns unter Wasser um. Zwischendurch kommt ein etwas größeres Schiff vorbei und wir werden durch die Bug-Wellen etwas durcheinander geschüttelt. Zum Glück hatte ich noch nichts gegessen. Nach einiger Zeit bemerke ich auch die Strömung, die Ebbe setzt also wieder ein. Mein Buddy hatte unter www.bsh.de die beste Zeit nachgeschaut.
Zurück am Strand will man gleich den Schmutz der Elbe abwaschen und kann gar nicht glauben, dass die Elbe im Gegensatz zu früher richtig sauber sein soll.
Wir hatten uns gestern gefragt, wie kam das Wrack da hin und seit wann liegt es da?
Hier ist die beste Erklärung die ich fand. Mehr Infos, siehe im Forum lostplaces.de:
Am 19. Dezember 1975 um 17:03 Uhr kollidierte das 1954 gebaute Küstenmotorschiff "Wiedau" mit der "Mieczslaw Kalinowski" und daraufhin mit dem Binnenschiff "Uwe" vor dem damaligen Anleger Wittenbergen. Die "Wiedau" und die "Uwe" sanken.
Die "Wiedau" wurde am 14. März 1976 gehoben und in Hamburg abgewrackt.
Die zerbrochene "Uwe" wurde von einem Hebeponton der Bergunsfirma/Reederei Taucher Ottar Harmstorf gehoben. Die Reste des Bugs wurden an den Strand gebracht und vor Ort zerlegt und abtransportiert. Das Heck war aber zu schwer dafür und wurde vor das Firmengelände am Falkensteiner Ufer geschleppt. Dort wurden die handigeren Teile entfernt. Kurz darauf sank der Hebeponton "Taucher Ottar harmstorf IX" während einer Überführung und da Hamburg keine Bergebetribe an der Elbe haben wollte (die da vertäut liegenden Bergungsschiffe waren empfindlich für die von Seeschiffen verursachten Wellen, daher mußten vorbeilaufende Schiffe die Fahrt drosseln - und das passte nicht zum Image des "Schnellen Hafens Hamburg"), kaufte die Stadt das Firmengelände. Da die Stadt danach aber kein wirkliches Interesse mehr an dem Gelände hatte, bleibt das Wrack einfach da liegen.
Sonntag, Juni 01, 2008
Helmtauchen ... endlich mal dazu aufgerafft

Auf der Homepage von Volker kann man sich einlesen und vielleicht ungefähr vorstellen wie es ist, sich in den Anzug quetschen zu lassen. Mir ist letztens bei meinem Trocki die Halsmanschette gerissen, genauer gesagt ich habe sie mit einer Hand abgerissen. Bei diesem Tauchanzug, kommt der ganze Körper durch den Kopf. Vier(! 4!) Leute müssen einiges an Kraft aufwenden, um die Halskrause so in die Breite zu ziehen, damit der Taucher in den Anzug kommt.
Verwundert war ich über die kurze Dauer "meines" Tauchgangs, aber um ehrlich zu sein, ich war auch froh, dass ich nicht länger drinnen blieb. (Übrigens keiner wurde gedrängt, jeder konnte sein Tempo selbst bestimmen.)
Meine 15 kg schweren Füßlinge hatten es in sich, an Land bewegt man sich wie Frankenstein's Monster und im Wasser kann man sich eigentlich ganz gut bewegen. Etwas ungewohnt war das ständige Entlüften durch ein leichtes rechts nicken. Zwei der Taucher hatten übrigens einen dieser Schuhe im Wasser verloren. Ausgerechnet der erste kurz bevor ich dran kam, so ging es erst einmal auf die Suche und ich stand in meinem neuen Unterzieher in der prallen Sonne. Naja, es war ein gemütlicher Tag und ich habe erst mal eine Bratwurst und einen Fleischkäse gegessen und bin dann später ins Wasser.
Faszinierend ist auch, dass "klaren" der Ohren, es geht - lt. Volker - alles ganz automatisch, aber trotzdem hat man ein leichtes Druckgefühl. Soetwas würde ich gerne noch mal etwas tiefer ausprobieren.
Helmtauchen wird sicher nicht meine Leidenschaft, der Aufwand um das ganze Gerödel anzuschleppen ist doch nicht ohne. Werde erst einmal mit meinem Buddy Thomas einen Apnoe-Ausflug zu einem Wrack in der Elbe machen.
Samstag, Mai 24, 2008
Bombe in der Kieler Förde
Montag, Mai 05, 2008
Tauchspots in Google Ocean?
Samstag, April 19, 2008
Giftgas in der Lübecker Bucht
Der Verdacht: "1961 auf Anordnung der Stadt Lübeck in der Ostsee versenkten 13 Flaschen Chlorgas und je eine Flasche Stickoxydul (Lachgas) und Phosgen".
Man fragt sich immer wieder waren die Menschen wirklich so dumm zu glauben da passiert nichts? Oder das wenige was passiert ist immer noch billiger als es sauber zu entsorgen? Aber naja, Atommüll wird ja auch zwischengelagert und irgendwann werden unsere Nachkommen schon einen Weg zur Entsorgung finden.
Samstag, April 05, 2008
Hamburg räumt auf - Teil 2
Ausbeute:
- Ein alter Motorblock
- Vier(!) Surfbretter
- Einen Billig-Grill
- Unzählige Flaschen (teilweise leer, aber auch mit undefinierbaren Inhalten)
- Noch mehr Dosen, in allen Zuständen
Dank Thomas hatten wir auch mehr Mülltüten. Anbei zwei Fotos unserer Ausbeute:
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Samstag, März 29, 2008
Leuchtturm Bülk ...
Selbstverständlich gilt: Nur anschauen, nicht anfassen.
Wenn da aber wirklich "Kulturgüter" liegen sollten, dann sollte man auch aufpassen, dass man nicht zuviel am Boden herumtrampelt und mit seinem Gerödel alles kapput macht.
Lagebeschreibung im Wiki.
Montag, März 24, 2008
Künstliches Riff oder Skulpturen
Dienstag, März 18, 2008
Triglidae in Madeira gefunden
Ein Tauchgang im 18°C kalten Atlantik lohnt sich wirklich.
Grüße auch an die Mitglieder des TSC Knurrhähne in Barsbüttel.
Freitag, Februar 29, 2008
Sonntag, Februar 10, 2008
Tauchunfälle aus polizeilicher Sicht
- Verhältnis: technisches zu menschlichem Versagen 1:9, d. h. 90 % der Unfälle könnte ich als Taucher ggf. vermeiden
- Jährlich ca. 500 Tauchunfälle, davon ca. 50 tödlich (deutschlandweit)
- Fahrlässig handelt wer die Sicherheitsregeln seines Verbandes nicht beachtet
- Garantenstellung beachten, d. h. der besser ausgebildete sollte den "Neuling" im Auge behalten
- freiwillig eingegangene Gefahrengemeinschaft
- Haftung des Leiter einer Tauchgruppe, unabhängig davon, welchen Ausbildungsstand er besitzt. Wird ein Taucher aufgrund eines gesundheitlichen Gebrechens, das durch eine ärztliche Vorsorgeuntersuchung nachweisbar gewesen wäre und zum Ausschluss der Tauchtätigkeit geführt hätte, verletzt oder getötet, so wird der Leiter im Sinne von § 222 bzw. § 229 StGB zur Verantwortung gezogen, wenn der Leiter sich vom Vorhandensein einer gültigen Tauchtauglichkeitsbescheinigung nicht überzeugte.
- • Tauche nie allein!
• 40m Tauchtiefe sind genug!
• „Vier Sterne Prinzip“
Wesentliche Grundsätze bei der Tauchunfallaufnahme Die Ausrüstung und die persönlichen Daten aller an einem Tauchgang beteiligten Personen werden festgestellt. Die Sicherstellung der allgemeinen Ausrüstung beschränkt sich meist auf die am
Unfall direkt beteiligten Gruppenmitglieder. Tauchcomputer, Logbücher und
Tauchpässe müssen von allen Beteiligten sichergestellt werden.
Der Tauchcomputer einer verletzten Person wird in jedem Fall mit in das
Druckkammerzentrum gegeben werden. Die gespeicherten Daten dienen der
effizienten Behandlung durch das Druckkammerärzteteam. Die Sicherstellung
des Tauchcomputers erfolgt nachträglich. Alle in Frage kommenden Zeugen
werden festgestellt. Dazu gehören nicht nur die Personen, die unmittelbar am
Tauchgang beteiligt waren, sondern auch anwesende Personen, die Aussagen
über Art und Durchführung der Tauchgangsvorbereitung machen könnten.
Gruppenmitglieder, die unmittelbar an einem Schadensereignis beteiligt waren,
beurteilen Verhaltensweisen der anderen Gruppenmitglieder gänzlich anders als
Außenstehende.
Dienstag, Februar 05, 2008
Dekounfall - Blutunterlaufene Augen
Eine der wichtigsten Regeln betrifft den kontrollierten Druckausgleich. So darf das Aufsteigen maximal zehn Meter pro Minute erfolgen. „Sonst passiert das Gleiche wie in der Sektflasche, die Sie schütteln und den Korken wegschnipsen.“ Der Lehrer sieht auf den ersten Blick, ob jemand fahrlässig war: „Der hat garantiert blutunterlaufene Augen“.
Gefunden unter: http://www.stz-online.de/nachrichten/thueringen/seite3thueringenstz/art2448,752678
Sonntag, Februar 03, 2008
Hamburg räumt auf ...
Am 5. April, ab 10:30 Uhr wollen wir am Hohendeicher See (auch Oortkaten genannt) aufräumen.
Wir würden uns hierzu am Südstrand an der Imbissbude treffen.
Weitere Teilnehmer gesucht.
Anmeldung über: www.hamburg-raeumt-auf.de
Samstag, Januar 19, 2008
Eistauchen? - nein Danke,
Antwort: Nein, danke.
Wahrscheinlich rede ich in 4 Wochen was anderes (und bereue es sogar), aber im Moment liege ich mit Bronchitis zuhause, da habe ich alles Recht der Welt, nein zu sagen.
Verbotene Tauchgänge im stillgelegten Steinbruch
Aufgrund eines Tauchunfalls (mit Todesfolge) in 1999 wurde ein Tauchverbot ausgesprochen. Kennt man ja auch von anderen Orten. Jetzt werden noch ein paar Illegale entdeckt, das würde es für potentielle Pächter wahrscheinlich auch nicht leichter machen.
Es wird sicher auch nichts helfen zu argumentieren -schon gar nicht hier - auf der Autobahn sterben auch Menschen und trotzdem wird sie nicht verboten.
Aber was hilft dann?
Montag, Dezember 24, 2007
Spondylolyse - das neuste Fremdwort
Im Wirbelbogen hat sich ein Spalt gebildet. Das verursacht eine Instabilität des Wirbelkörpers, so dass ein Wirbelgleiten (Spondylolisthese) resultieren kann. Am häufigsten kommt die Spondylolyse an den unteren Lumbalwirbeln vor. Sie kann bei Kindern und Jugendlichen zu chronischen Rückenschmerzen führen. Ursachen einer Spondylolyse sind meist angeborene Defekte, Traumen oder Ermüdungsbrüche, zum Beispiel durch sportliche Überlastung.
Näheres hier: Was tun, wenn ein Taucher Rückenschmerzen hat?
Ärzte Zeitung, 17.12.2007
Erst am 15. Februar 2008 anschauen
Unser See soll schöner werden ...
Da fällt mir ein, dass ich in 2007 eigentlich auch mal einen See säubern wollte, naja aufgeschoben ist nicht aufgehoben, mal sehen ob es 2008 klappt.
Freitag, Dezember 21, 2007
Ein anderer Tauchender-Blogger aus dem norddeutschen Raum
http://chaosalive.blogspot.com/2006/10/panik-in-30-meter-tiefe-aowd-34.html
und eine kleine Diskussion Link gelöscht
man sieht auf jeden Fall, man kann auch in einem Blog diskutieren.
Samstag, Dezember 15, 2007
Nachttauchgang in Herne
Um uns herum herrscht tiefe Dunkelheit. Wir sind 12 Mitglieder-/innen des „Herner Sport-Taucher-Vereins“ und bereiten uns auf den Einstieg in das tief schwarz schimmernde Wasser vor. Nachdem im Vorhinein die notwendige theoretische Einweisung und das Kursziel „Nachttauchen“ durch unseren Vereinskamerad, Tauchlehrer und Kursleiter Detlef Struensee erfolgte, beginnen wir mit den Vorbereitungen zum Tauchen.
Die Stille ringsum uns wird nur von den Geräuschen, die beim Anlegen unserer Ausrüstung entstehen, unterbrochen. Fertig, meldete sich mein Tauchpartner. Danach folgte eine letzte Kontrolle unserer Ausrüstung. Hiernach begeben wir uns zum See. Schwer lag und drückte die Ausrüstung auf meinem Rücken, als wir im flachen Wasser des Ufer-Bereichs unsere Flossen und Tauchmasken anlegten. Es war irgendwie anders als sonst. Es war nicht nur dunkel, sondern es herrschte auch eine gespenstige Atmosphäre um uns herum.
Die erste Gruppe lässt sich ins Wasser fallen. Dort wo sie abgetaucht ist, wird die tiefschwarze Wasseroberfläche für eine kurze Zeit durch den Schein ihrer Unterwasserlampen in ein bläulich schimmerndes Licht gehüllt. Langsam wird der Lichtschein schwächer und schwächer und verschwindet mit der abtauchenden Gruppe in der Tiefe.
Wir sind die Nächsten. Mein erster Nachttauchgang steht an. Ich fühle für einen kurzen Augenblick ein leicht mulmiges Gefühl in mir aufsteigen. Ein letzter Partner-und Kontrollcheck im Schein unserer Unterwasserlampen, dann lassen wir uns langsam absinken. Ich bin überrascht. Das Wasser ist angenehm warm und ich fühle mich gleich wohler. Eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass die Dunkelheit um und im See auf mich nicht nur fremdartig, sondern auch beängstigend wirken wird. Doch ich fühle mich gleich geborgen in dieser Welt der Stille und Friedlichkeit.
Langsam tauchen wir zum Grund des Sees ab. Unsere Tiefenmesser zeigen acht Meter an. Dicht über dem Grund fangen wir uns ab. Im Schein unserer Unterwasserlampen erkennen wir an dem Pflanzenbewuchs, der Grund ist mit dunkel grünem Laichkraut überwuchert und dem leicht ansteigenden Gelände, dass wir uns im Uferzonenbereich befinden. Im Staudenbereich der hochaufgewachsenen Armleuchteralgen entdecken wir gleich zu Anfang einen kapitalen Hecht. Gut getarnt und unbeweglich lässt er uns ganz nahe an sich heran kommen. Selbst unser Licht lässt ihn völlig bewegungslos stehen.
Nachdem wir uns eine Zeitlang mit ihm beschäftigt haben, entdecken wir noch Schwärme von Jungbarschen, Rotfedern und einen Aal, der sich als nachtaktiver Räuber im Scheinwerferlicht unserer Lampen auf der Suche nach Futter über den Seegrund schlängelt. Eine Zeitlang können wir ihn beobachten, dann verlieren wir ihn im dichtbewachsenen, mit Laichkraut über-wucherten Seegrund.
Unser Luftvorrat geht zu Ende. Es wird Zeit, den Tauchgang zu beenden. Als wir wieder an der Oberfläche auftauchen, werden wir bereits von der ersten Gruppe erwartet. Schon beim Umziehen und Verstauen unserer Ausrüstung wird das Erlebte ausgetauscht. Wir alle sind begeistert. ...
Herner Feuilleton, den 13. November 2007
Samstag, November 10, 2007
Tauchen im Köngissee
Mittwoch, Oktober 31, 2007
Tauchen in Berlin - Moabit
Besonders interessant soll es diesmal für Fotografen sein.
Samstag, Oktober 27, 2007
Tauchen in der Kieler Bucht - Langweilig?
Sie waren fasziniert, anscheinend gibt es jetzt wieder viele Sprotten zu sehen. Dieses Wochenende wollen Sie wieder raus und ich sitze hier mit meinem kaputten Trocki und ärgere mich. Naja, vielleicht schaffe ich es noch auf die Hanse Boot.
Samstag, Oktober 20, 2007
Brunnentaucher - München bietet den BESONDEREN Tauchplatz
Ihr seid Taucher, egal ob hier oder auch nur "Urlaubstaucher"? Ihr kennt noch andere Taucher oder solche, die es mal werden wollen? Ihr liebt die Natur über aber besonders auch unter Wasser?
Dann kommt und zeigt, daß wir Taucher auch gerne unser Hobby in den bayrischen Gewässern ausüben wollen - wir möchten bei dieser Gelegenheit den offiziellen Vertretern der Stadt und des Landtages die Forderung übergeben, Tauchen in Bayern zum Allgemeingebrauch zu erklären! Damit hätten wir deutlich bessere Chancen auch in hiesigen Gewässer zu tauchen!
Sonntag, 21.10.2007 - 11:00 Uhr
Stachus Brunnen, Karlsplatz München
"Taucher-Montur" also gebt Euch ruhig als Taucher zu erkennen
Sonntag, Oktober 14, 2007
Vorbereitung auf den Rescue Diver
So probiere ich mich wenigstens theoretisch auf dem Laufenden zu halten. Ich lese Nachrichten über Taucher. Es gibt ja im Internet einige Anbieter, die einem automatisch alle Nachrichten zu einem bestimmten Thema liefern. Alleine in den letzten 4 Tagen sind mindestens 4 Nachrichten angekommen, bei denen es Tote gab und Taucher die Verunglückten suchen und dann bergen mussten. (Retten= Lebend; Bergend=tot)
Erster Toter bei Dreharbeiten. Es wundert mich, dass völlig unbeteiligte die Rettung begonnen haben. Die "Indianer" im Kanu waren sogenannte Doubles, die bei "gefährlichen" oder "unangenehmen" Einsätzen den Schauspieler doubeln sollen.
Die zweite Tote starb in Österreich im Wolfgangsee, sie stürzte auch aus einem Boot und ertrank.
Der dritte Tote war ein Soldat, der beim Sturz eines Panzers in die Elbe vermutlich ertrank.
Die vierte Tote, eine ältere Dame, die schon sehr lange Zeit täglich im Ammersee schwamm hat vermutlich in einer Nebelbank den Weg zurück nicht mehr gefunden.
Warum fallen mir da immer wieder die Geschichten ein, die mir mein Tauchlehrer während des AOWD-Tauchgangs Suchen & Bergen erzählte? Er selbst Feuerwehrtaucher, der öfter mal im Dunkeln und kalten Wasser Bergen muss.
Samstag, Oktober 06, 2007
Eine Übersicht über Tauchspots
Tauchplätze-Wiki: http://wiki.seemannsreise.de/index.php/Hauptseite
Update 2010-02-28: neue Links gesetzt
Freitag, September 21, 2007
Risikosport Tauchen ?!
In Deutschland müssten etwa 500 bis 1000 Tauchunfälle im Jahr behandelt werden.Interessantes aus einem Artikel des Gießener Anzeiger vom 19.09.2007.
Auf 10000 Tauchgänge würden ein bis zwei tödliche Unfälle kommen. Damit sehen die Taucher im Verhältnis zu anderen Sportlern ihre Sportart allerdings nicht unbedingt als gefährlich an. Gleichwohl stufen die Krankenkassen das Tauchen als Risikosportart ein.
Samstag, September 15, 2007
Normumg über alles
Einen interessanten Artikel hierzu gibt es auf Nullzeit.at (Es überrascht mich immer mehr, dass ich wenn ich etwas tiefer in die Materie einsteigen will nicht auf dem überall gelobten tauchernet unterwegs bin):
Europa hat einige hundert Tauch-Organisationen. Für die Zertifizierung haben sich bisher 17 entschlossen. „Auch wenn das wenig klingt, diese Unternehmen decken etwa 80 Prozent des Markts ab“, gibt Jonas zu bedenken.Nähers hier.
Zwei Jahre Berlin unter Wasser
Hier mal ein kurzer Ausschnitt:
Hatten Sie schon einmal Angst?
Steffen Müller: Natürlich, und das ist gut so. Ich habe einen Heidenrespekt vor den 5500 Grad Temperatur an der Lanzenspitze beim Schweißen und dem damit verbundenen „Funkenflug“. Hierbei kommt es vor, dass sich oberhalb des Arbeitsplatzes eine Sauerstoffblase bilden kann, wenn sich dann durch die bis zu fünf Meter fliegenden Funken eine Explosion ereignen würde, nicht auszudenken. Kollegen können davon berichten. Vorsicht ist auch unter Wasser die Mutter der Porzellankiste“.
Hatten Ihre Eltern Angst?
Steffen Müller: Glaube ich nicht.
Vater Lothar Müller (mischt sich ein): Natürlich wird er uns nicht alles erzählen, aber wir wissen, dass er bei einer Rohrreinigung einmal auf der Baustelle in Berlin stecken geblieben ist, da ist uns beiden schon himmelangst geworden. Aber Steffen ist offensichtlich einer, der keine Angst kennt. Einmal, in Südafrika, sagte er zu uns, ich zeige euch jetzt mal eine Brücke. Die überspannte in 350 Metern Höhe einen Talgrund. Und dann stellt er sich hin und macht einen Bungee-Sprung.
Den Rest gibt es hier.
Montag, September 10, 2007
Nachttauchgang - Helenesee
Mir hat es wunderbar gefallen, obwohl es mein 4. Tauchgang an diesem Tag war und ich einen schlecht sitzenden, Leih-Nassanzug an hatte. Selbstverständlich war das Wetter an dem Tag auch nicht so super, aber insgesamt war das Wetter zufriedenstellend und ich habe das Wochenende genossen.
Taucher und Angler - Messer oder Schere
Besser als ein Messer, ist es eine Schere zu benutzen.
Aber - um ehrlich zu sein - bisher glaubte ich es wäre ein Mythos, das ein Taucher mit einem Haken in der Lippe auftauchen würde, aber anscheinend doch kein Mythos. Siehe z. B. hier oder hier.
Donnerstag, August 30, 2007
Helenesee bei Frankfurt (Oder)
Wenn wir noch ein wenig Zeit haben würden wir sogar einen Abstecher an einen schönen See in Polen machen.
Sogar das spät sommerliche Wetter hat ein Einsehen ;-)
Es soll nicht schneien und evtl. sogar nicht regnen, dabei wird es abends empfindlich kalt.
Mittwoch, August 29, 2007
Eichbaumsee - Blaualgen gesperrt für ...
Er bleibt jetzt für mindestens zwei Jahre aufgrund der Blaualgen gesperrt.
Mittwoch, August 08, 2007
Samstag, Juli 14, 2007
Mittwoch, Juni 27, 2007
15 Minuten Apnoe ist nicht genug
Es war ein Schreckenstag für die Fischfarm Creative Salmon nahe Tofino an der Westküste von Vancouver Island. In einem der Netze, die Zuchtlachse vor Meerestieren schützen, entdeckten Taucher 51 tote Seelöwen - sie waren qualvoll ertrunken.(SZ vom 25.6.2007)
Die Seelöwen hatten die drei Schichten Schutznetze um die im Pazifik verankerte Fischfarm durchgebissen, um an die Zuchtlachse zu gelangen. Sie fanden aber nicht mehr den Weg hinaus durch die Öffnungen.
Spencer Evans, der Manager von Creative Salmon, erstattete dem Fischereiministerium Bericht, das nun die Todesfälle untersucht. Seit Januar sind laut Evans in den Netzgehegen seiner Anlagen in der Provinz British Columbia bereits 110 Seelöwen verendet, weil sie sich nicht mehr befreien konnten, um auf der Meeresoberfläche Luft zu holen.
Montag, Juni 18, 2007
Die lieben Ammenheie
Daher gilt für alle Taucher "Don't touch, just look!"
Sonntag, Juni 17, 2007
Künstliches Riff aus Altreifen wird entfernt
Das Altreifen-Riff vor Florida wird beseitigt.
Die Reifen waren in den siebziger Jahren vor der Küste versenkt worden in der Hoffnung, dass sich Korallen auf den Pneus ansiedeln werden. Auf diese Weise hätte das größte künstliche Riff der Welt entstehen sollen. Tatsächlich lösten sich jedoch viele Reifen aus ihrer Verankerung und trieben in natürliche Korallenriffe - wo sie die Tiere zerstörten. Jetzt haben Taucher damit begonnen, die Reifen zu bergen.
http://www.dradio.de/dlf/meldungen/forschak/632673/
Freitag, Juni 01, 2007
Balancierte erste Stufe im Down-Stream ...
Sonntag, Mai 27, 2007
Mit dem Glassboden-Boot die Unterwasserwelt erkunden
All I ask of each reader is this, - Don´t die without having borrowed, stolen, purchased or made a helmet of sorts, to glimpse for yourself this new world. Books, aquaria and glass-bottomed boats are, to such an experience, only what a time-table is to an actual tour, or what a dried, dusty bit of coral in the what-not of the best parlor is to this unsupected realm of gorgeous life and color existing with us today on the self-same planet Earth.Das Zitat stammt von Charles William Beebe einem amerikansichen Forscher, der Mitentwickler der Bathysphere einer Taucher-Kugel, also einer Druckkammer für den Einsatz im Meer. Das Zitat ist aus 1928, also mehr als 30 Jahre bevor Hans Hass seine "Apnoe"-Tauchgänge begann.
Gefunden hatte ich das Zitat über diese Seite.
Samstag, Mai 19, 2007
Nemo und die knarzende Tür
Eric Parmentier von der Université de Liège (Belgien) und seine Mitarbeiter kombinierten Tonaufnahmen der Clownfische (Amphiprion clarkii) mit Video- und Röntgenaufnahmen der Tiere. Ergebnis: Die Laute entstehen, wenn sich das Zungenbein senkt und gleichzeitig der Kiefer schließt. Die Zähne prallen aufeinander und übertragen dabei Energie auf die Kiefer, die dann die Geräusche ausstrahlen.
Auch zahlreiche andere Fische sind alles andere als stumm, sondern nutzen Geräusche zur Kommunikation. Sie reiben Knochen aufeinander oder erzeugen mit Hilfe ihrer Schwimmblase Schwingungen. Heringe lassen Luft aus ihrem After perlen – sie kommunizieren quasi durch Pupsen miteinander.
Hier also die Begründung warum man im Ägypten-Urlaub versucht, möglichst weit weg von anderen Tauchern zu tauchen und mal Unterwasser seine Atmung reduziert - still da liegt und lauscht - man hört den Fischen zu. Vor allem bei einem Nachttauchgang, mit ausgeschalteter Lampe ist dies ein unvergessliches Hör-Erlebnis.
Selbst als Schnorchler kommt man da auf seine Kosten.
Donnerstag, Mai 17, 2007
WASSER! - Eine Informationsdatenbank für Sporttaucher
Jetzt lohnt es sich darin mal wieder etwas zu Lesen und sich auf einen Schwerin-Ausflug am Wochenende vorzubereiten.
Wer die Datenbank gerne haben möchte, aber näheres wissen möchte findet auf unserer Homepage einige Infos. Download im Moment nicht möglich, aber einfach melden und wir finden einen Weg die CD (fast 417 MB an Daten) zukommen zu lassen.
Die armen Haie
Schaut euch mal dieses Video an: Octopus Eats Shark.
Montag, Mai 14, 2007
Neues aus Ortkaten
Fast zwei Jahre her mein letzter Nachttauchgang in Ortkaten.
Samstag, Mai 12, 2007
Wie heisst noch mal der Fisch?
Was tun?
www.wikipedia.de hilft mir da leider noch nicht immer weiter, mal sehen, ob mir EOL (nicht mit einem A!) weiterhilft. In dieser online Enzyklopädie sollen irgendwann mal alle Tiere und Pflanzen der Welt versammelt sein.
Ich werde es prüfen, hoffentlich haben die dann aber auch ein gutes, intelligentes Suchsystem und viele Fotos, sonst klappt es nicht mit der Bestimmung.
Mittwoch, Mai 02, 2007
Tauchen - dort wo noch nicht jeder taucht?
Hier der Artikel vom 29. April über "Klärschlammtaucher" :
Melsungen. Zwei Dinge verbinden den Klärschlammtaucher mit der Außenwelt: der Luftschlauch und der Sprechfunk. Ansonsten ist der Taucher, der dieser Tage im Faulturm der Melsunger Kläranlage mit einer Hochdrucklanze die festen Ablagerungen aufbricht, ganz auf seinen Tastsinn angewiesen.
Diese Ablagerungen bestehen aus viel Sand und verfestigtem Schlamm. In 20 Jahren hatte sich so viel angesammelt, dass die Pumpe nicht mehr arbeiten konnte. Ein Drittel des Turms war inzwischen mit diesen Ablagerungen angefüllt (siehe Hintergrund).
Seit Dienstag sind Siegfried Richter, Chef des gleichnamigen Tauchbetriebs aus Hamburg, und seine Taucher Michael Lorenz, Arne Thien und Till Schweikert sowie Signalmann Lothar Richter in Melsungen im Einsatz. Neun bis zwölf Tage, schätzt der Profitaucher, werden sie für ihre Arbeit benötigen. Gearbeitet wird von 8 bis 18 Uhr, auch an Wochenenden.
Weil die Arbeit in der gut 37 Grad warmen, dunkelgrauen und zähen Masse körperlich sehr anstregend ist, bleibt jeder Taucher zwei Stunden im Turm. Dann wird er heraufgezogen und übernimmt eine der anderen Aufgaben im Team.
Jedes Jahr zum Arzt
Die Dauer des Tauchgangs sei abhängig von der Schwere der Arbeit und auch von der Temperatur, sagt Richter. Mindestens einmal im Jahr muss jeder Taucher zum Arzt. "Wenn der sagt: Es ist Schluss, dann ist Schluss", meint der 48-Jährige, der seine Tauchausbildung bei der Bundeswehr erhielt. Später arbeitete er als Taucher im Meer an Ölplattformen - unter anderem in Südafrika. Seit 18 Jahren nun taucht er in Kläranlagen.
Wer nach zwei Stunden wieder nach oben gezogen wird, ist klatschnass durchgewitzt. Auch die 50 Kilogramm zusätzliches Gewicht durch den gasdichten Tauchanzug, durch den schweren Helm, Bleigewichte an Füßen und Weste sowie der Pressluftflasche als Notsicherung wieder loszuwerden, ist eine echte Erleichterung.HNA - Hessische/Niedersächsische Allgemeine
Dienstag, Mai 01, 2007
Tauchen beeinträchtigt Hirnfunktionen nicht ...
Tauchen beeinträchtigt Hirnfunktionen bei Einhaltung
der Sicherheitsregeln nicht
Einige Auszüge sind aber sehr interessant:
Die Ergebnisse zeigten, dass bei den Tauchern neurologische Ausfälle nicht häufiger auftreten als bei der nicht-tauchenden Kontrollgruppe. Gleiche Ergebnisse gab es bei den gezielten bildgebenden Untersuchungen des Gehirns. Dazu wurden alle 50 Taucher und Nichttaucher zusätzlich mit der hochsensitiven Kernspintomographie auf Schlaganfallfolgen untersucht. Auch hier ergaben sich keine signifikanten Unterschiede zwischen Tauchern und Nicht-Tauchern.
Prof. Deuschl stellt in der gemeinsamen wissenschaftlichen Arbeit fest: "Wir schließen aus dieser Untersuchung, dass Tauchen ein sicherer Sport ist! Voraussetzung ist aber, dass die Sicherheitsregeln, die bei der deutschen Marine gelten, beachtet werden. Insbesondere müssen niedrige Tauchtiefen angestrebt werden, und für jede gewählte Tiefe müssen die Regeln für sicheres Tauchen beachtet werden. Das Auftauchen muss entsprechend den Sicherheitsregeln sehr langsam erfolgen. Nur so kann den eventuell im Blut gebildeten Luftbläschen Gelegenheit zur Auflösung gegeben werden. Zwischen zwei Tauchgängen müssen lange Pausen eingehalten werden."
Die schweren neurologischen Ausfälle, von denen andere Untersuchungen berichten, sind nach Prof. Deuschls Ansicht wahrscheinlich dadurch entstanden, dass die bekannten Tauch-Regeln nicht eingehalten wurden. Eine mögliche Ursache für die schweren, schlaganfallähnlichen Störungen mag auch darin begründet liegen, dass viele Taucher kurz nach den Tauchgängen ins Flugzeug steigen, um nach Hause zu fliegen. Durch den Unterdruck im Flugzeug können die gefürchteten Luftbläschen im Blut sogar erst beim Fliegen in großer Höhe auftreten. "Dieses Risiko muss durch entsprechend lange Wartezeiten nach dem Tauchen (mindestens 24 Stunden) unbedingt vermieden werden", so Prof. Deuschl weiter.
Weiss jemand, ob die Sicherheitsregeln der deutschen Marine, mit denen von VDsT oder PADI übereinstimmen? Ich gehe mal von ja aus.
Samstag, April 28, 2007
Ein Blog kann auch Fotos enthalten
Ich geb's ja zu, nicht immer wird die Tauchgangsplanung so exakt vorgenommen, aber gerade wenn man mit neuen Buddies unterwegs ist oder eine kleine Pause gemacht hat lohnt es sich schon. Und vor allem, etwas Klönschnack hat noch niemandem geschadet.
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| Die unabhängigen Hamburger Taucher |
Montag, April 23, 2007
Eine Unterwasserkamera von ... Bosch
Ja, Bosch. Die mit den Bohrmaschinen oder Waschmaschinen, die bieten jetzt folgendes an:
Bei der Bosch-Sommeraktion gibt es zum Elektrowerkzeug eine Unterwasserkamera dazu
Na ja, leider nur gedacht bis 5 m Wassertiefe. Das lohnt nicht.Samstag, April 21, 2007
Globeboot und Taucherflohmarkt
Ich werde auf jeden Fall versuchen in den Stadtpark gehen, dort findet die Globeboot statt:
Großes Tauchzentrum, Seekajak und Faltbootsegeln-Demonstration, Boulderspaß, Hochseilgarten und Slack-Line-Station, Kanupolo (zwei Spieltage der Bundesliga zum Mitfiebern), Kanu-Rodeo, Bogenschiessen, Axtwerfen und Timbergames!
Garantiert jede Menge Spaß und Informationen für die ganze Familie bei gesichertem Baumklettern, Floßbau, Bullriding oder satellitengestützter Schatzsuche sowie spannenden Spielen mit dem bekannten Waldkindergarten „Die Waldameisen“! Lassen Sie sich überraschen!
Auch das Taucher-Zentrum scheint da vertreten zu sein und will Digital-Kameras präsentieren.
Ich hoffe, die Zeit reicht aus, dann noch auf den Taucherflohmarkt zu Aqua-Mare zu gehen. Vor allem da Roy heute auch dort ist.
Zum Glück ist das Wetter auch noch nicht so berauschend, so dass man sich wenigstens keine Vorwürfe machen muss, nicht getaucht zu sein. Morgen wird es aber besser und Kiel wartet.
Die richtige Tauchbasis
Aber, über einschlägige Seiten habe ich jetzt eine Liste von knapp 110 Tauchbasen in Hurghada gefunden. Nur, welche ist die richtige. Der Preis sollte hier nicht das alleinige, entscheidende Kriterium sein. Was zählt ist Qualität. Ich bin alleine unterwegs und will mich darauf verlassen können, dass ich nicht einfach zu Anfängern gesteckt werde und die schönen Tauchplätze nicht sehe.
Es gibt ja eigentlich die Möglichkeit Basen zu bewerten, aber z. B. bei Taucher.net haben (fast) alle Basen eine Top-Bewertung (6 von 6 Flossen). Einziger Anhaltspunkt, diese Bewertungen stammen fast alle von Anfängern, die gerade erst ihren Kurs gemacht haben und "so suuuper zufrieden" waren. Ist das mein Entscheidungskriterium. Während meiner Anfängerzeit (soll nicht heißen, dass ich jetzt nichts mehr Lerne) fand ich auch jede neue Basis bzw. Tauchshop super. Aber inzwischen kann man ja etwas vergleichen und sieht, wo man kompetent und fachmännisch betreut und beraten wird.
Ein Kriterium, das für mich wichtig ist. Es soll keine der "großen" Basen sein. Englisch als Hauptsprache würde mich nicht stören. Nitrox muss nicht - for free - sein. Hauptsache die Luft ist sauber, das Boot fährt und bietet Schatten. Animation auf dem Schiff sollte nicht sein, da will ich das Meer genießen und übers Tauchen reden.
Also wer hat einen Tipp?
Mittwoch, März 21, 2007
Werbung - Geld verdienen
Sonntag, März 04, 2007
Tauchen in der Alster?!
Es klingt wie eine Mischung aus Detektivstory und Weihnachtsmärchen: Da formt ein bekannter und inzwischen verstorbener Bildhauer vor vielen Jahren das Porträt seines zweijährigen Enkels. Er schenkt die Büste den Eltern. Bei einem Einbruch wird der Bronzekopf dann gestohlen - und ist jetzt nach 13 Jahren wieder aufgetaucht. Und das wörtlich: Ein Hobbytaucher hatte die Büste im Schlamm der Alster entdeckt und nach langer Recherche der Familie zurückgegeben. "Es ist beinahe unglaubwürdig, aber die Sache hat uns sehr berührt", sagt Thekla Müller-Fleer (51). Sie ist die Tochter des Bildhauers Fritz Fleer (1921 - 1997) und Mutter von Jonathan (16), den Fleer porträtiert hatte.
Rückblende, September 2006 nahe der Alsterbrücke Deelböge: Peter Frey kann im trüben Wasser der Alster durch seine Tauchermaske kaum zehn Zentimeter weit sehen. Mit den Händen tastet er den weichen Grund ab. Plötzlich fühlt er Metall. Rund ist es und hohl. "Eine Hitler-Büste", denkt er zuerst und taucht wieder hoch. In der Hand hält der Taucher den Bronzekopf.
Das Fundstück passt aber nicht zu seiner üblichen Beute. "Bunte Fische interessieren mich nicht", sagt Frey, der seinen richtigen Namen nicht veröffentlicht haben möchte. "Ich hab zu Hause eine große Sammlung meiner Funde, nachher bricht da jemand ein!" Der Mann aus Schleswig-Holstein gehört eben zu einer sehr speziellen Taucherszene. Die Malediven reizt sie nicht. "Wir gehen hier in die kleinen Flüsse und Teiche", sagt er. Dort suchen sie im Grund nach alten Dolchen oder Orden. Sammler zahlen viel für solche Sachen. Früher war Frey schon häufiger in der Alster tauchen. "Nach der Wende haben wir dann den Osten abgeklappert, jetzt sind wir wieder hier."
Mit der Büste konnte Frey zunächst nichts anfangen, wurde aber neugierig, als er einen kleinen Stempel-Eindruck sah. Wer ist der Künstler, wer der Junge? Diese Frage weckte seine Neugier, er recherchierte und stieß schließlich auf die Gießerei, wo der Kopf gegossen worden war. "Zu Weihnachten haben wir die Büste zurückbekommen", erzählt Thekla Müller-Fleer, die mit ihrer Familie nicht weit weg von der Alster in Groß Borstel wohnt. Die Einbrecher hatten die Büste offensichtlich seinerzeit gleich in den Fluss geworfen: Jetzt bekommt sie wieder einen Ehrenplatz. Und für Säbeltaucher Frey - brachte ihm der Tauchgang nur eine interessante Geschichte? "Nein, da war noch mehr", sagt er. Denn ein paar alte Bierflaschen habe er noch im Schlamm entdeckt. "Die sind fast 100 Jahre alt - und auch dafür zahlen Sammler gut."
Samstag, Februar 24, 2007
Finimeter - zeigt an wann die Luft "fini" ist
Sonntag, Februar 04, 2007
Dekoprobleme mit Vitamin C bekämpfen
so würde die Blöd-Zeitungsüberschrift lauten, aber was man unter http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/gutzuwissen/274498.html zu lesen bekommt ist schon recht interessant: Wer vor einem Tauchgang die Vitamine C und E einnimmt, vermindert die Belastung für sein Herz-Kreislauf-System.
Wer Interesse hat kann natürlich auch hier http://www.blackwell-synergy.com/doi/abs/10.1113/jphysiol.2006.122218 im Original lesen. Interessant ist dabei noch, dass die Auswirkungen des Tauchens bis zu drei Tage betragen würden: Cardiovascular changes after diving are not fully reversed up to 3 days after a dive, suggesting longer lasting negative effects.
Samstag, Januar 27, 2007
Werbung muss sein: Haie - Gejagte Jäger
noch bis 20.05.2007 Biozentrum Grindel, Martin-Luther-King-Platz 3, 20146 Hamburg
Diese viel beachtete Ausstellung der Schweizer Hai-Stiftung wird erstmalig in Deutschland gezeigt. Sie bietet anhand zahlreicher lebensechter Haimodelle, einer Haihaut zum Anfassen, Videos und einer Dia-Show einen Einblick in die verborgene Welt der Haie. Schautafeln informieren anschaulich über Körperbau, Sinnesleistungen, Fortpflanzung und Sozialverhalten dieser faszinierenden Meeresbewohner sowie über die besondere Beziehung des Menschen zum Hai. Die in Zusammenarbeit mit der DEG (Deutsche Elasmobranchier Gesellschaft) gezeigte Ausstellung räumt gängige Vorurteile gegen den Hai aus und zeigt diese schon seit Jahrmillionen die Ozeane bewohnenden Tiere als hochkomplexe, an ihre Umwelt perfekt angepasste Jäger, die eine unverzichtbare Regulationsfunktion im Lebensraum Meer ausüben.
Tägl. 10-17 Uhr, mo und feiertags geschlossen, Eintritt frei
Dr. Ralf Thiel, Tel.: 42838 5637, weitere Informationen: DEG Hai-Society.pdf
Sonntag, Januar 14, 2007
Im Mai geht es nach Dänemark
Donnerstag, Dezember 21, 2006
Tradition: Weihnachtsessen
Wirklich sehr gutes Essen, nicht ganz billig, aber die Atmosphäre verzaubert. Ich denke, es hat allen Tauchern gefallen.
Anschließend noch ein kleiner Spaziergang zur Milchbar und einen Cocktail
Einhellige Meinung: Nächstes Jahr wieder.
Sonntag, September 10, 2006
Zander, Schildkröte und Blesshühner
Ich befand mich auf der Jagd nach der Schildkröte. Mehrere Buddies erzählten mit, dass im Schilf eine oder mehrere Schildkröten zu finden seien. Soetwas kann ich zwar auch zuhause im Aquarium sehen, aber im See macht das natürlich mehr Freude.
Endergebnis: Keine Schildkröte gesehen, aber dafür ist der Buddy beim Abstieg fast in den Zander "gefallen", der die Taucherglocke sein Zuhause nennt. Der - ganz cool - geht jedoch maximal einen halben Meter zurück und bleibt auf der Glocke liegen. Selbst meinen Annäherungsversuchen weicht er nur ganz wenig aus. Auf dem Rückweg vom Schilfgürtel, gibt es kurz ein kleinen Schreckensmoment, als unter uns zwei silbern-gänzende "Raketen" in die Höhe schossen. Vermutlich zwei Blesshühner, die am Boden - in 4 m Tiefe gründelten.
Die Tauchgänge mit einem Einweg-Grill und etwas Sonnenbaden abschliessen. Was braucht man mehr um seine Tauchgänge in heimischen Gefilden begründen zu können?
Donnerstag, Juli 27, 2006
Alle Jahre wieder - Algen, Saugwürmer und Badeverbote
Nicht schlimm, bei dem See hat man sowieso kaum was verpasst, aber jetzt, kommt es noch schlimmer: Oortkaten (Hohendeicher See) ist auch gesperrt. Zum Glück (?) nicht der ganze See, sondern nur der Süd-Teil.
Im März hatten wir noch Schnee, im April hatte ich noch überlegt, ob ich bessere Handschuhe brauche, um besser und länger tauchen zu können und jetzt haben wir über Wochen, solche Temperaturen.
Hier ein Link bei der Stadt Hamburg, man kann genau sehen, welche Seen gesperrt sind und welche nicht.
Donnerstag, Juli 06, 2006
Barotrauma der Augen
Bei mir hatte ich da immer automatisch ein wenig über die Nase ausgeatmet, so dass das Auge keinem Unterdruck ausgesetzt war.
Sieht man sich aber die Fotos auf Blue Eye Divers Luzern an, dann wundert man sich schon ein wenig. (Hier noch eine zweite Seite.)
Wenn man das gesehen hat, kann man natürlich auch verstehen, warum man mit einer Schwimmbrille nicht tauchen gehen darf. Und auf dieser DLRG-Seite kann man auch nachlesen, dass bereits ab 60 cm Tauchtiefe eine Schwimmbrille gefählich werden kann.
Also, immer genügend Luft in der Flasche und in der Maske.
Montag, Juli 03, 2006
schwieriger Druckausgleich nach Flug
Ärzte Zeitung hat einen interessanten Hinweis auf Probleme beim Druckausgleich nach dem Fliegen gegeben:
Wer einen Tauch-Urlaub in der Ferne plant, sollte darauf hingewiesen werden, zwischen Flug und Tauchgängen Schonfristen einzuhalten.
Denn nach einem Flug ist man wegen der sehr trockenen Luft im Flugzeug etwas dehydriert, und die Schleimhäute in Nase und Bronchien sind trocken.
Das kann zu einer vorübergehenden Schleimhautreizung mit Schwellungen und so zu einer (partiellen) Verlegung der Ostien der Nasen-Nebenhöhlen und/oder der Eustach’schen Röhren führen, so daß der Druckausgleich beim Tauchen behindert wird.
Zudem erhöht der Flüssigkeitsverlust das Risiko für einen Dekompressionsunfall. Je nach Flugzeit sollte man sich bis zu zwei Tagen Ruhe gönnen.
Auch wenn mein Tauchcomputer etwas anderes sagt, aber vor einem Flug gehe ich mindestens 24 h vorher nicht tauchen. Gleich nach dem Flug tauchen zu gehen, sah ich bisher nicht als Risiko, sondern nur als Streß an. Das werde ich mir jetzt für den nächsten Urlaub einmal genauer überlegen.
Donnerstag, Juni 22, 2006
Tauchen in Berlin?!
Die unterirdischen Tunnelanlagen der Hauptstadt. Knapp 40 % der Bauwerke Berlins befinden sich unter der Wasseroberfläche, einige dieser Bauwerke sind mit Wasser gefüllt.
1997 wurde der Verein Berliner Unterwelten e.V. gegründet. Seitdem wird im Rahmen dieser Organisation versucht, die verborgene Welt des Untergrundes zu erforschen und diese zu dokumentieren. Der Verein hat bereits zahlreiche unterirdische Bauten entdeckt, in einigen werden auch regelmäßig Führungen angeboten. Aber so manches Geheimnis wartet noch darauf, gelüftet zu werden. Die Arbeitsgruppe Tauchen erschließt hierbei Untergründe, die normalerweise nicht zugänglich sind. Eine beispielhafte Aktion war der Tauchgang im zweiten Untergeschoss des Kunsthauses "Tacheles" im Frühjahr 2000.
Auf der Seite von 200bar.de befindet sich ein kleiner Bericht, über diesen Tauchgang:
http://www.200bar.de/tauchspots/tauchen_unterwelt_berlin.php
Samstag, Mai 27, 2006
Roy K. unser 2** Tauchlehrer
Da hat unser lieber Buddy Roy, seinen TL** gemacht und wir haben ihm so spät dazu gratuliert.
Wer Lust hat, kann ja mal auf der Homepage seines Verbandes nachschauen. Der ITV - Internationaler Tauchlehrer Verband.
Brevets sind natürlich nicht alles, aber ein wenig Fortbildung sollte sein. Letzt sollte ich zwei Fragen eines CMAS**-Kurses beantworten; das lief mir gar nicht leicht von den Lippen. Muss echt wieder etwas Theorie lesen.
Sonntag, Mai 21, 2006
Vereistes Ventil/Automat selber absperren
Hier hat ein Typ, eine Art von Ventilverlängerung entwickelt um sich das Absperren zu erleichtern. Einfach mal die Fotos anschauen, die sagen ja bekanntlich mehr als 1000 Worte:
http://www.arcor.de/b33teFAy4sUUnmjuwL9UDAp/palb/thumbs_public.jsp?catID=102&albumID=3594012
Sobald jeder mal geschaut hat, kann er mir ja seine Meinung sagen.
Samstag, Mai 20, 2006
Dietmar Wischmeyer - Eine Reise durch das Land der Bekloppten und Bescheuerten
Wo sind Tante Ilse und Onkel Alfons denn dies' Jahr im Urlaub?" - "Tauchen in Sharm-el-Sheik!" Kaum eine deutsche Hämorrhoide, die noch nicht an einem Korallenriff geschlitzt wurde. Papa und Mama orgeln wie die besoffenen Seekühe durch die Weltmeere, um sich das Nachtprogramm des ORB im Original anzuglotzen. Was treibt den schlichten Normo dazu, aus seiner natürlichen Urlaubsumgebung Bad Lauterberg auszubrechen und wie weiland der lederne Jacques Cousteau in tropischen Gewässern zu gründeln? Niemandem scheint es mehr einzuleuchten, daß für ihn der Schöpfer nichts weiter im Lebensplan vorgesehen hat als den Job der Außendienstwanze im Oberbergischen. "Das kann doch nicht alles gewesen sein, Mutti. Schau mal dort im magischen TV-Gerät: die tausendjährige Runzelqueen Adolphine Riefenstahl, sogar die geht noch Tiefseetauchen. Los Mama, wir buchen vierzehn Tage Dominikanische und gucken uns mal die bunten Fische an." Und so hängt zu Tausenden das teutonische Senkblei zwanzig Faden tief in der karibischen See. Im Gefolge der alles wieder richtenden Apparatemedizin ist keine Extremsportart mehr davor gefeit, vom durchschnittlichen Kartoffelchipsfresser überrannt zu werden. Die feisten Klöße purzeln aus Flugzeugen, kraxeln durch die tibetische Klamm oder lassen sich von Negern durch die Wüste tragen. Alles ist für jeden da auf dieser schönen Welt. Warum nicht auch die submarine Pracht. Zumal der Deutsche seit Admiral Dönitz Tagen ohnehin geprägt ist auf alles Unterseeische. Wo einst die stolze U-Bootwaffe der Schrecken aller Meere war, da blubbern jetzt Tante Ilse und Onkel Alfons an fremder Länder Gestade. Und wenn ein Rudel deutscher Seewölfe einen Geleitzug Papageienfische sprengt, dann ist es wieder fast so romantisch wie damals. Die Marinekameradschaft U-216 heißt heute neudeutsch Scuba-Diving-Club Sennestadt, ist mehr oder weniger harmlos, aber genauso auf allen Weltmeeren zu Hause. Jedes Jahr wird ein neues Fähnchen aufgepflanzt, alles abgegrast, wo's irgendwie nach bunten Fischen riecht: Malediven, Seychellen, Komoren, Great Barrier Reef und was es sonst noch so an zertrampelbarer Meeresfauna gibt. Dabei geht's nur dem Neuling um die bunten Fischelein. Der Scuba-Profi schlenzt am Nylontampen in die Tiefe und ermittelt bei 50 Metern unter der Meeresoberfläche die genaue Ortszeit in Singapur. Im ThemoprenSaitling eingezwängt glotzt das Taucherrudel wie gebannt auf die wasserdichten Casios. Wie in allen hippen Freizeitbeschäftigungen dreht sich sowieso alles nur um die Ausrüstung. Welche Brille, welche Flossen, welche Flaschen? Scheiß was auf die Fische. "Und wo waren Sie im letzten Jahr? St. Lucia! Ach du Scheiße, ist doch alles schon kaputt. Boa Boa müssense hinfahn, das hält noch zwei Jahre. Onkel Alfons und Tante Ilse waren vor fünf Jahren da, da war natürlich alles noch unberührter."
Manchmal könnte man fast meinen es sei wirklich so.
Sonntag, Mai 07, 2006
Tauchen im Container
Naja, das dürfte bei jedem unterschiedlich sein, aber einen neuen 'Tauchspot' zu finden oder gar einen geheimen, das macht sicherlich jedem Taucher Spaß.
Da ärgert man sich jahrelang, dass es in Hamburg nur den Hohendeicher See in Ortkaten und dann findet man heraus, es gibt noch einen kleinen, geheimen See:
See hinterm Horn
Aber dieses Jahr fing ja kalt an und die Kälte hielt sich auch ziemlich lange, verständlich das wir nach anderen Tauchmöglichkeiten Ausschau gehalten haben. Der Tauchurlaub in Ägypten kam jedoch nicht in Frage. Also was tun? Die Druckkammerfahrt hatten wir organisiert, jetzt noch eine Fahrt in einen umgebauten Gasometer (z. B. http://www.gasometer.de/) wagen? Die Kosten und Zeitdauer überstiegen jedoch unser Budget. Und vorallem, was kann man in so einem Container schon sehen?
Da kommt doch schon eher so ein offener Container in Frage, wie z. B. der Unterwasserpark Ibbenbüren
Freitag, April 07, 2006
Tauche niemals im Hafen - oder hab ne Vollgesichtsmaske
Hier nur ein paar Auszüge:
A 34-year-old mortgage loan officer is near death with a flesh-eating disease after falling into the polluted waters of the Ala Wai Boat Harbor last week, according to his friends.Auf deutsch, anscheinend war das Wasser dort im Hafen so schmutzig, dass es bestimmte "fleischfessende" Bakterien/Viren gab, die ihn jetzt langsam "auffressen" sowohl innerlich als auch äußerlich. Zuerst dachte ich, ein verspäteter Aprilscherz, aber nein, vielleicht doch nicht:Friends of Oliver Johnson said his doctors at the Queen's Medical Center diagnosed him with necrotizing fasciitis, a Group A streptococcal infection that "destroys muscles, fat and skin tissue," according to the Centers for Disease Control and Prevention.
The disease forced the amputation of his left leg above the knee Monday, his friends said. His body also went into Streptococcal Toxic Shock Syndrome, which causes blood pressure to drop rapidly and all major organs to fail, they said.
Der Streptokokkus der Gruppe A verursacht allgemein Infektionen, die sich zu lebensbedrohlichen Krankheiten auswachsen können, wie etwa invasive Faziitis ("flesh eating disease"), rheumatisches Fieber und das toxische Schocksyndrom. Man schätzt, dass allein in den Vereinigten Staaten jährlich 25 - 35 Millionen Arztbesuche auf durch Streptokokken der Gruppe A verursachte Infektionen zurückzuführen sind, womit diese Infektionsart zur häufigsten bei Kindern auftretenden Erkrankung zählt, für dies es keinen Präventivimpfstoff gibt.Gefunden unter: http://www.innovations-report.de/html/berichte/medizin_gesundheit/bericht-5126.html
Naja, ich hoffe das ich das morgen vergessen habe und dann Frage ich auch mal, ob ich mit Vollgesichtsmaske im Hamburger Hafen tauchen darf.
Mittwoch, März 08, 2006
Ferngesteuerte Haie
Sogar eine alte TV-Serie namens Magnum zeigte einmal, was so ein dressierter Delphin alles können soll.
109. Old Acquaintance 03.10.1985Als Magnum seine ehemalige Schulkameradin Goldie Morris wieder trifft, erlebt er eine Überraschung: Aus dem hässlichen Entlein ist ein schöner Schwan geworden. Von einst geblieben ist aber immer noch ihr fanatischer Kampf für eine bessere Welt. Jetzt ist sie nach Hawaii gekommen, weil dort ein Treffen des skrupellosen Politikers Kole mit seinem Gegner geplant ist. Fest entschlossen Koles Netz aus Intrigen und Korruption aufzudecken, scheut Goldie vor keiner Gefahr zurück. Und als sie herausfindet, dass ein dressierter Delfin als lebende Bombe eingesetzt werden soll, hat Magnum alle Hände voll zu tun, die attraktive Frau zu retten.
81. (Der Tag des Delphins) 06.03.1990
108. Die schwimmende Bombe 19.03.1997
Jetzt kommt es aber noch besser, das US Department of Defence will Haie trainieren, die diese und andere Aufgaben dann vornehmen können. Anscheinend lassen sich Haie aber nicht so einfach trainieren, also braucht man gleich noch etwas Technik um eine Art von Gedankensteuerung vornehmen zu können.
The DoD engineer-designed implant (developed in lab experiments on rats) will be deployed to harness a squad of shark spies, it was revealed at a meeting in Hawaii last week. Until now, applications for the controversial technology have centred on regaining movement in paralysis sufferers.Einfach eine verrückte Welt.
Sonntag, März 05, 2006
Druckkammerfahrt
Die unabhängigen Hamburger Taucher haben heute eine Druckkammerfahrt gemacht. Veranstaltet wurde das ganze von Planet-Scuba. Für etwas Kleingeld wurde die Druckkammer im
DRUCKKAMMERZENTRUM GMBH
INSTITUT FÜR HYPERBARE SAUERSTOFFTHERAPIE
HOLSTENSTR. 79
22767 HAMBURG
am Samstag morgen reserviert. Ein simulierter Tauchgang auf 50 m Tiefe, mit 5 Minuten Verweildauer.
Wer so etwas schon gemacht hat: Hier die Kurzfassung - Mohrenköpfe fallen wie geplant in sich zusammen, auch der obligatorische Luftballon (bei uns eine leere PET-Flasche und ein Strandball) werden bei zunehmender Tiefe (d. h. steigendem Druck immer kleiner). Je "tiefer" man kommt, desto lustiger werden die Stimmen und desto wärmer wird es auch. Also alles wie gehabt.)
We so etwas noch nicht gemacht hat. Es macht Spaß, auch wenn es im ersten Augenblick etwas furchteinflößend laut sein kann. Es ist evtl. teuerer als ein normaler Tauchgang, aber es lohnt sich. Während des "Abstiegs" sollte man jederzeit seine Ohren klaren können (also Mund und Nase zu und blasen), der "Abstieg" geht wirklich sehr schnell voran.
Naja, man muss es einfach einmal gemacht haben.
Samstag, Februar 25, 2006
U-Who - Tauchen im Fernsehen und im Kino
Trotz allem guten an dem Film, das Buch ist besser.
DIE LETZTE FEINDFAHRT
Das rätselhafte Schicksal von U-869
SPECIAL: Samstag, 11. Februar,
Als vor acht Jahren Fischer mit ihrem Netz vor der Küste von New York auf ein unbekanntes Objekt stießen, glaubten sie zunächst an eines der üblichen Schiffswracks, die zu Hunderten in den Tiefen des atlantischen Ozeans liegen.
Erst nachdem einige Profi-Taucher sich in 70 Metern Tiefe auf die Suche machten, wurde klar, dass es sich um ein deutsches U-Boot aus dem Zweiten Weltkrieg handelte. Doch das Boot war auf keiner Liste verzeichnet. Niemand konnte den Tauchern erklären, wie es dorthin gekommen war. Sie entschlossen sich, das Rätsel zu lösen - wie lange es auch dauern möge. Ein Abenteuer, das drei Menschen das Leben kosten würde. Jahrelang suchten die Taucher in dem Wrack nach Hinweisen auf die Identität des U-Bootes und seiner Besatzung. Waren der Kapitän und seine Mannschaft auf geheimer Mission gewesen? Wann und wie wurde ihr Schiff zum Seemannsgrab?
Zwei Jahre lang hat der amerikanische Filmemacher Rush DeNooyer mit seinem Kamerateam die Taucher bei ihren Vorbereitungen und Recherchen begleitet, vor allem aber die Expeditionen in das Wrack selbst. Erst nach vielen, oft lebensgefährlichen Versuchen gelang es, das entscheidende Beweisstück sicherzustellen. SPIEGEL-TV-Autor Michael Kloft hat parallel dazu die historischen Hintergründe in Deutschland recherchiert. Er sprach u.a. mit ehemaligen U-Boot-Kapitänen wie dem Ritterkreuzträger Erich Topp, und fand schließlich sogar einige der Angehörigen der Toten aus dem U-Boot.
"Gesunken vor New York" ist ein spannendes und bewegendes Dokument deutscher Geschichte, die abenteuerliche Suche nach den Hintergründen einer Reise, die 56 deutsche Seeleute vor über 50 Jahren in den Tod führte - in den Tiefen des atlantischen Ozeans.
http://www.spiegel.de/sptv/themenabend/0,1518,135054,00.html
Und jetzt die spannende Nachricht. Evtl wird das "Abenteuer" sogar im Kino zu sehen sein. Näheres hierzu bei Kino.de.
Dienstag, Februar 07, 2006
Like-A-Fish - Künstliche Kiemen - Nie mehr Tauchflasche tragen?
http://www.likeafish.biz/
Hierbei soll die im Meer enthaltene Luft (ca. 1,5 - 2,5%) aufgelöste Luft durch leichten Druck vom Wasser getrennt werden. Hört sich toll an. Das Aber, kann man hier nachlesen:
http://www.paranews.net/beitrag.php?cid=2915&CFID=583735&CFTOKEN=99136673
Lassen wir uns mal überraschen, vielleicht werden zukünftige TecDiver nicht nur mit einem Rebreather Unterwasser gehen, sondern auch mit solch einem Luftfilter.
Freitag, Januar 27, 2006
Ein bischen Spaß muß sein
Die Bewohner von Mietwohnungen in Helsinki drehen die Heizung ab. Die Lappen (Bewohner Lapplands) pflanzen Blumen.
+5°C
Die Lappen nehmen ein Sonnenbad, falls die Sonne noch über den Horizont steigt.
+2°C
Italienische Autos springen nicht mehr an.
0°C
Destilliertes Wasser gefriert.
-1°C
Der Atem wird sichtbar. Zeit, einen Mittelmeerurlaub zu planen. Die Lappen essen Eis und trinken kaltes Bier.
-4°C
Die Katze will mit ins Bett.
-10°C
Zeit, einen Afrikaurlaub zu planen. Die Lappen gehen zum Schwimmen.
-12°C
Zu kalt zum Schneien.
-15°C
Amerikanische Autos springen nicht mehr an.
-18°C
Die Helsinkier Hausbesitzer drehen die Heizung auf.
-20°C
Der Atem wird hörbar.
-22°C
Französische Autos springen nicht mehr an. Zu kalt zum Schlittschuhlaufen.
-23°C
Politiker beginnen, die Obdachlosen zu bemitleiden.
-24°C
Deutsche Autos springen nicht mehr an.
-26°C
Aus dem Atem kann Baumaterial für Iglus geschnitten werden.
-29°C
Die Katze will unter den Schlafanzug.
-30°C
Kein richtiges Auto springt mehr an. Der Lappe flucht, tritt gegen den Reifen und startet seinen Lada.
-31°C
Zu kalt zum Küssen, die Lippen frieren zusammen. Lapplands Fußballmannschaft beginnt mit dem Training für den Frühling.
-35°C
Zeit, ein zweiwöchiges heißes Bad zu planen. Die Lappen schaufeln den Schnee vom Dach.
-39°C
Quecksilber gefriert. Zu kalt zum Denken. Die Lappen schließen den obersten Hemdknopf.
-40°C
Das Auto will mit ins Bett. Die Lappen ziehen einen Pullover an.
-44°C
Mein finnischer Kollege überlegt, evtl. das Bürofenster zu schließen.
-45°C
Die Lappen schließen das Klofenster.
-50°C
Die Seelöwen verlassen Grönland. Die Lappen tauschen die Fingerhandschuhe gegen Fäustlinge.
-70°C
Die Eisbären verlassen den Nordpol. An der Universität Rovaniemi (Lappland) wird ein Langlaufausflug organisiert.
-75°C
Der Weihnachtsmann verlässt den Polarkreis. Die Lappen klappen die Ohrenklappen der Mütze runter.
-120°C
Alkohol gefriert. Folge davon: Der Lappe ist sauer.
-268°C
Helium wird flüssig.
-270°C
Die Hölle friert.
-273,15°C
Absoluter Nullpunkt. Keine Bewegung der Elementarteilchen. Die Lappen geben zu: 'Ja, es ist etwas kühl, gib' mir noch einen Schnaps zum Lutschen'
Und jetzt kennt Ihr den Unterschied zwischen Lappen und Waschlappen. Also stellt euch nicht so an!
Montag, Dezember 12, 2005
Weihnachten - Bauchtänzerinnen und auch mal ein wenig Wasser
An diesem Wochenende konnten wir im schönen Restaurant Balutschistan unser schönes Weihnachtsessen veranstalten. Nachdem die Irrungen und Wirrungen zwischen Balutschistan und Balutschi ausgestanden waren ging es auch gleich los. Kaum hatte man das Essen bestellt (hat glaube ich nur eine Stunde gedauert) wurden auch schon die Vorspeisen gebracht. Irgendwann kamen auch die Getränke, aber die Nachschubbestellung gelang nicht. Alle Taucher saßen auf dem Trockenen und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die bestellte, große Flasche Wasser kam nicht, statt dessen nur die Kleine. (Spät nachts, stellte man jedoch fest, dass die drei gelieferten kleinen Flaschen als große Flaschen abgerechnet wurden. Naja!)
Irgendwann kam dann auch die Hauptspeise und dann ging es los. Schon bis dahin kamen die taucherischen Fachgespräche kaum auf, da die Musik sehr, sehr laut war - aber jetzt, der Bauchtanz, einstellen aller Gespräche und Staunen.
Das Weihnachtsessen war auch dieses Jahr wieder sehr schön, was aber nicht am Restaurant und auch gar nicht an den Tänzerinnen lag, sondern an den trotz allem netten Gesprächen (komischerweise kaum über's Tauchen).
Nächstes Jahr wieder? Na klar, dann aber im Balutschi.
Sonntag, November 27, 2005
Mit 100 TG schon ein erfahrener Taucher?
Das es unterschiedliche Ausbildungsstandards gibt, ist jedem klar, das diese unter einander aber vergleichbar sind, das dürfte auch klar sein, nicht umsonst bieten alle Tauchorganisationen dem Taucher an, ein entsprechendes "Brevet" einer anderen Organisation beim weiterführenden Ausbilden anzuerkennen.
Mir geht es eigentlich nur um die Aussage, dass mir letztes Jahr gesagt wurde, mit meinen 20 TG in Ostsee und anderswo, wäre ich ja schon ein erfahrener Taucher, und dann liest man: " ... müssten die Anwärter mindestens 25 Tauchgänge innerhalb eines Jahres nachweisen, in denen sie die unterschiedlichsten Aufgaben zu lösen hätten.
Nach jeder Organisation könnte ich jetzt aufgrund der Menge meiner Tauchgänge (knapp 100) eine Ausbildung zum Ausbilder anfangen und bei der Feuerwehr heisst es: "Um überhaupt Lehrtaucher werden zu können, müssen wir neben dem Wissen auch über eine große Erfahrung von mehr als 250 Tauchgängen verfügen."
Das sind also die Unterschiede zwischen Sporttauchern und Berufstauchern. Ich hab noch eine Menge zu lernen.
Neue Seen, aber nicht zum Tauchen empfohlen
Wenn man die vielen "toten" Seen sieht, dann kann man verstehen, dass die nicht möchten, dass darin getaucht wird, aber es wäre schon schön, wenn man dann auch die Bade-Gäste bittet, fernzubleiben. Man kann nur hoffen, dass das Wasser zu kalt ist, so dass die sowieso nicht hin gehen.
Würde mich nur interessieren, wie sich ein ph-Wert von 3 auf die Haut und die Tauch-Ausrüstung auswirkt. Ein ph-Wert von 3 entspricht Speise-Essig bzw. Zitronenlimonade.
Sonntag, November 13, 2005
Taucher bleiben 7 Tage im Wasser und sollen unter Wasser schlafen
Leben im Meer - Projekt untersucht Reaktion des menschlichen Organismus bei Daueraufenthalt unter Wasser
Medizin. - Vor der italienischen Insel Ponza findet derzeit ein ungewöhnliches Experiment statt. Zwei Versuchspersonen sollen zehn Tage lang unter Wasser leben, um die Auswirkungen der ungewöhnlichen Verhältnisse auf den menschlichen Organismus zu erkunden.Mehr unter : http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/433674/
Samstag, November 12, 2005
Hirnfunktion beim Tauchen beeinträchtigt?
der Sicherheitsregeln nicht
Prof. Deuschl stellt in der gemeinsamen wissenschaftlichen Arbeit fest: "Wir schließen aus dieser Untersuchung, dass Tauchen ein sicherer Sport ist! Voraussetzung ist aber, dass die Sicherheitsregeln, die bei der deutschen Marine gelten, beachtet werden. Insbesondere müssen niedrige Tauchtiefen angestrebt werden, und für jede gewählte Tiefe müssen die Regeln für sicheres Tauchen beachtet werden. Das Auftauchen muss entsprechend den Sicherheitsregeln sehr langsam erfolgen. Nur so kann den eventuell im Blut gebildeten Luftbläschen Gelegenheit zur Auflösung gegeben werden. Zwischen zwei Tauchgängen müssen lange Pausen eingehalten werden."Kennt jemand die Sicherheitsregeln der deutschen Marine? Vor allem was versteht die Marine unter niedrigen Tauchtiefen? Kampftaucher mit reinem Sauerstoff sind sicherlich nicht tiefer als 6 m? Was gilt da für eine Hemmoor-Tauchtiefe von 35-40 m?
Fehler in Tauchcomputern und Tauchtabellen
Uwatec Tauchcomputer mit lebensgefährlichem Bug?
Naja, lassen wir uns das Tauchen nicht verderben, wir können ja mit der guten alten Tauchtabelle von PADI, dem RDP (Recreational Dive Planer) ins Wasser. Aber, oh Schreck: In einer "Urgent Safety Recall Notice" von PADI heißt es: "Bestimmte Recreational Diveplaner (RDP) enthalten keine oder falsche Werte"
Dienstag, Oktober 25, 2005
Tieftauchen für Fortgeschrittene
Taucher entdeckt deutsches U-Boot vor Genua
Genua - Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg im Mittelmeer: Ein italienischer Sporttaucher hat ein 1944 gesunkenes deutsches U-Boot vor der Küste Genuas entdeckt. In dem Boot seien vermutlich mehr als 50 Leichen, berichtete die Mailänder Zeitung "Corriere della Sera" am Wochenende. Das Boot liege in 120 Meter Tiefe rund zwei Seemeilen vom Badeort Portofino entfernt. Das Boot U 455 der Klasse VII C sei vermutlich vor der italienischen Küste auf eine Mine gelaufen und am 6. April 1944 gesunken. Zum Unglückszeitpunkt seien 51 bis 54 Mann Besatzung an Bord des U-Bootes gewesen, hieß es weiter. Das Boot sei am 22. Februar 1944 aus dem französischen Hafen Toulon ausgelaufen.
http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/10/24/aus_aller_welt/787654.html
Mittwoch, Oktober 19, 2005
Taucher versteckt sich im Gebüsch
13.10.2005 | ||
Taucher versteckt sich im Gebüsch | ||
Böblingen-Dagersheim: Am Bach | ||
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http://www.szbz.de/lokales/nachrichten/Artikel174475.cfm
Sonntag, September 25, 2005
Sind Haiangriffe wirklich eine so große Belästigung?
Vor einiger Zeit berichtete ich über Hochzeiten im Haifischbecken, brauchen die auch so einen Anzug?
Hier der Artikel:
Abgeblitzt am Tauchanzug
Das elektrische Feld im Tauchanzug erzeugt der Taucher durch seine Bewegungen. In den Anzug sind dünne keramische Fasern eingearbeitet, in denen eine elektrische Spannung aufgebaut wird, wenn der Taucher sich bewegt und dabei den Taucheranzug verformt. Diese Ladungen werden von Elektroden aus Metall aufgenommen. Zwischen den Elektroden entsteht ein elektrisches Feld von einigen Volt, das die Haie auf Abstand halten soll. Besonders, wenn ein Taucher einen Hai gesichtet hat und daraufhin das Weite sucht, verstärken die schnellen Schwimmbewegungen das elektrische Feld weiter und schrecken den Hai ab. Wenn der Hai die Warnung missversteht und trotzdem zukneifen will, bekommt er einen Elektroschock, der ihn in die Flucht schlagen soll.
Durch ein wenig Internet-Recherche konnte ich sogar schon das Original-US-Patent für diesen Electric field shark repellent wet suit finden.
Donnerstag, Juli 21, 2005
Tote Taucherin klemmte zwischen Bäumen fest - Leiche nach zwei Jahren gefunden
Leiche nach zwei Jahren gefunden
VON DIRK WALTER Nürnberg/Attersee - Mehr als zwei Jahre lang war die erfahrene Taucherin Angelika H. aus Nürnberg spurlos verschwunden. Jetzt wurde ihre Leiche durch einen schrecklichen Zufall im Attersee östlich von Salzburg entdeckt - festgeklemmt zwischen Baumstämmen in 130 Metern Tiefe. Rettungskräfte fanden die Taucherin per Unterwasserkamera - sie hatten eigentlich nach der Leiche eines kürzlich verunglückten 30 Jahre alten Wieners gesucht.
Der Attersee im Salzkammergut ist ein Taucherparadies. Nicht weniger als 16 beliebte Tauchplätze sind in der einschlägigen Experten-Internetseite "taucher.net" registriert. Immer wieder kommt es zu Unfällen - in diesem Jahr bereits fünf, von denen drei tödlich endeten.
Angelika H. war erfahren. Als Rettungskräfte im Frühjahr 2003 das am Attersee abgestellte Auto der Nürnbergerin durchsuchten, fanden sie auch das Taucherlogbuch, das über 1000 Tauchgänge aufwies. Von H. fehlte seit dem 19. April jede Spur. Selbst eine groß angelegte Rettungsaktion an der "Schwarzen Brücke" - einer imposanten Unterwasser-Felswand - brachte kein Ergebnis. Damals wurde eine Uferzone 40 Meter tief abgesucht. In dieser Wassertiefe endet laut "taucher.net" aus Sicherheitsgründen der Einsatzbereich von Feuerwehrtauchern. Schon damals wurde für größere Tiefen eine Unterwasserkamera eingesetzt, doch erfolglos.
Erst ein neuerlicher Unglücksfall brachte jetzt Aufklärung: Am vergangenen Samstag verunglückten zwei 30 und 34 Jahre alte Taucher aus Wien - aus ungeklärter Ursache waren sie zu tief getaucht. Dem 34-Jährigen gelang aus mehr als 80 Metern Tiefe noch der Notaufstieg, er überlebte. Sein jüngerer Tauchkollege versank jedoch in der Tiefe. Eine Suchaktion mit über 40 Tauchern blieb zunächst erfolglos.
Erst am Mittwoch machten die Rettungskräfte einen grausigen Fund. Die Unterwasserkamera zeigte die Taucherin, die in 130 Metern Tiefe zwischen versunkenen Baumstämmen feststeckte. 100 Meter entfernt erfasste das Licht der Kamera die Leiche des 30-jährigen Wieners. Angelika H. wurde noch am Vormittag geborgen, ihre Leiche wird jetzt obduziert. Der Leichnam des Wieners sollte am Abend an die Oberfläche geholt werden.
Marktplatz Oberbyern, 21.07.2005Sonntag, Juni 12, 2005
Hemmoor - 16 m Tiefe - Vereister Automat
nein, meinen Spass an der Taucherei habe ich noch
nicht verloren, es zeigt aber, dass gute Buddies
wichtig sind, ein klarer Kopf wichtig ist,
und man Tauchgänge nicht unterschätzen sollte...
auch wenn sie routiniert erscheinen.
Dem bleibt eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.
Donnerstag, Mai 26, 2005
Haifischbecken - Hochzeiten und Tourismus
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,357049,00.html
Noch schöner wir der anschließende Honeymoon, wenn ich die üblichen Tauchaktivitäten in einem der wunderschönen deutschen Seen verbringe:
http://www.wams.de/data/2005/05/22/720308.html
Zeitung lesen lohnt sich immer wieder. Gleich an einem Wochenende zwei Taucherberichte gefunden. War echt mein Glückswochenende. Achja, die Frage ob ich tauchen war, erübrigt sich dadurch. ;-(
War aber trotzdem schön.
Samstag, Mai 14, 2005
Dänemark ...
...
Kurze TelCo: Morgen 15.05 treffen um 10:00 Uhr in Hemmoor, beim Kreidesee.


